Dioden Deluxe
eagleyard photonics auf Erfolgskurs
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Aus: IZBM Insider - 2004 / März-Ausgabe - Auch hier zu lesen

Mai 2002: Mit minimalen Fördergeldern, größtenteils geborgtem Equipment, einer zündenden Geschäftsidee und zwei hochmotivierten Firmengründern geht die eagleyard Photonics GmbH in einem kleinen Büro in Adlershof an den Start. Als Spin-off des renommierten Ferdinand Braun Institutes für Höchstfrequenztechnik (FBH), das zu den führenden Forschungseinrichtungen im Bereich von Hochleistungs-Halbleiterdioden zählt, will man die im Institut entwickelten Halbleiterlaser in vier unterschiedlichen Produktlinien auf den Markt bringen.
Marktnische mit Zukunftspotenzial
Februar 2004: Mit ihren Hochleistungslaserdioden, die das Unternehmen in unterschiedlichen Gehäuseformen, Ausgangleistungen und Wellenlängen anbietet, hat sich eagleyard photonics eine führende Marktposition erobert. Aus dem kleinen Büro ist man vor kurzem in eine großzügige Firmenetage umgezogen. Mit 10 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von 500.000 Euro. "Wir bedienen einen absoluten Nischenmarkt. Weltweit gibt es nur rd. 20 Firmen, die Laserdioden mit ähnlich hohen Ausgangsleistungen, vergleichbaren Wellenlängen und den entsprechenden Aufbauten herstellen", macht Jörg Muchametow, General Manager der eagleyard photonics GmbH deutlich. Einer der Hauptgründe für die relativ überschaubare Anbieterzahl dürfte in den extrem hohen Einstiegskosten liegen: Wer sich in diesem Segment behaupten will, muss zunächst mindestens 40 Mio. Euro in die technische Infrastrukturen investieren.

LOB News Nr. 2
Aktuelle Informationen zur LASER-OPTIK-BERLIN 2004
(mit den aktuellen Terminen!)
BerliNews, 1. 3. 2004 - ON204
Komponenten für die nächste Lasergeneration
Zum Kundenkreis der eagleyard photonics GmbH zählen in erster Linie Hersteller von Lasersystemen, die Laserdioden "made by eagleyard" mit eigenen Komponenten ergänzen und zu innovativen Systemlösungen für medizinische, industrielle oder analytische Anwendungen weiterentwickeln. Da in Zukunft wesentlich kompaktere und erheblich wirtschaftlichere Lasersysteme gefragt sein werden, versuchen immer mehr Hersteller die bislang üblichen Gaslaser durch moderne Halbleiterlaser zu ersetzen. "Zur Zeit liefern wir noch relativ kleine Stückzahlen für Pilotprojekte, in denen eine neue Generation von Lasersystemen getestet wird", erläutert Jörg Muchametow. Doch dies könnte sich schnell ändern: Sobald eines der getesteten Prototypen die Marktreife erreicht, dürften in Zukunft ganz andere Stückzahlen gefragt sein.
Spitzenleistung durch Technologietransfer
Für diesen "Ernstfall" ist eagleyard photonics bestens gerüstet: Als Ausgründung des Ferdinand-Braun-Institut und durch die Kooperation mit externen Fertigungspartner kann das junge Unternehmen jederzeit auf aktuelle Forschungsergebnisse sowie die entsprechende technische Infrastruktur zurückgreifen, um steigenden Kundenanforderungen in Bezug auf Qualität und Quantität in kürzester Zeit gerecht zu werden. "Die enge Zusammenarbeit mit eagleyard Photonics ermöglicht einen optimalen Wissenstransfer: Während wir uns voll und ganz auf weiterführende Forschungsprojekte konzentrieren können, fließen die Ergebnisse unserer Forschungsarbeiten direkt in die Produktentwicklung ein", erläutert Institutsdirektor Prof. Dr. Günther Tränkle das Engagement des FBH. Ein nachahmenswertes Beispiel, das deutlich macht, dass Technologietransfer in Deutschland auch ohne große Zeitverzögerung möglich ist.
Fertigung mit Qualitätsgarantie
Während das Institut die Entwicklung der Halbleiterchips übernimmt, sorgen wir für die kundenspezifische "Verpackung", beschreibt Jörg Muchametow die Arbeitsteilung. Zur Zeit umfasst die Produktpalette
4 Gehäusemodelle, die je nach Kundenwunsch mit Ausgangsleistungen zwischen 100 Milliwatt und 5 Watt und Wellenlängen zwischen 720 und 1120 Nanometern in einem mehrstufigen Fertigungsprozess hergestellt werden. Nachdem der Halbleiterchip in das entsprechende Gehäusemodell integriert und mit den gewünschten Aufbauten versehen wurde, werden zunächst sämtliche Parameter in einem komplizierten Messvorgang überprüft. Wichtigster Fertigungsschritt ist das sogenannte Voraltern, bei dem die Laserdioden 150 Stunden unter Realbedingungen getestet werden. Rund fünf Prozent der getesteten Halbleiter halten diesem Dauertest nicht stand. Alle den strengen Qualitätsanforderungen entsprechenden Dioden werden in einem zweiten Messvorgang nochmals überprüft und anschließend an die jeweiligen Kunden ausgeliefert.
Leistungssteigerung als Etappenziel
Da sich die von eagleyard photics produzierten Laserdioden durch eine überdurchschnittliche Leistung und Strahlqualität auszeichnen, stehen die Chancen gut, dass das Unternehmen seine Marktposition in den nächsten Jahren noch weiter ausbauen wird. Um den zunehmenden Kundenanfragen und wachsenden Stückzahlen künftig gerecht werden zu können, steht der Ausbau eines zusätzlichen Messlabors kurz vor der Fertigstellung. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen intensiv an der Entwicklung noch leistungsfähigerer Produkte. "Besonders in der Medizintechnik und der Materialbearbeitung sind Lasersysteme mit
immer höheren Ausgangsleistungen gefragt. Wenn unser aktuelles Entwicklungsprojekt plangemäß läuft, werden wir Anfang nächsten Jahres eine Modellreihe mit deutlich höherer Ausgangsleistung auf den Markt bringen", verrät Jörg Muchametow.
Weltweite Marktpräsenz als Maxime
Das selbst gesteckte Ziel, für jede ihrer 4 Produktlinien jeweils einen Leitkunden zu gewinnen, hat eagleyard schon seit langem übertroffen. Waren es anfangs vor allem Industriepartner des FBH, die die ersten Laserdioden orderten, beliefert das Unternehmen heute Kunden in der ganzen Welt. Über Vertriebspartner in Frankreich, Japan und Amerika ist man inzwischen in der Lage, die wichtigsten Märkte zu bedienen. "Bislang konnten wir nach jedem Messeauftritt eine deutliche Steigerung der Kundenanfragen verzeichnen, so dass unsere Auftragslage bis Ende des Jahres sehr gut aussieht", freut sich Jörg Muchametow. Trotzdem wird sich das Unternehmen nach der CLEO in Long Beach (2002), der Laser in München (2003) und der Photonics West in San José (2004) in diesem Jahr noch auf der LOB in Berlin und der Optatec in Frankfurt präsentieren- die Auftragsbücher für 2004/ 2005 sind natürlich mit im Gepäck...
Text: Ariane Steffen
Kontakt:
eagleyard photonics GmbH
Jörg Muchametow
Rudower Chaussee 29, 12489 Berlin
Tel: 6392- 4520, Fax:6392- 4529
www.eagleyard.com
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L.O.B. als Trendbarometer
BerliNews, 1. 3. 2004 - ON209
Neue Laserklasse aus Adlershof
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BerliNews, 24. 2. 2004 - ON199
LOB News Nr. 1
Aktuelle Informationen zur LASER-OPTIK-BERLIN 2004
BerliNews, 20. 2. 2004 - ON200
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Die InnoTOP-Veranstaltung zur Mikrosystemtechnik kann zu mehreren Projekten führen, sagt Prof. Günther Tränkle (FBH)
BerliNews, 10. 2. 2004 - IP8671e
"Meet Laser 2004"
Internationale Kooperationsbörse auf der Laser-Optik-Berlin
BerliNews, 29. 1. 2004 - WN1844
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ON210
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