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Hochschulpolitik

Neuer Campus der FHTW Berlin

Offizieller Baubeginn in Oberschöneweide

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PE FHTW , SenWFB, SenStadt - auch hier zu lesen

In Berlin-Oberschöneweide beginnen am Donnerstag, 15. September 2005, die Bauarbeiten für den neuen Campus der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW). Beim offiziellen Start für das hochschulpolitisch bedeutsame Bauvorhaben werden Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl, Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht und FHTW- Präsident Prof. Dr. Herbert Grüner gemeinsam zur Schaufel greifen und die erste Betonmischmaschine befüllen.

Bis Juni 2006 sollen auf dem direkt an der Spree gelegenen ehemaligen Industrieareal im Südosten Berlins verschiedene Gebäude für den Fach- bereich Gestaltung der FHTW ausgebaut und saniert werden, sodass die ersten Studierenden und Professoren bereits zum Wintersemester 2006/2007 einziehen können.

Insgesamt sind für Um-, Aus- und Neubaumaßnahmen auf dem Campus Oberschöneweide rund vier Jahre veranschlagt. Bis zum Wintersemester 2009/2010 sollen dort Hörsäle, Labore und Seminarräume, eine großzügige Bibliothek und eine Mensa für rund 6000 Studierende entstehen sowie rund 250 Professoren und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz vorfinden. Die Kosten für den Aus- und Umbau der bereits sanierten Industriearchitektur sowie für Neubauten belaufen sich auf insgesamt 108 Millionen Euro. Sie werden je zur Hälfte aus dem Haushalt des Landes und des Bundes finanziert.

Ziel der Investitionen von Land und Bund ist es, attraktive Bedingungen für Studium, Lehre und Forschung an der größten und vielfältigsten Berliner Fachhochschule zu schaffen. Statt derzeit fünf zum Teil weit voneinander entfernte Hochschulstandorte wird die FHTW künftig nur noch zwei Standorte in größerer räumlicher Nähe haben: den Campus Oberschöneweide mit 6000 Studierenden und den Campus Karlshorst mit 4000 Studierenden. Die übrigen vier Standorte werden aufgegeben.

Im August des Jahres hatte der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses 18,1 Millionen Euro für den Ausbau der Gebäudetrakte an der Wilhelminenhofstraße freigegeben. Hier wird der Fachbereich Gestaltung seinen Lehrbetrieb aufnehmen.
Nach der positiven Begutachtung des Vorhabens durch den Wissenschaftsrat im Januar 2005 übernimmt der Bund die Hälfte der Ausbaukosten.

Wissenschaftssenator Thomas Flierl: "Trotz der angespannten Haushaltslage Berlins ist es uns gelungen, das wichtigste Investitionsprojekt im Hochschulbau für die größte Fachhochschule Berlins zu verwirklichen. Der Standort bietet außerordentlich günstige Bedingungen für eine Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft und damit das, was wir dringend brauchen."

Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung: "Der neue Campus der FHTW liegt in einem Bereich der Stadt, der sich seit Jahren positiv entwickelt. Im Südosten Berlins gibt es eine neue Autobahn, den Wissenschaftsstandort Adlershof, zukünftig ein Gallerie- und Kulturzentrum und jetzt die FHTW auf einem sanierten Industrieareal. Hier sieht man, dass ehemals problematische Stadtgebiete sehr wohl Perspektiven haben. Ich wünsche allen Studierenden und Mitarbeitern der Fachhochschule einen glücklichen Start in den neuen Gebäuden."

Standorte der FHTW

http://www.fhtw-berlin.de


Startschuß für FHTW-Campus in Oberschöneweide
Industriehallen werden zu Laboren und Hörsälen
Die Welt, 16.9.2005

Schöneweide: Campus statt Kabel
Altes Industriegelände wird zur Fachhochschule
Der Tagesspiegel, 16.9.2005

Zu den hochschulpolitischen Seiten auf BerliNews

Beachten Sie auch diese Seiten auf BerliNews:

FHTW zieht nach Schöneweide
Senat beschließt Verlagerung auf KWO-Gelände
BerliNews, 18. 3. 2003 - HN-1175

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