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Milchvieh und Freibadhotels

Ungewöhnliche Geschäftsideen prägen die Prämierung der zweiten Stufe des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2007

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www.b-p-w.de

Pressemitteilung - Berlin/ Potsdam, 26. April 2007

Vor 450 geladenen Gästen wurden am Donnerstagabend in der Kalkscheune in Berlin-Mitte die Gewinner der zweiten Stufe des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2007 (BPW) gekürt. Ausgezeichnet wurden die jeweils drei besten Teams in den beiden Bewertungskategorien [BPWservice] für nicht technologieorientierte Konzepte und [BPWtechnology] für technologieorientierte Geschäftsideen. Insgesamt wurden in der zweiten Stufe 12.000 Euro Preisgeld übergeben.

Die Gewinner in der Kategorie [BPWservice]
Den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz vergaben die Juroren an die Idee Public Pool Lounge (PPL). PPL bietet neuartige Übernachtungsmöglichkeiten für Städtetouristen. Die mobilen Schlafzimmer sollen insbesondere in öffentlichen Freibädern aufgestellt werden. Somit werden Touristen ungewöhnliche Übernachtungslocations angeboten und Bäderbetrieben gleichzeitig zusätzliche Einnahmequellen ermöglicht.
Der mit 2.000 Euro dotierte zweite Platz ging an die Geschäftsidee bovicare. Der Gründer Dr. Christian Fidelak bietet mit seinem Beratungs- und Betreuungsinstitut speziell auf die Milchvieh-Landwirtschaft abgestimmte Dienstleistungen aus einer Hand - von der Überwachung der Tiergesundheit bis hin zu Milchdiagnostik im Labor.
Für die Entwicklung und Umsetzung des anzeigenfinanzierten Heimtiermagazins aniTime - Zeit für Tiere wurden die Gründer Susanne E. Kaiser und Jens Krebs mit dem dritten Platz und 1.500 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Das Magazin steht den Lesern bei einer aktuellen Auflage von 47.000 Exemplaren u.a. in Tierarztpraxen und Zoofachgeschäften bereit.

Die Gewinner in der Kategorie [BPWtechnology]
Mit der Idee Tracks and Fields, einem Onlineportal für professionelle Musiker, gewann Christian Mix-Linzer den ersten Platz und 2.500 Euro Preisgeld. Ziel der Plattform ist es, durch maßgeschneiderte Kommunikations- und Interaktionsangebote Musiker weltweit zu vernetzten. So soll beispielsweise die Suche nach Mitstreitern für Musikprojekte durch Onlinecastings vereinfacht werden.
Mit mando.TV gewannen Dr. Dirk Kamrad, Michael Merz und Holger Schween den zweiten Platz und 2.000 Euro Preisgeld. Das Unternehmen stellt seinen Nutzern unter dem Namen DailyME.TV individuell wählbare TV-Angebote für Mobiltelefone bereit.
Den dritten Platz - und die damit verbundenen 1.500 Euro - erhielten die Brüder Michael und Mirko Grau mit der Geschäftidee freefoam. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Verfahren zur Herstellung komplexer Strukturen beliebiger Form und Größe, die etwa zur Herstellung von Prototypen in den Bereichen Bauwesen, Fahrzeug- und Schiffbau oder Luft- und Raumfahrt benötigt werden.

Die zweite Stufe des BPW
Über 2.500 Teilnehmer haben sich bisher für Deutschlands größten regionalen Gründerwettbewerb registrieren lassen. Der Wettbewerb begleitet in drei Stufen Existenzgründer auf ihrem Weg von der Produktidee zum tragfähigen Geschäftskonzept. In der zweiten Stufe, in der Marktanalyse und Marketingplanung im Fokus standen, wurden insgesamt 312 Businesspläne eingereicht, hinter denen 571 Gründer stehen.

Die Auszeichnungen
Die Preise wurden von Almuth Nehring-Venus, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin, Dr. Wolfgang Krüger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg, Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstandes der Landesbank Berlin AG sowie Peter Kurth, Mitglied des Präsidiums der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V., überreicht.

Almuth Nehring-Venus, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin, sagte: "Immer wenn mir Existenzgründerinnen und Existenzgründer berichteten, dass sie am Businessplan-Wettbewerb teilgenommen hätten, waren sie begeistert. Sie fühlten sich kompetent beraten und gut aufgehoben. Sie hatten die Gelegenheit, andere Gründer kennen zu lernen und sich in Netzwerke einzuklinken. Aus den Seminaren und Veranstaltungen nahmen sie viel Wissen mit, aber sie erfuhren auch viel Zuspruch, wenn es mal nicht so vorwärts gehen wollte, wie sie sich das vorstellten. Kurzum, der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg hält, was er verspricht."

Brandenburgs Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Dr. Wolfgang Krüger, betonte: "Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg hat sich als ein wichtiges Instrument zur Unterstützung von Gründern in der deutschen Hauptstadtregion etabliert. Das große Interesse der Gründer am BPW belegt die fortdauernd hohe Anzahl der Teilnehmer. Der BPW trägt dazu bei, das gute Gründungsklima in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg weiter zu verbessern. Die praxisorientierten Angebote helfen den Gründerinnen und Gründern, aus ihrer Geschäftsidee ein tragfähiges Geschäftskonzept zu entwickeln. Der BPW ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Unternehmenslandschaft in der Hauptstadtregion."

Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstandes der Landesbank Berlin AG, erklärte: "Die Berliner Sparkasse engagiert sich beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg seit Beginn dieser Initiative vor mehr als 10 Jahren. Wir freuen uns, Gastgeber des Kontaktabends und der Prämierung der 2. Stufe zu sein. Für die Teilnehmer stellen die Herausforderungen dieses Wettbewerbs eine Chance dar, ihre Visionen, ihren Traum der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Coaches, Juroren und Referenten aus unserem Haus unterstützen sie dabei nach Kräften. Bei der Umsetzung ihrer gut geplanten Vorhaben begleiten wir Existenzgründer schon seit dem Jahr 2000 in unserem KompetenzCenter Gründungen und Unternehmensnachfolge. Hier treffen Gründer auf Spezialisten, die ihre individuellen Bedürfnisse kennen und mit fachlichem Know-how begegnen. Als klassischer Kreditfinanzierer bietet die Berliner Sparkasse unter Einbindung öffentlicher Fördermittel optimale, liquiditätsschonende Finanzierungsformen.

Für das Projektmanagement des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg erklärte Sven Weickert: "Als Organisatoren des Wettbewerbs freuen wir uns darüber, dass die Anzahl der eingereichten Businesspläne in der zweiten Stufe erstmals die Grenze von 300 überschritten hat und im Vergleich zum Vorjahr um 11 % angestiegen ist. Dieser Teilnehmerrekord bestätigt uns in unserem Angebot, Gründungswillige beim Weg von der Geschäftsidee bis hin zum fertigen Businessplan umfassend zu unterstützen und so die Zahl der nachhaltigen Existenzgründungen in der Hauptstadtregion weiter zu steigern. Das hohe Gründungsinteresse hat sich bereits vor wenigen Tagen auf den Deutschen Gründer- und UnternehmerTagen (deGUT) in Berlin abgezeichnet. Auch hier bestand sehr großes Interesse an dem vom BPW organisierten Seminarprogramm rund um die Themen Unternehmensgründung und -entwicklung."

Der weitere Wettbewerb
Der Einstieg in den Wettbewerb ist auch in der dritten und letzten Phase noch möglich. Bis zum Abgabetermin der dritten Stufe am 23. Mai 2007 ergänzen die Teilnehmer ihre Businesspläne um die Bereiche Organisation und Finanzplanung und verfügen dann über einen vollständigen Businessplan. Die Gesamtsieger des BPW 2007 werden im Rahmen der Abschlussprämierung im Juli 2007 ausgezeichnet. Insgesamt werden 63.000 Euro Preisgelder vergeben.

Die Organisatoren
Der BPW wird organisiert von der Investitionsbank Berlin (IBB), der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) sowie der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB). Träger des Wettbewerbs sind die Hochschulen in Berlin und Brandenburg. Schirmherren: Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen des Landes Berlin und Ulrich Junghanns, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg.

Ansprechpartner BPW: Matthias Haensch, Pressesprecher - Tel. (0331) 660 15 05, Fax. (0331) 660 12 31 - E-Mail: presse@ilb.de

Detaillierte Informationen zum Wettbewerb unter: www.b-p-w.de


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