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Wirtschaftsfaktor Musik
Branoner: Neue Berliner ZukunftsbranchePE SenWiTech 26.2.2001 "Durch die Ansiedlung und Repräsentanz wichtiger internationaler Akteure wie Sony Music und BMG hat die Attraktivität Berlins in der Musikbranche in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die Musikwirtschaft ist zu einem bedeutenden Bereich der Berliner Medienlandschaft geworden mit einem wachsenden Interesse durch die internationale Musikindustrie, vielen trendbestimmenden Labels und einer Fülle an Veranstaltungen und Preisverleihungen. Für diese positive Entwicklung stehen auch die Love Parade, die Club-Szene, die Musikschulen, Ausbildungseinrichtungen oder die international größte Weltmusikmesse WOMEX. Und erstmalig wird in diesem Jahr die ECHO-Preisverleihung für den Bereich U-Musik in Berlin stattfinden", erklärte Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner heute auf einem Pressegespräch zum Wirtschaftsfaktor Musik. Branoner weiter: "Berlin hat die wachsende Bedeutung der Musikwirtschaft erkannt und fördert Unternehmen und Projekte. Im Rahmen der Initiative Projekt Zukunft hat die Senatsverwaltung mit zahlreichen Kooperationspartnern - u.a. der Deutschen Phono Akademie, der Technomesse Musik und Maschine und der Berliner Club-Commisssion - die Brancheninitiative Musikwirtschaft ins Leben gerufen. Ziel der Brancheninitiative und der Vergabe von Fördermitteln ist die Stärkung der gesamten Musikszene, die Förderung junger Unternehmen und die dauerhafte Sicherung der Wettbewerbsvorteile am Standort Berlin." Inhalte der Initiative sind:
Die derzeitige Aufbruchstimmung in der Berliner Musikbranche war für die Senatswirtschaftsverwaltung Grund genug, den Wirtschaftsfaktor Musikwirtschaft genauer unter die Lupe zu nehmen und Transparenz in der unübersichtlichen Musikszene Berlins zu schaffen (s. Kurz-Info). Zur Echo-Preisverleihung am 15. März wird die Senatsverwaltung daher einen "Newsletter" zum Thema "Musikwirtschaft" herausgeben, der die wichtigsten Fakten zur Branche enthält. Die Publikation stellt die Essenz einer umfangreichen Studie über die wesentlichen Akteure, Standortfaktoren und Potenziale der Berliner Musikwirtschaft dar, die voraussichtlich im April 2001 veröffentlicht wird. (im Internet dann unter: "berlin.de/ Projekt Zukunft/ Brancheninitiative Musikwirtschaft"). In den letzten Jahren wurden im Rahmen der GA-Förderung Mittel über 4,1 Millionen DM an die Unternehmen der Berliner Musikwirtschaft vergeben. Dadurch konnten über 250 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden. Wichtige Projekte der Senatswirtschaftsverwaltung :
In den 50er Jahren entstand in der Nalepastraße in Köpenick ein Rundfunkzentrum in der Tradition der Bauhaus-Moderne mit Aufnahmesälen sowie Sende- und Studioeinrichtungen. In den Aufnahmesälen (sogenannter Studioblock B) des Rundfunkzentrums werden heute mit neuester Technik in zwei über 500 Quadratmeter großen Aufnahmesälen nahezu alle musikalischen Stilrichtungen produziert. Vor allem international hochkarätige Klassik- und große Filmproduktionen nehmen in zunehmenden Maße den internationalen Standard überragenden Standort an (z.B. Celia Bartoli, Kent Nagano, Roman Polanski und Daniel Barenboim, die Berliner Philharmoniker und viele mehr). "Der Senatswirtschaftsverwaltung liegt ein erfolgversprechendes Betreiberkonzept für einen Themenpark an der Nalepastraße vor, welches auf dem historischen Ambiente aufbaut und die vorhandene Infrastruktur der Aufnahmesäle mit einer Veranstaltungshalle und einem Hotel verbindet", so Branoner abschließend. Zusätzliche Informationen: Bundesverband der Phonografischen Wirtschaft und Deutsche Phono Akademie:
Die Deutsche Phono Akademie wurde 1973 als gemeinnütziges Kulturinstitut ins Leben gerufen. Zu den Aufgaben der Phono Akademie gehören:
Informationen zur Echo-Preisverleihung:
Die Welt, 27. 2.2001 Der Tagesspiegel, 27.2.2001 Berliner Morgenpost, 27.2.2001
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Autor: Manfred Ronzheimer
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