Organische Leuchtdioden
BMBF startet deutsche OLED-Initiative mit 100 Millionen Euro
Kongress "Optische Technologien - Innovationschancen für Deutschland"
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BMBF, 22.02.2005 [Pressemitteilung 043/2005] - auch hier zu lesen
Bulmahn und Clement: "Optische Technologien sind ein hervorragendes Beispiel für Wachstum und Arbeitsplätze durch Innovation"
Deutschland hat sich dank der gezielten Förderstrategie der Bundesregierung auf vielen Anwendungsfeldern der Optischen Technologien zum Weltmarktführer entwickelt. Das erklärten die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, und der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement bei der Eröffnung des Kongresses "Optische Technologien - Innovationschancen für Deutschland" vor rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Berlin. Rund 40 Prozent der weltweit hergestellten Laserstrahlquellen für die Materialbearbeitung werden in Deutschland produziert. Die Branche verzeichnete im ersten Halbjahr 2004 Zuwachsraten beim Umsatz von 19 Prozent.
"Auf den Erfolgen unserer Förderpolitik werden wir uns aber nicht ausruhen", so Bulmahn. Die Bundesministerin startete auf dem Kongress gemeinsam mit Unternehmen eine deutsche OLED-Initiative, in die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einem Zeitraum von fünf Jahren etwa 100 Millionen Euro investieren wird. Dabei geht es um die Forschung und Entwicklung zu organischen Leuchtdioden (OLED) für innovative Beleuchtung und neuartige Displays.
Clement erklärte: "Innovative Technologien stärken die Wettbewerbsfähigkeit und schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze. Das Potenzial, das eine Schlüssel- und Querschnittstechnologie wie die Optische Technologie bei der Erschließung künftiger und wachsender Märkte hat, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wir müssen daher alles dafür tun, dass die Unternehmen im immer schärferen weltweiten Wettbewerb in Deutschland die Standortbedingungen vorfinden, die solchen zukunftsweisenden Innovationen zum Erfolg verhelfen." 110.000 Menschen finden nach Angaben Clements direkt in den Optischen Technologien Arbeit. 16 Prozent der Arbeitsplätze im Verarbeitenden Gewerbe sind durch Licht-Technologien beeinflusst. Nach Prognosen entstehen bis 2010 allein in den mittelständischen Unternehmen 15.000 zusätzliche Stellen.
Bulmahn sagte: "Die Chancen der Optischen Technologien lassen sich nur nutzen, wenn wir den zu erwartenden Engpass bei Fachkräften vermeiden können Wir müssen heute in Aus- und Weiterbildung investieren und junge Menschen motivieren, sich für einen Beruf in den neuen Technologien zu entscheiden." Die Ausbildungsoffensive 2005 setze deshalb auf ein größeres Engagement von Unternehmen, die Ausbildungsplätze für innovative Berufe anbieten. Eine Ausstellung im Rahmen des Kongresses soll junge Leute auf die Berufschancen in den Optischen Technologien aufmerksam machen.
Der Bundeswirtschaftsminister und die Bundesforschungsministerin erklärten übereinstimmend: "Die Bundesregierung fördert mit großem Engagement die Entwicklung neuer Technologien und den Transfer der Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte. Wir schaffen zuverlässige, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, wir verbessern die Finanzierungsbedingungen vor allem für den Mittelstand und wir bauen hemmende Regulierungen ab". Aber auch das gesellschaftliche Klima in Deutschland müsse noch innovationsfreundlicher werden. Dazu seien mehr Bereitschaft zum vernünftigen Risiko und zum unternehmerischen Handeln gefordert.
"Wir werden auch zukünftig an einem Strang ziehen und die Optischen Technologien weiter mit großem Engagement als Innovationsfaktor fördern. Sie sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie durch neue Technologien Wachstum und Arbeitsplätze entstehen", erklärten Bulmahn und Clement abschließend.
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Interview VDI nachrichten, Berlin, 18. 2. 05 -
Eckpfeiler der Innovation in Deutschland
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Bundesministerin Edelgard Bulmahn skizziert im folgenden Interview die Bedeutung der Branche.
Interview KÖLNER STADT-ANZEIGER 22.02.05:
Bulmahn: "Zahl der Jobs stieg auf 50000"
Forschungsministerin Edelgard Bulmahn setzt auf eine rasche Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in neue Produkte. Vor einem Kongress über optische Technologien sprach Sibylle Quenett mit der Forschungsministerin.
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