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Verkehrstechnik

Handy-Parken in Berlin

EU-Verkehrsprojekt TELLUS erprobt Alternative zum Parkscheinautomaten

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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Pressemitteilung vom 25.01.2005, 11:55 Uhr

Neuer Service in der Parkraumbewirtschaftung

Mit dem "Handy-Parken" wird in Berlin eine Alternative zum Parkscheinautomaten erprobt. "Handy-Parken" läuft ab Anfang Februar 2005 zunächst über eine Dauer von 12 Monaten in den Parkraumbewirtschaftungsgebieten der City-West und ist Teil des im Rahmen der CIVITAS Initiative von der EU teilfinanzierten TELLUS Projektes.

Zu Beginn des Parkvorgangs meldet sich der Kraftfahrer durch einen Anruf mit seinem Mobiltelefon beim Betreiber an. Er wählt dazu eine gebührenfreie 0800-er Servicenummer. Er erhält sofort eine akustische Bestätigung und auf Wunsch auch eine SMS, um sicher zu sein, im richtigen Stadtbezirk und für den jeweils geltenden Tarif zum Parken angemeldet zu sein. Der Parkvorgang wird durch einen Anruf bei einer zweiten gebührenfreien 0800-Nummer wieder beendet.

Falls jemand vergisst, sich abzumelden, wird der Parkvorgang zum Ende der Bewirtschaftungsdauer eines Tages automatisch beendet. Kraftfahrer, die über Nacht parken und den Parkvorgang am kommenden Tag fortsetzen wollen, melden sich mit Beginn der Bewirtschaftungszeit neu beim Betreiber an - einfach mit dem Handy und ohne dazu zum Fahrzeug gehen zu müssen.

Das Konzept bietet zahlreiche Vorteile: die Parkdauer wird je angefangene 3 Minuten abgerechnet. Die Suche nach passendem Münzgeld und der Gang zum Parkscheinautomaten entfallen, eine Verlängerung der Parkdauer ist nicht nötig, da diese nicht im Vorhinein festgelegt werden muss. Dadurch entfällt das Risiko eines "Knöllchens" wegen Überschreitung der bezahlten Parkzeit.

Zur Teilnahme muss sich der Nutzer vorab unentgeltlich unter www.Handy-Parken.de über das Internet registrieren. Jeder Fahrzeughalter kann beliebig viele Fahrzeuge und Mobiltelefone zur Nutzung von "Handy-Parken" anmelden. Danach bekommt der Teilnehmer umgehend für jedes Fahrzeug eine "Vignette" zugeschickt, die er gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe anbringen muss. Der Nutzer begleicht die Parkgebühren am Ende eines jeden Monats über Bankeinzug.

Am Dienstag, den 8. Februar 2005 findet eine Pressekonferenz um 11.00 Uhr im Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Am Köllnischen Park 3 Raum 306 statt. Die Staatssekretärin für Verkehr, Maria Krautzberger, wird das Projekt ausführlich erläutern und demonstrieren.
Rückfragen: Manuela Damianakis, Telefon: 9012-5800

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Handy-Parken - neuer Service in der Parkraumbewirtschaftung

Handy-Parken wird 1. Februar 2005 starten und läuft zunächst über eine Dauer von 12 Monaten als Demonstration. Wenn sich das Verfahren bewährt und die erwarteten Vorteile eintreffen, wird angestrebt, dass die Entrichtung von Parkgebühren per Handy in Berlin über den Versuchszeitraum hinaus möglich bleibt und der Service auf andere Gebiete ausgeweitet wird.

Zur Teilnahme muss sich der Nutzer vorab unentgeltlich über das Internet registrieren. Die Registrierung ist ab sofort unter www.handy-parken.de möglich.
Jeder Fahrzeughalter kann beliebig viele Fahrzeuge und Mobiltelefone zur Nutzung von Handy-Parken"anmelden.Danach bekommt der Teilnehmer umgehend für jedes Fahrzeug eine Vignette zugeschickt, die er gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe anbringen muss. Anhand dieser Vignette ist die Überprüfung des Parkvorgangs durch die Ordnungskräfte möglich: auf der Vignette befindet sich eine matrixcodierte Nummer, die im System des Betreibers dem Kfz-Kennzeichen zugeordnet ist. Der Code wird vom Mobiltelefon, das die Überwachungskräfte erhalten, erkannt, und per GPRS-Datenverbindung wird beim Betreiber überprüft, ob der Parkvorgang gültig ist.

Der Nutzer begleicht die Gebühren post paid am Ende eines jeden Monats über Bankeinzug. Falls jemand vergisst, sich abzumelden, wird der Parkvorgang zum Ende der Bewirtschaftungsdauer eines Tages automatisch beendet. Kraftfahrer, die über Nacht parken und den Parkvorgang am kommenden Tag fortsetzen wollen, melden sich mit Beginn der Bewirtschaftungszeit neu beim Betreiber an - einfach mit dem Handy und ohne dazu zum Fahrzeug gehen zu müssen.

Das Konzept bietet zahlreiche Vorteile: die Parkdauer wird je angefangene 3 Minuten abgerechnet, es wird also nur die tatsächlich geparkte Zeit bezahlt. Die Suche nach Münzgeld und der Gang zum Parkscheinautomaten entfallen, eine Verlängerung der Parkdauer ist nicht nötig, da diese nicht im Vorhinein festgelegt werden muss. Dadurch entfällt das Risiko eines Knöllchens bei Überschreitung der bezahlten Parkzeit.

www.Handy-Parken.de

Sie können sich ab sofort hier für Handy-Parken registrieren. Ab Mitte Februar können Sie alle Vorteile des Systems geniessen und Ihre Parkgebühren mit dem Handy bezahlen.
- Starten und Stoppen der "persönlichen Parkuhr" mit dem Handy (per gebürhrenfreiem Telefonanruf oder SMS)
- Sie müssen sich nicht im Vorhinein auf eine bestimmte Parkdauer festlegen
- Kein Stress mehr mit abgelaufenen Parkscheinen
- Sie bezahlen nur für die Zeit, in der Sie den Parkplatz tatsächlich in Anspruch genommen haben (3-minutengenau)
- Kein Aufsuchen von Parkscheinautomaten notwendig
- Die Suche nach passendem Kleingeld entfällt

WP6 Integrated Pricing Strategies
6.4 Mobile Parking- New telematics based system for urban parking management - TELLUS.berlin

Weitere Informationen zu TELLUS können über die Website www.tellus-cities.net abgerufen werden.

TELLUS.berlin: Links to Berlin Projects
* WP 6.4 Mobile Parking
* WP 6.5 Concept vor HDV Road Pricing
* WP 7.5 Future Managemant of Urban Public Transport
* WP 8.4 Metropolitan Fleet Car
* WP 8.5 Car Modal
* WP 9.3 Inner-city logistics centre
* WP 9.4 New form of financing-contract for NG vehicles
* WP 10.4 Customer and user participation
* WP 11.6 Dynamic real-time passenger information for trams and buses
* WP 12.6 introduction of CNG-powered vehicles


Den Parkplatz mit Handy bezahlen
taz, 26.1.2005

Der virtuelle Parkschein ( Kommenta
taz, 26.1.2005

Das Handy als Parkautomat: Modellversuch in der City-West
Der Tagesspiegel, 26.1.2005

Neuer Service beim Parken
Ab 1. Februar können Gebühren per Handy bezahlt werden - Bundesweites Pilotprojekt in der City-West
Die Welt, 26.1.2005

EU-Verkehrsprojekt TELLUS
Internationale Konferenz zur städtischen Verkehrsentwicklung
BerliNews, 22. 2. 2003 - VN-492

Erdgasbusse und virtuelle Mitfahrzentralen
TU Berlin beteiligt an EU-Forschungsprojekt TELLUS zum Stadtverkehr der Zukunft
BerliNews, 24. 11. 2002 - VN-449

Nachhaltiger Transport
EU-VERKEHRSPROJEKT TELLUS WIRD AUCH IN BERLIN GESTARTET
BerliNews, 14. 2. 2002 - VN-366

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