"Always on top!"
Ausgezeichnet: Die Sieger der ersten Stufe des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2007
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BPW Pressemitteilung - Berlin/ Potsdam, 22. Februar 2007
Geschäftsideen reichen von Silizium-Biochips bis Kondomverpackungen
Glückliche Gewinner, ungewöhnliche Geschäftsideen. In der Schinkelhalle auf dem Gelände des Kultur- und Gewerbestandortes Schiffbauergasse in Potsdam wurden am Donnerstagabend vor 600 geladenen Gästen die Gewinner der ersten Stufe des Businessplan-Wettbewerb Berlin- Brandenburg 2007 (BPW) gekürt. Ausgezeichnet wurden die jeweils drei besten Teams in den beiden Bewertungskategorien [BPWservice] (für nicht technologieorientierte Konzepte) und [BPWtechnology] (für technologieorientierte Konzepte). Insgesamt wurden in der ersten Stufe 6.000 Euro Preisgeld übergeben.
Die Gewinner in der Kategorie [BPWservice]
Für die Entwicklung der innovativen Kondomverpackung Contiki wurde der Designer Gerold
Achim Adamietz mit dem ersten Platz und 1.500 Euro ausgezeichnet. Contiki ist ein besonderes
Verpackungskonzept, das attraktives Design mit hoher Funktionalität verbindet.
Der mit 1.500 Euro dotierte zweite Platz ging an das Qualitätsbüro Dr. Marx. Die Gründerin
Dr. Jutta Marx bietet speziell auf die Arbeitsprozesse der Wissenschaft abgestimmte
Beratungsleistungen im Bereich "Qualitätsmanagement".
Mit der Idee PERSONAL GREETING CARD, einer individuellen Grußpostkarte mit
Unikatsgarantie, erreichten Stefanie und Nico Witt den dritten Platz und 500 Euro Preisgeld. Das
Team fotografiert Touristen vor selbst gewählten Sehenswürdigkeiten und liefert dank einer
mobilen Druckerei in kürzester Zeit beschreibbare, versandfertige und individuelle Postkarten.
Die Gewinner in der Kategorie [BPWtechnology]
Der mit 1.500 Euro dotierte erste Platz vergaben die Juroren an das siebenköpfige Gründerteam
von phish&chips. Das Team verbindet Halbleitertechnik und Biomoleküle zu einem neuartigen
Silizium-Biochip für die Forschung und medizinische Diagnostik - dem BlueChip.
Für die Entwicklung von Antriebslösungen für unterirdische Armaturen von Rohrleitungsnetzen
wurde das Gründerteam von 3S Antriebe mit dem zweiten Platz und 1.000 Euro ausgezeichnet.
Durch die Produkte des Unternehmens können diese Antriebslösungen zu deutlich geringeren
Kosten als bisher automatisiert und gewartet werden.
Den dritten Platz - und die damit verbundenen 500 Euro - erhielt die Geschäftidee Podcast-
Cityguide. Das Team um Claudia Reinhold und Holger Brademann produziert audio-visuelle
Stadtführer für mobile Endgeräte - etwa einen Video-iPod. Diese Podcast-Cityguides begleiten
Städtereisende entlang empfohlener Routen und bieten Fakten und Details zu
Sehenswürdigkeiten.
Die Auszeichnungen
Die Preise wurden von Wolfgang Krüger, Staatssekretär für Wirtschaft des Landes Brandenburg,
Almuth Nehring-Venus, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und
Frauen in Berlin, Klaus-Dieter Licht, dem Vorsitzenden des Vorstandes der ILB und Gastgeber
der Prämierung sowie Dr.-Ing. Victor Stimming, Präsident der IHK Potsdam, überreicht.
Die erste Stufe des BPW
Über 2.300 Teilnehmer haben sich bisher für Deutschlands größten regionalen
Gründerwettbewerb registrieren lassen. Der Wettbewerb begleitet in drei Stufen Existenzgründer
auf ihrem Weg von der Produktidee zum tragfähigen Geschäftskonzept. In der ersten Stufe, in
der die Geschäftsidee und das Gründerteam zu beschreiben waren, wurden insgesamt 427
Businesspläne, hinter denen 746 Gründer stehen, eingereicht. Besonders: 60% der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen aus dem Hochschulumfeld.
Wolfgang Krüger, Staatssekretär für Wirtschaft, betonte: "Der Businessplan- Wettbewerb Berlin-Brandenburg trägt dazu bei, das gute Gründungsklima in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg weiter zu verbessern. Mit dem BPW können sich Gründer ideal für ihre Selbstständigkeit rüsten. Die praxisorientierten Angebote helfen ihnen, aus ihrer Geschäftsidee ein tragfähiges Geschäftskonzept zu entwickeln. Die erneut gestiegene Anzahl der Teilnehmer zeigt, dass die Gründer den hohen Wert des Instrumentes BPW erkannt haben. Zugleich sind die innovativen Geschäftsideen ein Beleg für die Vielfalt der Unternehmenslandschaft in der Hauptstadtregion."
"Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt: Die Teilnahme am BPW lohnt sich in jedem Fall. Die umfangreichen Beratungen helfen den Gründungswilligen der Hauptstadtregion ein gutes Stück weiter auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Deshalb rate ich jedem, der seine berufliche Zukunft in der Gründung eines eigenen Unternehmens sieht, die Angebote des BWP intensiv zu nutzen, " sagte die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin, Almuth Nehring-Venus.
"Die Region Berlin-Brandenburg hat ein großes kreatives, wissenschaftliches und unternehmerisches Potenzial", sagte Klaus-Dieter Licht, Vorsitzender des Vorstandes der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) und Gastgeber der Prämierungsveranstaltung. "Der Businessplan-Wettbewerb hilft, dieses Potenzial zu entwickeln. Je besser sich Unternehmensgründerinnen und -gründer vorbereiten, desto höher sind ihre Chancen auf wirtschaftlichen Erfolg. Und jede erfolgreiche Existenzgründung bringt unsere Wirtschaftsregion ein Stück voran. Der mit 60% besonders hohe Anteil von Businessplänen aus dem Hochschulumfeld spricht für die mittlerweile hohe Gründungsbereitschaft im Wissenschaftsbereich."
Dr.-Ing. Victor Stimming, Präsident der IHK Potsdam, sagte: "Die Industrie- und Handelskammern in Berlin und Brandenburg unterstützen den Businessplan-Wettbewerb Berlin- Brandenburg seit Jahren aktiv, weil wir uns davon eine fundiertere Vorbereitung der Gründungen versprechen. Wer sich intensiv auf sein Vorhaben vorbereitet, hat größere Chancen, am Markt zu bestehen. Besonders begrüßen wir die beiden Kategorien [BPWtechnology] und [BPWservice]. Damit wird keine Klassifizierung der Gründer vorgenommen, sondern ein Signal an alle potenziellen Gründer gesendet - denn jede durchdachte Gründung ist uns willkommen, ob im Handel oder in der Hochtechnologie. Ziel müssen so viel Gründer wie möglich sein, die das Instrument des Businessplan-Wettbewerbs nutzen, damit sie gut vorbereitet an den Start gehen. Neben dem Werben für den BPW sind wir als Juroren und Coaches aktiv in der Beratung und Bewertung der Konzepte tätig und sehen in unserem Engagement für den BPW eine logische Konsequenz unserer Arbeit."
Der weitere Wettbewerb
Der Einstieg in den Wettbewerb ist auch in Stufe zwei und drei jederzeit möglich. Bis zum
Abgabetermin der zweiten Stufe am 14. März 2007 analysieren die Teilnehmer das
Marktpotenzial ihrer Geschäftsideen und planen ihre Marketingmaßnahmen. Die Erstellung einer
vollständigen Finanz- und Unternehmensplanung erfolgt dann in der letzten Stufe, die mit der
Abschlussprämierung im Juli 2007 endet. Insgesamt werden 63.000 Euro Preisgelder vergeben.
Die Organisatoren
Der BPW wird organisiert von der Investitionsbank Berlin (IBB), der InvestitionsBank des Landes
Brandenburg (ILB) sowie der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg
e.V. (UVB). Träger des Wettbewerbs sind die Hochschulen in Berlin und Brandenburg.
Schirmherren: Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen des Landes Berlin und
Ulrich Junghanns, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg.
Ansprechpartner BPW: Matthias Haensch, Pressesprecher - Tel. (0331) 660 15 05, Fax. (0331) 660 12 31 - E-Mail: presse@ilb.de
Detaillierte Informationen zum Wettbewerb unter: www.b-p-w.de
BPW-Prämierung der ersten Stufe am 22. Februar 2007
1. Platz in der Bewertungskategorie [BPWservice] für Contiki
Kondome, benutzerfreundlich und hochwertig verpackt

Contiki ist die erste Kondomverpackung, die nicht nur richtig gut aussieht, sondern die auch besser als andere funktioniert - Gewinner des Red Dot Design Award 2006 in Singapur
Was bietet Contiki?
Contiki ist die besondere Kondomverpackung: attraktives Design gepaart mit hoher Funktionalität. Mit
Contiki lässt sich jedes Kondom schnell und einfach auspacken - und der Benutzer weiß sofort, in
welche Richtung er es ausrollen muss. So sitzt das Kondom immer richtig: Contiki - always on top!
Contiki ist die erste Kondomverpackung, die mit einem weltweit angesehenen Designpreis
ausgezeichnet wurde. Die Verpackung funktioniert nicht nur besser, sie sieht auch richtig gut aus. Für
den Anwender wird aus einem bisher verschämt versteckten, aber notwendigen Übel ein attraktives
Produkt mit hohem Nutzwert, denn Contiki steht für Convenience und Lifestyle.
Die wesentlich verbesserte Verpackung trägt außerdem dazu bei, die Akzeptanz von Kondomen zu
verbessern. Studien zufolge ist das umständliche und gelegentlich peinliche Auspacken für viele
Männer ein Hauptgrund für den Verzicht auf Präservative.
Wer steht hinter Contiki?
Der aus Österreich stammende Designer und Architekt Gerold Achim Adamietz studierte unter
anderem in Italien, bevor er sein Studium an der TU Berlin abschloss. Neben dem Red Dot Design
Award 2006 für Contiki wurden auch andere Arbeiten des Gestalters mit dem Deutschen
Verpackungsdesignpreis, dem World Star Award for Packaging Design und anderen Preisen
ausgezeichnet. Ihm zur Seite steht ein Team aus erfahrenen Spezialisten in den Bereichen
Produktentwicklung und Prototypenbau sowie Marketing, Vertrieb und PR.
Wie geht es weiter?
Das Contiki Projektteam prüft sowohl die Vergabe von Contiki als Lizenzprodukt an bereits etablierte
Hersteller als auch die Weiterentwicklung von Contiki zur selbstständigen Handelsmarke mit eigener
Vertriebsstruktur.
Kontakt: Dipl.-Ing. Gerold Achim Adamietz - Designer AGD, Architekt SBA - Greifswalder Str. 41 - 10405 Berlin - T +49 - 30 - 428 007 66 - F +49 - 30 - 42 08 13 57 - contiki@adamietz.de
red dot award: design concept 2006
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2. Platz in der Bewertungskategorie [BPWservice] für Qualitätsbüro Dr. Marx
Operatives Qualitätsmanagement für die Wissenschaft
Das Qualitätsbüro Dr. Marx bietet transparente und effiziente Forschungsergebnisse durch spezialisierte Unternehmensberatung
Worum geht es?
Exzellenz in der Forschung ist momentan eines der Topthemen im Wissenschaftsbereich. Stichworte
wie Hochschulranking und Exzellenzinitiative bestimmen die Wissenschaftsrubriken aller Medien. Der
Druck, effizienzsteigernde Maßnahmen einzuführen ist enorm. Interne und externe Evaluationen sind
vorzubereiten, leistungsbezogene Mittelvergabe ist auf dem Vormarsch.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es entsprechend fachlich versiertes Personal.
Gerade dieses ist jedoch - nicht zuletzt aufgrund der Neuheit des Themas - im Stammpersonal
wissenschaftlicher Einrichtungen in der Regel nicht vorhanden. Die äußerst knapp bemessenen
Stellenpläne erlauben nicht die Einstellung neuer Mitarbeiter, die Erledigung der anfallenden Arbeiten
muss vom vorhandenen Personal zusätzlich erbracht werden. Inhaltliche und zeitliche Überforderung
sind die Folge.
Klassische Unternehmensberatungen können diese Lücke nicht füllen. Ihre Methoden und Lösungen
aus dem produktiven oder administrativen Bereich finden bei Wissenschaftlern und
Wissenschaftlerinnen keine Akzeptanz. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zur Gründung einer
Unternehmensberatung, die Beratungsleistungen zur Effizienzsteigerung speziell für die Wissenschaft
anbietet.
Was bietet das Qualitätsbüro an?
Das Qualitätsbüro Dr. Marx bietet Beratungsleistungen im Bereich "Qualitätsmanagement", die
speziell auf die Arbeitsprozesse der Wissenschaft abgestimmt sind. Ein IT-Consulting im Bereich
"Informationsmanagement", das die qualitätssteigernden Maßnahmen durch geeignete IT-technische
Komponenten (Dokumenten-Management, Wissens-Management, Content-Management) unterstützt,
komplettiert das Portfolio. Auch hier liegt der Fokus auf den besonderen Bedürfnissen von
Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen. So können Arbeitsprozesse effizienter gestaltet und
wissenschaftliche Ergebnisse besser kommuniziert werden - die Voraussetzung für eine
professionelle Vorbereitung zukünftiger Evaluationen.
Wer steht hinter dem Qualitätsbüro?
Das Qualitätsbüro Dr. Marx wurde im Dezember 2006 von Dr. Jutta Marx gegründet. Als promovierte
Informationswissenschaftlerin besitzt sie hervorragende Kenntnisse im Bereich des
Informationsmanagements. Zudem kann sie auf langjährige Erfahrungen in außeruniversitären
Forschungseinrichtungen und Unternehmensberatungen auf den Gebieten Informationsmanagement,
Qualitätssicherung und Forschungsevaluation zurückgreifen.
Kontakt: Dr. Jutta Marx - Walter-Kollo-Str. 14 - 14513 Teltow - Tel.: 03328-337397 - Fax: 03328-338725 - marx@qb-marx.de
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3. Platz in der Bewertungskategorie [BPWservice] für PERSONAL GREETING CARD
Die Ansichtskarte hat sich verändert
PERSONAL GREETING CARD individualisiert die Grußpostkarte
Die PERSONAL GREETING CARD ist eine individuelle Grußpostkarte mit Unikatsgarantie. Touristen werden vor selbst gewählten Sehenswürdigkeiten fotografiert und erhalten innerhalb weniger Sekunden eine beschreibbare, versandfertige Postkarte, auf der sie persönlich integriert sind - die mobile Druckerei macht es möglich. Eine einfache Idee und trotzdem noch nicht auf dem Markt.
Worin liegt der Nutzen der PERSONAL GREETING CARD?
PERSONAL GREETING CARD verbindet, was zusammen gehört: Postkarten und Touristen. Die
bisherigen Urlaubspostkarten zeigen meistens Standardmotive, die millionenfach produziert und
versendet werden. Eine Postkarte mit eigenem Abbild ist individueller, aussagekräftiger, bringt mehr
Spaß und wird eher als Erinnerung aufgehoben. Im Zeitalter der Individualisierung deckt diese
Dienstleistung das Bedürfnis der Selbstdarstellung. Und so lange Drucker noch nicht in die
Hosentasche passen, ist die PERSONAL GREETING CARD zur Stelle - in Berlin allein für ca. 6,5
Millionen Besucher jährlich.
Wer steht hinter PERSONAL GREETING CARD?
Das eingespielte Gründerteam Stefanie und Nico Witt ergänzt sich in seinen Kompetenzen. Die Dipl.-
Kommunikationsdesignerin Stefanie Witt ist als Junior Art Direktorin in einer renommierten Agentur
tätig und hat fundierte Kenntnisse in den Bereichen Fotografie, Werbung, Marketing und Grafik. Nico
Witt ist Dipl.-Sozialpädagoge und arbeitet bei einem freien Jugendhilfeträger. Durch seinen
abgeschlossenen Fernlehrgang Sozialmanagement und der mehrjährigen praktischen Tätigkeit als
Teamleiter bringt er Kenntnisse in den Bereichen Personalführung, Planning und Controlling in das
Gründerteam ein.
Wie geht es weiter?
Ab März 2007 startet das Gründerteam das Projekt PERSONAL GREETING CARD in Berlin. Sie
werden zunächst "an der Basis" arbeiten, Menschen fotografieren und Postkarten verkaufen. Das
erklärte Ziel der zukünftigen Jungunternehmer ist es, die Dienstleistung an jedem für Touristen
attraktiven Ort anzubieten und dazu schrittweise neue Mitarbeiter zu gewinnen.
Sie werden uns nicht übersehen können.
Kontakt: Nico Witt - Tel.: 0177/ 6324578 - witt76@web.de
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1. Platz in der Bewertungskategorie [BPWtechnology] für phish&chips
Phishen im Blauen - Biochips aus Silizium
Neuartiger Silizium Biochip (BlueChip) bietet ungeahnte Möglichkeiten für Forschung und medizinische Diagnostik
Der Biochip-Sektor hat einen ersten wesentlichen Aufschwung in der Zeit des humanen Genomprojekts erlebt. Angetrieben von dessen beeindruckenden Ergebnissen haben viele Start-Up- Unternehmen diesen Markt zur Beschleunigung und Automatisierung von Genanalysen betreten. Jetzt, da die menschlichen Gene vollständig sequenziert sind, liegt der Fokus auf der Entwicklung von hochleistungsfähigen Biochips, die ein einfaches Auslesen von biologischen Signalen (Proteine, DNA, Viren und Mikroorganismen) in Diagnostik und Forschung ermöglichen. Das Prozedere ist dabei immer ähnlich: Auf der Chipoberfläche gebundene Moleküle erlauben es, nachzuweisende Substanzen hochspezifisch aus einer Testlösung zu fischen und sichtbar zu machen.
Was bietet phish&chips?
phish&chips verbindet Halbleitertechnik und Biomoleküle zu einem innovativen Biochip - dem
BlueChip. Ausgangspunkt ist eine neuartige Modifizierung von Silizium-Chips, die aus Wafern gesägt
und anschließend physikochemisch behandelt werden. Diese Modifizierung erlaubt eine besonders
leichte und gerichtete Anbindung von Biomolekülen mit Hilfe eines Verfahrens, das zum Patent
angemeldet ist. Hierdurch wird die Verwendung und anschließende Auswertung des Biochips
erleichtert.
Verglichen mit gebräuchlichen Biochips ergibt sich durch den Gebrauch des BlueChips von
phish&chips im Gegensatz zu Glaschips mit Silan-Oberfläche eine verbesserte Signalintensität und
geringeres Hintergrundrauschen. Dies führt zu einer höheren Genauigkeit und Sicherheit des
Testergebnisses. Weitere prägnante Vorteile des BlueChips sind die einfache Handhabung dank
weniger Prozessschritte, die Zuverlässigkeit und die unbegrenzte Lagerungsfähigkeit.
Wer steht hinter phish&chips?
Hinter phish&chips steht ein siebenköpfiges Team: Dr. Michael Portwich (Biochemie, Patentrecht), Dr.
Prosper Hartig (Physik, Patentrecht), Steffen Kröning (Analytische Chemie), Nikolaus Bartels
(Messtechnik), Dr. Bernhard Ay (Organische Chemie), Christian Portwich (Ingenieur,
Wirtschaftswissenschaften) und Carsten C. Mahrenholz (Biologie, Wirtschaftswissenschaften). Das
Team vereint naturwissenschaftliche Fachrichtungen mit ökonomischer und patentrechtlicher
Expertise. Die synergetische Verknüpfung der verschiedenen Teildisziplinen ist ein Garant für
wissenschaftlich fundierte und wirtschaftlich zielgerichtete Ergebnisse und deren Verwertung. Dieses
eingespielte Team ist daher auf die kommenden Herausforderungen bestens vorbereitet.
Kontakt: Dr. Bernhard Ay - Mobil: 0179 465 35 29 - bernhard.giese@charite.de
Carsten C. Mahrenholz - Mobil: 0163 253 57 75 - carsten.mahrenholz@charite.de
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2. Platz in der Bewertungskategorie [BPWtechnology] für 3S Antriebe Sacharowitz GbR
Schufterei bei der Bedienung von Armaturen im Erdreich hat ein Ende
Neuartige Antriebslösungen für Armaturen in unterirdischen Rohrleitungsnetzen
Armaturen, also Ventile in Rohrleitungsnetzen sind erforderlich, um bei Rohrbrüchen oder Bauarbeiten Leitungen sperren zu können. Damit sie gängig bleiben und nicht verkalken bzw. durch andere Ablagerungen unbeweglich werden, müssen sie in regelmäßigen Abständen zu Wartungszwecken bewegt, das heißt geschlossen und wieder geöffnet werden. In unterirdischen Rohrleitungsnetzen wie z. B. Frischwassernetzen geschieht dies bis heute überwiegend per Hand. Hierzu sind bei großen Armaturen bis zu vier kräftige Mitarbeiter erforderlich. Trotzdem ist der Automatisierungsgrad gering, da die Kosten für den Einbau eines Antriebs unter der Erde sehr hoch sind. Die Folge sind hohe Personalkosten oder aber eine unzureichende Wartung der vorhandenen Armaturen.
Welche Lösungen bietet 3S Antriebe?
3S Antriebe entwickelt und vertreibt Antriebslösungen, mit denen unterirdische Armaturen zu deutlich
geringen Kosten automatisiert werden können.
Für häufig gebrauchte oder schlecht erreichbare Armaturen bietet 3S Antriebe einen
mikroprozessorgesteuerten Antrieb an, der aufgrund seiner herausragenden Leistungswerte sowie
seiner besonderen und wasserdichten Bauform ohne teures Tiefbauwerk eingesetzt werden kann.
Außerdem arbeitet er mit Niederspannungsgleichstrom wie er von Akkus zur Verfügung gestellt wird.
In Verbindung mit einem Solarpaneel kann der Antrieb so dezentral, das heißt ohne ebenfalls teuren
Stromnetzanschluss betrieben und von einer Zentrale über Funk gesteuert werden. Im Ergebnis wird
so die Ausrüstung einer unterirdischen Armatur mit einem Antrieb deutlich kostengünstiger und
dadurch in vielen Fällen erst wirtschaftlich.
Für selten gebrauchte oder gut erreichbare Armaturen hat 3S Antriebe in Zusammenarbeit mit den Berliner Wasserbetrieben zudem ein bereits patentiertes kostengünstiges System zur mobilen Automatisierung von Armaturen entwickelt. Das System ermöglicht es, einen mobilen 3S Armaturantrieb mit wenigen Handgriffen fest oberhalb einer Armatur zu installieren. Diese Marktneuheit ermöglicht es Wartungsmitarbeitern, selbst größte Armaturen alleine, schnell und ohne Kraftaufwand zu bewegen. Dabei misst der Antrieb gleichzeitig alle relevanten Zustandsdaten der Armatur - etwa das zum Bewegen erforderliche Drehmoment - wodurch die optimale Länge des nächsten Wartungsintervalls bestimmt werden kann. Dies ermöglicht eine echte zustandsabhängige Wartung aller Armaturen eines Flächenrohrleitungsnetzes.
Wer steht hinter 3S Antriebe?
3S Antriebe wurde im August 2006 von den Brüdern Axel Sacharowitz, Fabian Sacharowitz und
Steffen Sacharowitz gegründet. Im Gründerteam sind alle relevanten Fachkompetenzen vorhanden.
Axel Sacharowitz ist als Dipl.-Kfm. für den kaufmännischen Bereich verantwortlich. Fabian
Sacharowitz (Dipl.-Phys., Jurist mit 1. Staatsexamen) und Steffen Sacharowitz (Energie- und
Verfahrenstechnik) sind im Gründungsteam für technische Belange zuständig. Bei der Forschung und
Entwicklung werden sie von Dipl.-Ing. Ernst-Ulrich Sacharowitz (Leistungs- und Steuerungselektronik)
und Dipl.-Math. Dieter Hetzel (Mikroprozessorprogrammierung) unterstützt und beraten.
Kontakt: 3S Antriebe Sacharowitz GbR - Fabian Sacharowitz (Geschäftsführer) - Gustav-Müller-Platz 7, 10829 Berlin - Tel: 030 32663363, mobil: 0171 2761857, Fax: 030 70094736 - 3s-antrieb@sacharowitz.de
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3. Platz in der Bewertungskategorie [BPWtechnology] für Podcast-Cityguide
Audio-visueller Reisebegleiter
Neuartiger Stadtführer ermöglicht bequeme Orientierung
Kurz- und Städtereisen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das Angebot von Podcast-Cityguide
richtet sich an die spontanen Besucher fremder Städte, die zu Fuß die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten erkunden und dabei die wesentlichsten Informationen komfortabel aufnehmen
wollen.
Dazu werden zu verschieden Städten ausgewählte Pakete aus Audio- und Videodateien als Podcast
im Internet zum Download bereit gestellt. Städtetouristen können sich diese Informationen im Vorfeld
ihrer Reise herunterladen und auf ein mobiles Gerät - etwa einen Video-iPod - überspielen.
Was bietet Podcast-Cityguide?
Der audio-visuelle Stadtführer ermöglicht den Reisenden, sich entlang empfohlener Routen durch
verschiedene Städte führen zu lassen. Ob wichtige Fakten oder interessante Details zu
Sehenswürdigkeiten - der Podcast-Cityguide gibt Antworten und ersetzt den klassischen Reiseführer.
Der Vorteil für die Nutzer: minimaler Rechercheaufwand im Vorfeld einer Städtereise. Zudem
gewährleistet der Podcast-Cityguide die Aktualität der Informationen und bietet mit der akustischen
und visuellen Darstellungsform eine interessante Möglichkeit der Informationsaufnahme.
Wer steht hinter Podcast-Cityguide?
Hinter der Geschäftsidee Podcast-Cityguide stehen Claudia Reinhold und Holger Brademann. Sie
studieren gemeinsam Betriebswirtschaftslehre an der Universität Potsdam mit dem Schwerpunkt
"Innovative Existenzgründung und Mittelstandsentwicklung" und sind neben dem Studium im
Medienbereich tätig. Mit der Gründung einer Internetplattform haben sie bereits erste
unternehmerische Erfahrungen gesammelt.
Kontakt: Holger Brademann - mobil: 0177 - 1727123 - podcastcityguide@online.de
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