Vivantes gründet eigene Stiftung
Förderung von Wissenschaft und Forschung
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Vivantes, das bundesweit größte Klinikunternehmen, hat jetzt eine Stiftung errichtet. Ziel ist es, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung im Bereich Gesundheitswesen sowie die Altenhilfe zu fördern. "Die Stiftung soll innovative medizinisch-therapeutische Projekte fördern, die in Vivantes, aber auch in anderen medizinischen Unternehmen angesiedelt sein können" sagt Wolfgang Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vivantes und Vorstandsvorsitzender der Stiftung. So will sich die Stiftung dafür einsetzen, Krankheiten wie Krebs oder Aids weiter zu erforschen und auch durch geeignete Maßnahmen der Früherkennung zur Aufklärung beizutragen. "Unser Unternehmen wird alles dafür tun, damit die Stiftungsprojekte Erfolg haben", sagt Wolfgang Schäfer. Einen großen Beitrag könne Vivantes aufgrund seiner Größe bei der Durchführung von Qualitätsprüfungen auf dem Gebiet der Arzneimittel oder anderen Bereichen leisten.
Besonderes Augenmerk will die Stiftung den jungen Menschen widmen. Die Förderung in der Aus- und Fortbildung medizinischer und pflegerischer Berufe steht mit an oberster Stelle. Dazu gehört auch in Kooperation mit den Universitäten, neue Formen in den Organisationsstrukturen im Gesundheitswesen zu entwickeln. "Wir wollen national und international eng mit Partnern in wissenschaftlichen, staatlichen und privaten Institutionen kooperieren, die uns in unserem Vorhaben unterstützen", sagt Wolfgang Schäfer.
Langfristig soll die Stiftung auch Stipendien vergeben, Forschungsaufträge vergeben sowie Forschungsvorhaben begleiten. "Unser nachhaltiges Ziel ist eine möglichst große gesellschaftliche Wirkung unserer Arbeit", sagt Wolfgang Schäfer. Das schließe auch den aktiven Austausch mit Partnern außerhalb von Vivantes ein.
Die Mitglieder des Stiftungsbeirates, die über grundlegende Fragen der Stiftung entscheiden, sind die Klinikdirektoren von Vivantes Dr. Gisela Albrecht, Prof. Dr. Werner Mendling, Prof. Dr. Klaus Vetter, Dr. Werner Platz, Prof. Dr. Manfred L´age, ehemaliger Klinikdirektor und jetziger Kunstbeauftragter von Vivantes und Senator a. D. Prof. Dr. Hans-Georg Wolters. Vorsitzender der Stiftung ist Prof. Dr. Hans-Georg Wolters, sein Stellvertreter Prof. Dr. Manfred Láge.
CDU Berlin 10.2.2003
HOFFMANN: VIVANTES-STIFTUNG LÄSST FRAGEN OFFEN
Der Haushaltsexperte der Berliner CDU-Fraktion, Gregor HOFFMANN, begrüßte heute grundsätzlich die Gründung einer "Vivantes-Stiftung", die eine Förderung der medizinischen Forschung zum Ziel hat.
"So sinnvoll diese Stiftung sein mag, darf man die Rahmenbedingungen angesichts der erheblichen Finanzierungsprobleme des Krankenhauskonzerns nicht außer acht lassen.
Insbesondere stellt sich dabei die Frage, wie diese Stiftung finanziert wird. Ich fordere deshalb den Senat auf, hierzu vor dem Hintergrund einer laufenden Bezuschussung durch das Land eindeutig Stellung zu beziehen.
Auch das Verhältnis zur universitären Forschung wäre zu klären. Zumindest sollte der Senat die Rahmenbedingungen so gestalten, dass sich die Vivantes-Stiftung und die Hochschulmedizin nicht gegenseitig das Wasser abgraben.
Die Berliner CDU-Fraktion erwartet hierzu von der Gesundheitssenatorin umgehend eine Antwort."
Vivantes Strategie 2010
Marktanalyse und Benchmarking - Aufsichtsrat und Fachinstitute bestätigen Unternehmenskonzept
BerliNews, 13. 12. 2002 - MN-1088
Sanierung von Vivantes läuft auf Hochtouren
Strategiekonzept soll Krankenhaus- Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig machen
BerliNews, 12. 9. 2002 - MN-955
Vivantes Bilanz 2001
Jahresabschluss von Aufsichtsrat geprüft und vom Gesellschafter festgestellt
BerliNews, 2. 7. 2002 - MN-670
Konzentration auf die Kernkompetenzen
Die neue Krankenhaus-GmbH Vivantes will ihre Marktmacht stärker nutzen
BerliNews, 24. 6. 2001 - MN-548
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MN-1197
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