Prognos Zukunftsatlas 2004
Zukunftschancen und Zukunftsrisiken der 439 Kreise und Kreisfreien Städte in Deutschland
Berlin im Ranking auf Platz 262 von 439
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Das Ranking (PDF, 7 S.)
http://www.prognos.de/zukunftsatlas/
(Text: Prognos-Website)
"Zukunftsatlas 2004 - Deutschlands Regionen im Zukunftswettbewerb"
Der Zukunftsatlas gibt Auskunft über die Zukunftschancen der 439 Kreise und Kreisfreien Städte in Deutschland. Der aus 29 Indikatoren gebildete Zukunftsindex (Gesamtranking) zeigt dabei die regionale Verteilung der Zukunftschancen und -risiken innerhalb Deutschlands auf. Eine Analyse der Indikatoren nach den zwei Dimensionen "Stärke" und "Dynamik" ermöglicht eine Differenzierung des Rankings in die momentane Standortstärke einerseits und die Entwicklung der Regionen in den vergangenen fünf Jahren andererseits. Darüber hinaus werden themenorientierte Auswertungen und Rankings in den Bereichen "Demografie", "Arbeitsmarkt", Soziale Lage & Wohlstand" sowie "Wettbewerb & Innovation" erstellt.
Die begleitende Serie "Stille Stars" lesen Sie im Handelsblatt oder unter
www.handelsblatt.de/stillestars
Die Ergebnisse des Zukunftsatlas sind Grundlage für 4 verschiedene Karten, aus denen sich die regionale Verteilung der Zukunftschancen und Zukunftsrisiken der 439 Kreise und Kreisfreien Städte in Deutschland ablesen lässt.
Die Gesamtkarte zeigt die Zukunftsfähigkeit der Regionen im Deutschlandvergleich. Sie ist aus dem Zukunftsindex (Gesamtranking) entwickelt worden. Es zeigt sich, dass in Deutschland ein deutliches Süd-Nord- und West-Ost-Gefälle der Zukunftschancen besteht.
Gesamtkarte
Neben dem Zukunftsindex (Gesamtranking) wird für die Kreise und Kreisfreien Städte im Prognos-Zukunftsatlas 2004 jeweils ein Ranking in den Dimensionen wirtschaftliche Stärke (Status quo) und Dynamik gebildet.
Stärke-Karte
Während eine Übersicht der wirtschaflich stärksten Regionen (Status quo) kaum Überraschungen birgt, gibt eine Karte der dynamischsten Regionen der letzten fünf Jahre Hinweise auf neue "Hot Spots", "Stille Stars" und Regionen mit guten demografischen Chancen.
Dynamik-Karte
In der Gesamtkarte des Zukunftsatlas sind die Regionen in Deutschland nach ihrer Stellung im Gesamtindex - in Form eines Ranking von 1 (Top-Region) bis 439 (Schlusslicht) - dargestellt. Für die regionale Standortpolitik, für kommunale Strategien und realistische Handlungskonzepte ist es oft aber wichtiger, sich mit vergleichbaren Regionen zu messen, als den absoluten Stand im Ranking zu kennen. Deshalb wurden die Daten des Zukunftsatlas ausserdem einer Clusteranalyse nach dem WARD-Verfahren unterzogen. Das Ergebnis ist eine aussagekräftige Gruppierung von insgesamt 7 Regionstypen, deren räumliche Verteilung in der Clusterkarte dargestellt ist. Das ist eine gute Basis für regionale Benchmarkings. Sie ermöglichen es Regionen mit vergleichbaren Chancen-Risiko-Profilen, voneinander zu lernen.
Clusterkarte
Erläuterungen zur Clusteranalyse (PDF 43 KB)
Das Ranking (PDF, 7 S.)
Ergebnisübersicht Gesamtranking (die ersten 20 Plätze)
BY München, LK 1
BY München 2
BY Starnberg, LK 3
HE Darmstadt 4
BY Freising, LK 5
BW Heidelberg 6
BY Erlangen 7
BW Stuttgart 8
NI Wolfsburg 9
BY Regensburg 10
HE Frankfurt am Main 11
BW Böblingen, LK 12
RP Mainz 13
BY Ingolstadt 14
HE Groß-Gerau, LK 15
HE Main-Taunus-Kreis 16
BW Ulm 17
NW Düsseldorf 18
HE Hochtaunuskreis 19
HH Hamburg 20
Kontakt
Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Prognos AG, Büro Berlin
Unternehmenskommunikation, Birte Jessen
Karl-Liebknecht-Str. 29, D-10178 Berlin
Telefon +49 - 30 - 52 00 59-222, Telefax +49 - 30 - 52 00 59-201, birte.jessen@prognos.com
Weitere Informationen, Auswertungen und Analysen
Regionalexperten können auf Basis des Prognos Zukunftsatlas 2004 weitere Auswertungen und Analysen für einzelne Regionen erstellen.
Zukunftsatlas-Produktblatt (PDF 285 KB)
HANDELSBLATT, 20. Juli 2004
Standort Deutschland: Die Wüste lebt
Exklusive Studie: Zukunftsatlas 2004
Auszug:
Das Kernergebnis der Mammutstudie lautet: 109 der 439 Städte und Kreise haben sehr gute, gute oder zumindest überwiegend positive Zukunftschancen, weitere 210 haben einen ausgewogenen Chancen-Risiko-Mix. "Deutschland ist deutlich besser als sein Ruf", sagt Prognos-Direktor Mathias Bucksteeg.
Ein Erfolgsfaktor ist, dass in den versteckten Wachstumsregionen die regionale Politik, die Wirtschaftsförderung und die Unternehmen an einem Strang ziehen. "Das behauptet zwar jede Region von sich, aber nur in den wenigsten Fällen ist das wirklich der Fall", betont Bucksteeg und schildert ein Musterbeispiel: "Wenn Sie sich im Landkreis Teltow-Fläming bei einem Immobilienmakler nach Gewerbeflächen erkundigen, haben Sie spätestens zwei Tage später die Wirtschaftsförderer am Telefon, die vorsichtig nachfragen, ob sie zusätzlich etwas für Ihr Unternehmen tun können."
HANDELSBLATT, 20. Juli 2004
Bayern ist das mit Abstand wettbewerbsfähigste Bundesland Deutschlands
Für München wird der Boom fast schon wieder zum Problem
Auszug:
Einer der Hauptgründe für den Vorsprung Bayerns ist ein Paradigmenwechsel, den die Wirtschaftspolitik Anfang der 90er-Jahre unter dem damaligen Ministerpräsidenten Max Streibl einleitete: "Damals hat sich Bayern von dem traditionellen Ansatz einer breit angelegten Wirtschaftsförderung verabschiedet", erläutert Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern.
Zwischen 1994 und 1999 versilberte der Freistaat Staatsbeteiligungen im Wert von mehr als 4,3 Mrd. Euro - das Land trennte sich unter anderem von seiner Beteiligung am Bayernwerk, der Dasa, der Bayerischen Versicherungskammer und der Viag. Dieses Geld pumpte die Landesregierung in die Wirtschaftsförderung - allerdings nicht wie vorher in strukturschwache Regionen, sondern vor allem in ohnehin boomende Standorte und in Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, Medizintechnik und IT. "Dieser Kurswechsel ist einer der zentralen Gründe dafür, dass sich der Wachstumsvorsprung Bayerns weiter vergrößert hat", unterstreicht Dörfler.
HANDELSBLATT, 20. Juli 2004
Interview: "Die Starken stärken"
Mathias Bucksteeg, Direktor der Prognos AG, erklärt im Handelsblatt-Interview die Strategien der Stillen und nimmt Stellung zu Problemen der Standortpolitik in Deutschland.
Auszug:
HB: Herr Bucksteeg, neun der zehn attraktivsten Standorte im Zukunftsatlas liegen südlich der Main-Linie, acht davon in Bayern und Baden-Württemberg. Ist das nur Zufall?
Bucksteeg: Nein, keineswegs. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg haben die Landesregierungen bereits vor vielen Jahren einen Paradigmenwechsel bei der Wirtschaftsförderung vollzogen. Die Standortpolitik in diesen Bundesländern folgt klar dem Elitepostulat: Die Landespolitik versucht, schon vorhandene Spitzenstandorte weiter zu stärken, und setzt darauf, dass diese Top-Regionen schwächere Städte und Kreise mitziehen. Das Konzept geht auf - das gute Abschneiden des Südens ist der Beleg.
HB: Was genau machen die Wirtschaftspolitiker in den anderen Bundesländern falsch?
Bucksteeg: In zu vielen Bundesländern verfolgt die Wirtschaftspolitik noch immer das Ausgleichspostulat, das die unionsregierten Südländer in dieser Form aufgegeben haben. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein versuchte die Wirtschaftsförderung lange, möglichst überall im Lande gleiche wirtschaftliche Bedingungen herzustellen. Das führte zu einer Technologie- und Innovationspolitik nach dem Gießkannenprinzip - die Fördergelder versickerten weitgehend wirkungslos. ...
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HANDELSBLATT, Dienstag, 20. Juli 2004, 22:02 Uhr
Besondere Kennzeichen: Viele
Was unbekannte Wachstumsregionen ausmacht
Heimlich, still und leise: So unterschiedlich sie im einzelnen auch sind - eines haben alle neun Regionen, diein der Handelsblatt-Serie "Stille Stars - Deutschlands unbekannte Wachstumsregionen" vorgestellt werden, gemeinsam: Sie haben mehr aus sich gemacht als die große Masse der deutschen Regionen.
Auszug:
Rohstoff Wissen: Trotz des teilweise beklagenswerten Zustands deutscher Hochschulen sind auch Universitäten und Forschungszentren ein Asset, mit dem Regionen wuchern können - vorausgesetzt, die Wissenschaftsbetriebe nehmen in ihrem Forschungszweig eine Spitzenposition ein. Mindestens genauso wichtig ist es, dass der Transfer der Forschungsergebnisse in die Wirtschaft klappt. Musterbeispiele dafür sind Aachen, Darmstadt, Heidelberg, Ulm und Würzburg.
HANDELSBLATT, 20.07.2004 18:07
Die stillen Stars
Die Zukunft liegt im Süden Deutschlands
Prognos-Atlas bewertet alle 439 Städte und Kreise
Der Tagesspiegel, 21.7.2004
Der stille Star Teltow-Fläming
Gesunde Industrie, kreative Betriebe: Prognos-Studie bestätigt Erfolg des Landkreises
Der Tagesspiegel, 21.7.2004
Aachener Zeitung, 20.7.2004
Region liegt im oberen Drittel
Die Aachener Region rangiert in einem neuen Standort-Ranking des Schweizer Beratungsunternehmen Prognos AG, Basel, im oberen Drittel.
Wie das "Handelsblatt", Düsseldorf, in ihrer Ausgabe am Dienstag berichtet, kommt bei dieser Bewertung der Zukunftschancen aller 439 deutschen Kreise und kreisfreien Städte die Stadt Aachen als "Standort mit hoher technologischer Leistungsfähigkeit" auf Platz 32. Der Kreis Düren rangiert auf Platz 122, der Kreis Heinsberg auf Platz 156 und schließlich der Kreis Aachen auf Platz 157.
Darmstädter Echo, 20.7.2004
Darmstadt gilt als "zukunftsfest"
Wirtschaftsstudie: Platz vier unter 439 Städten und Landkreisen in Deutschland
Nach der Region München ist Darmstadt die Stadt mit der höchsten "Zukunftsfähigkeit" in Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Baseler Prognos AG, die am Mittwoch im "Handelsblatt" veröffentlicht werden soll. Nach den Ergebnissen, die dem ECHO vorliegen, rangieren der Landkreis München, die Stadt München und der Landkreis Starnberg auf den Plätzen eins bis drei. Dahinter folgt Darmstadt auf Platz vier....
Laut Prognos haben die umliegenden südhessischen Kreise "die Chancen und Impulse, die von Darmstadt ausgehen, sehr unterschiedlich" genutzt. So liegt der Kreis Groß-Gerau mit einem 14. Platz ebenfalls im Spitzenfeld. Darmstadt-Dieburg (Rang 109) und Bergstraße (182) liegen in der oberen Hälfte der bewerteten Regionen. Der Odenwaldkreis folgt erst auf Platz 306.Mit der Zahl der Beschäftigten in den Bereichen Forschung und Entwicklung liegt Darmstadt sogar auf Platz eins aller Städte und Kreise. Dagegen rangiert die Stadt bei der Gründungsintensität nur auf dem 114. Platz.
Mehr zu diesem Thema gibt es in der Dienstagausgabe (20.07.2004) des "Darmstädter Echo".
Innovations-Ranking Deutschland
Prognos AG legt den Technologie-Atlas 2002 vor / Berlin rutscht auf Platz 33
BerliNews, 14. 9. 2002 - ZN-2282
Cluster statt Gießkanne
DIW veranstaltete Tagung zur regionalen Innovationspolitik
BerliNews, 9.6.2004 - ZN 3562b/ ZN3549
In München lebt es sich am besten
Wirtschaftswoche veröffentlicht Ranking der 50 größten deutschen Städte - Berlin auf Platz 48
BerliNews, 15.4.2004 - ZN3427
Neue Länder und Berlin verlieren den Anschluss
Ranking der Bertelsmann Stiftung: Standort-Wettbewerb der Bundesländer
BerliNews, 27. 11. 2003 - ZN3059
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Innovations-Termine
Woche 30-2004 (Juli) - Ein Service von BerliNews
Wider das Gejammer
Die Initiative "Das innovative Berlin" zeigt Flagge für die Stärken der Hauptstadt
BerliNews, 4.7.2004 - ZN3644
Berichte zur Innovationspolitik in BerliNews
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