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5 Jahre Berlinerzimmer.de

Der virtuelle Salon aus Berlin feiert Jubiläum

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Unter dem Motto "Öffentlich, aber privat" eröffnete im November 1998 der erste Berliner Salon im Internet

PE Berlin-Mitte, 10. November 2003 - Pressemitteilung als PDF

Im 18. und 19. Jahrhundert boten die Berliner Salons Literaten, Journalisten, Wissenschaftlern und Künstlern ein Forum für den Austausch. Seit Herbst 1998 bietet das Berliner Zimmer, ein virtueller Salon, Kultur und Austausch im weltweiten Datennetz. Die Herausgeber und Gründer Sabrina Ortmann und Enno E. Peter betreiben das Berliner Zimmer als private Initiative, die bisher ohne jede Förderung ausgekommen ist.

Täglich surfen über 3.000 Besucher aus aller Welt durch die Zimmer des Salons. Hier informieren sie sich über die neuesten Trends der Netzliteratur, sehen sich wechselnde Ausstellungen Berliner Künstlerinnen und Künstler an, lesen Satiren, Interviews und Rezensionen, plaudern im saloneigenen Chat, diskutieren in der Mailingliste oder vertiefen sich in die erotischen Texte des Magazins Erosa. Eine Sonderrolle unter den Angeboten des Salons nimmt das Projekt tage-bau ein: Seit November 1999 führen rund 50 Autoren aus sechs Ländern dort ein gemeinsames Online-Tagebuch. Der tage-bau wurde vom Kultursender arte mit dem them@-Literaturpreis ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld konnte erstmals ein Netzliteraturprojekt in gedruckter Form herausgegeben werden. Seit den Anfängen der Salongeschichte stand eine Salonniere im Mittelpunkt der intellektuellen Geselligkeit.

Die fast 3.000 Stammgäste informiert die Mit-Begründerin des Netzsalons, Sabrina Ortmann, seit Mai 1999 monatlich mit einem ausführlichen Newsletter über Neuigkeiten aus dem Berliner Zimmer, Nachrichten aus der Szene der Netzliteraten und anstehende Literaturtermine. Das Berliner Zimmer bietet heute ein internationales Netzwerk mit Kontakten von Österreich bis Australien. Die hier veröffentlichten Forschungsarbeiten haben ihm zu einer internationalen Reputation über das Internet hinaus verholfen.

"Fünf Jahre sind eine lange Zeit für ein Kulturprojekt im WWW, und wir freuen uns deshalb sehr, dass wir unseren virtuellen Salon trotz mancher Schwierigkeiten kontinuierlich weitergeführt haben", sagt Sabrina Ortmann. "Für uns stand stets die redaktionelle und finanzielle Unabhängigkeit des Projektes im Mittelpunkt. Während des Internet-Booms haben wir mehrere Übernahmeangebote großer New Economy Firmen abgelehnt. Die waren sehr interessiert an unserer gut funktionierenden internationalen Community. Uns war immer bewusst, wie wichtig die private Atmosphäre unseres Netzsalons für seine Lebendigkeit ist." ergänzt Enno E. Peter.

Aus diesem Grund betreiben Sabrina Ortmann und Enno Peter das Berliner Zimmer seit seiner Gründung als privates Projekt. Möglich aber wird es vor allem durch die aktive Unterstützung der Habitués, der langjährigen Besucher und Freunde des virtuellen Salons. Sie helfen bei der Pflege der Linklisten, steuern Rezensionen oder Interviews bei und organisieren Lesungen in ganz Deutschland. Auf diese Hilfe sind die beiden berufstätigen Herausgeber für ihr Projekt dringend angewiesen. Finanziert wurde das Projekt durchgängig mit Hilfe von Werbeeinnahmen und privaten Mitteln. So ist es Ortmann und Peter gelungen, ihr Salonkonzept bis heute losgelöst von Internet-Hype und der folgenden Krise zu erhalten. Für 2004 planen die beiden ein Relaunch Ihres Portals, um die rund 2.000 manuell erstellten HTML-Seiten neu zu strukturieren. Doch ihr Anliegen bleibt das selbe: Sie machen sich weiterhin stark für die Literatur im Internet.

Publikationen des Berliner Zimmers:

Sabrina Ortmann: "netz literatur projekt. Entwicklung einer neuen Literaturform von 1960 bis heute" berlinerzimmer.de Verlag 2001 (offline 2) ISBN 3-8311-2361-6, 20,50 Euro http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3831123616/berlinerzimmer

Sabrina Ortmann / Enno E. Peter (Hrsg.): tage-bau.de - Ein literarisches Online-Tagebuch: Mein Pixel-Ich berlinerzimmer.de Verlag 2001 ISBN 3-8311-1348-3, 14,73 Euro http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3831113483/berlinerzimmer

http://www.berlinerzimmer.de/verlag.htm

Pressestimmen:
"Mit ihrem Projekt haben Ortmann und Peter Maßstäbe gesetzt"(Der Tagesspiegel)
"Einen langen Atem hat das "Berlinerzimmer.de", zur Zeit wohl das wichtigste Forum in Sachen Netzliteratur." (WDR)
"Das Berliner Zimmer gehört zu den Pionieren unter den Literatur-Sites." (com!online)
"Ein wichtiger 'Knotenpunkt' für literarische Aktivitäten im Netz." (Clickfish)
"Ein angenehmes Hangout für Literaturliebhaber." (Amica)
"Ein ausgezeichneter Startplatz für die Suche nach Literatur im Netz." (Wiener Zeitung)

Weitere Pressestimmen unter: http://www.berlinerzimmer.de/presse.htm

Die Herausgeber: Das Berliner Zimmer ist ein privates Projekt von Enno E. Peter und Sabrina Ortmann, Weinbergsweg 2, D-10119 Berlin, info@berlinerzimmer.de, http://www.berlinerzimmer.de

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