Institut für Personalmanagement BerliNews Technologieinitiative für Anwendungen, die sich auf Ortung, Identifikation, Transfer und Verarbeitung der Ortungsdaten bezieht
16. August 1999 IuK-Technik
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Highlights aus dem DFN

Wissenschaft auf der IFA (1)

Wissenschaft auf der IFA (1) : Highlights aus dem DFN
Wissenschaft auf der IFA (2): Technisch-Wissenschaftliches Forum (TWF)
Wissenschaft auf der IFA (3): Hochschulen interaktiv

BERLINBETA version 2.0 - Konferenzprogramm 27. und 28. August 99

Das Internationale Medienforum ’99 vom 31. August bis zum 2. September 1999
TIME-Markt am 2. September zum Thema "Goldrausch Internet ?!"
MIDAS-NET - European Action for Multimedia Content, 5. September 1999

Wege in die Informationsgesellschaft - Die IuK-Landesinitiativen der deutschen Bundesländer


Der DFN-Verein präsentiert auf der Internationalen Funkausstellung
 
LeMO - ein lebendiges virtuelles Museum online
Eine Internet-Ausstellung zur Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts
 
DFN-Expo - Online3D
3D / Virtual Reality im Web
 
DFNzine
Vom Heft zum Multimedialen Online Magazin
 
Mixed Reality TV
Das virtuelle Fernsehstudio der Zukunft existiert im Netz
(Gigabit-Testbed West)

 
Ich sehe was was Du nicht siehst
Versteckspiel im virtuellen Studio - eine Spielshow
(Gigabit-Testbed West)

 
Der Schattenmann
Virtuelle Figuren beginnen zu leben und erobern die Welt
(Gigabit-Testbed West)

 
Uni-TV - Lernen wie Fernsehen
TV-Produktionen an der Hochschule – ein Projekt im Gigabit-Testbed Süd
 
Wenn die Bilder durch die Netze rasen
Deutsches Forschungsnetz baut optisches Netz im Gigabit-pro-Sekunde Bereich auf
 
Termine
Termine und Vorträge im Rahmen des Forums
 
IFA '99
28. August bis 5. September in Berlin
Technisch-Wissenschaftliches Forum
Halle 6.3, Stand 11

Tel: +4930 3033-8169

Presse
Tel: +4930 3033-6503


LeMO - ein lebendiges virtuelles Museum online

Eine Internet-Ausstellung zur Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts

LeMO steht als Abkürzung für "Lebendiges virtuelles Museum Online". Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST arbeiten das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin und das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (HdG) in Bonn an einer multimedialen virtuellen Internet-Ausstellung zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Die virtuelle Ausstellung besteht aus zwei großen Bereichen: Dreißig dreidimensionale "Erlebniswelten" wurden mit der Programmiersprache VRML (Virtual Reality Modeling Language) gestaltet. In diesen "3-D-Welten" finden sich wie in einer realen Ausstellung zahlreiche historische Objekte aus den beiden Museen. Mit einem Mausklick auf diese Objekte gelangt man auf die HTML-Ebene (Hypertext Markup Language) mit den historischen Informationsseiten:
Über 4.000 bebilderte HTML-Seiten mit rund 250 digitalisierten Film- und Tondokumenten bietet LeMO über das World Wide Web den Nutzern an. Für jedes Jahr des 20. Jahrhunderts gibt es eine Chronik, die einen schnellen Überblick ermöglicht. Zu rund 500 Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern werden Biographien angeboten. Zahlreiche Statistiken, Karten und Schaubilder runden das derzeitige Angebot ab.

LeMO ist ein Projekt des DFN Vereins (Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes e.V.) und wurde 1997/98 mit Mitteln der Deutschen Telekom Berkom GmbH gefördert. Im Zuge einer einjährigen Weiterförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung soll das Projekt inhaltlich abgerundet und um zusätzliche interaktive Elemente erweitert werden. Nach Abschluß des Projekts im Jahr 2000 soll LeMO dann insbesondere für Schüler und Studenten einen anregenden, informationsreichen Gang durch die Geschichte bieten.

Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST
Lutz Nentwig
Mollstr. 1
D-10178 Berlin

Tel: 030-24306-374
Fax: 030-24306-199

EMail: Lutz.Nentwig@isst.fhg.de
http://www.isst.fhg.de


DFNzine

Vom Heft zum Multimedialen Online Magazin

Das World Wide Web ist zum Synonym geworden für das Internet schlechthin. Mehr als 80 Prozent der Internet-Nutzung entfallen tatsächlich auf den Abruf von Informationsseiten von Web-Servern. Schaut man genau hin, sind fast alle angebotenen Web-Seiten nicht mehr als mehr oder weniger bunte Informationstafeln, die nacheinander aufgerufen und gelesen werden müssen. Dies entspricht in keiner Weise den derzeitigen und zukünftigen Möglichkeiten des Internet. Denn gerade für die klassischen Anbieter von Informationen, von Verlagen oder Rundfunkanstalten lassen sich Möglichkeiten erahnen, wie multimediale Magazine im Web entstehen können ­ zum Nutzen des "Besuchers", der sich individuell und interaktiv sein digitales Programm, seine digitale Zeitschrift, eben sein Ezine, zusammenstellen kann.

Im Rahmen des Projektes "DFN-Expo" wird an der Universität Hannover, gefördert vom DFN-Verein mit Mitteln des BMBF, eine Multimediales Online Magazin entwickelt. Die wesentlichen Merkmale dieses DFNzine sind die Integration multimedialer Elemente wie Audio,Video, Virtual Reality, die Abkehr von der strengen Einteilung der Beiträge in Ausgaben und die konsequente Nutzung der Datenbank. Die Erstellung der Beiträge und die Administration erfolgt komplett über ein Web-Interface. Durch ein integriertes dreidimensionales Virtual-Reality-Modell bietet das DFNzine sowohl einen themenorientierten als auch einen intuitiven optischen Informationszugriff.


Mixed Reality TV

Das virtuelle Fernsehstudio der Zukunft existiert im Netz

Hochgeschwindigkeitsnetze gestatten verteilte netzbasierte Produktion auch bei hohen Anforderungen an die Datenübertragung. Live-Fernsehproduktionen erfordern beispielsweise die ausfallsichere und verzögerungsfreie Übertragung von bandbreitenhungrigen Videoströmen ohne Qualitätsverlust.

ATM-Netzwerktechnik (Asynchonous Transfer Mode, Netze die sogenanntes "Quality of Service" garantieren) und die paarweisen Videocodec-Geräte stellen eine bewährte Lösung dar, mit der Videobilder über weite Distanzen im Datennetz übertragen können. Dabei werden Kompressionsverfahren eingesetzt, die den Bandbreitenbedarf gering halten.

In dem vom DFN-Verein mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten und gemeinsam an der Kunsthochschule für Medien Köln und dem Forschungszentrum Informationstechnik (GMD) bei Bonn durchgeführten Projekt "Verteilte Virtuelle TV-Produktion" wird am weitergehenden Einsatz von ATM-Netzen für die TV-Produktion gearbeitet. Auf Grundlage des Hochgeschwindigkeitsnetzes Gigabit-Testbed West entwickeln und erproben die Projektpartner ein verteiltes virtuelles Fernsehstudio. Ein erster Entwicklungschwerpunkt ist das extrem zeitkritische verteilte Rendering. Dabei wird die Grafikhardware der Workstations über ATM-Verbindungen eng gekoppelt. Verteilt generierte Bildanteile werden direkt im Binärformat der Grafikhardware ohne Verwendung von Videocodecs übertragen und im Zielrechner zum Endbild zusammengefügt.

Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung 1999 in Berlin demonstrieren die Projektpartner in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk, dem DFN-Verein und dem Institut für Rundfunktechnik eine Live-Produktion bei der erstmals ein entfernt animierter virtueller Akteur in das virtuelle Studio eingespielt wird. Die Produktion ist ein Arbeitsbeispiel dafür, wie in einemnetzbasierten Produktionsverbund ein virtuelles Studio bedarfsabhängig und kostenoptimiert aus spezialisierten Dienstleistern zusammengeschaltet werdenkann.


Bilder rasen durch die Netze

Deutsches Forschungsnetz baut optisches Netz im Gigabit-pro-Sekunde Bereich auf

Was kann man sich schöneres vorstellen? Keine Wartezeiten mehr im Internet, Texte, Bilder, Videos, Musik und virtuelle Welten machen die Nutzung dieses weltweiten Netz-Verbundes zu einem Vergnügen. Computer, Fernsehen und CD-Player verschmelzen zu einer Einheit, die individuelle Programmgestaltung multimedial und interaktiv möglich machen.

Der Weg dahin ist (garnicht mehr) weit! "Internet2" steht derzeit als Synonym für diese Zukunft: schnelle Datennetze, neue Anwendungen, weltweite leistungsfähige Verbindungen! Tatsächlich ist "Internet2" das Synonym für das weltweite Engagement der Wissenschaft für die kommende Generation des Internets. In zahlreichen Ländern arbeiten Wissenschaft und Forschung an neuen Netz- und Übertragungstechnologien.

Das Internet2 wird in Deutschland derzeit im Deutschen Forschungsnetz entwickelt, im Frühjahr 2000 realisiert und der Wissenschaft und Forschung zur Verfügung gestellt.

Auf der Internationalen Funkausstellung zeigt der DFN-Verein innvoative Anwendungen aus den Bereichen Fernseh-Produktion und Virtuelle Welten. Über Glasfaser-Verbindungen von 2,4 Gigabit-pro-Sekunde werden verteilte Live-Fernsehproduktionen ebenso möglich wie virtuelle Spaziergänge in Museen, Virtuelle Figuren werden zum Leben erweckt.

Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V., DFN-Verein
Dr. Gudrun Quandel
Anhalter Straße 1
D-, 10963 Berlin (ab 1.8.99)

Tel: 030-884299-42
Fax: 030-884299-70

EMail: quandel@dfn.de
http://www.dfn.de


Der DFN-Verein lädt ein - IFA Halle 6.3,Stand 11

Termine / Vorträge im Rahmen des Forums "Talk-im-TWF",
Halle 6.3 Technisch-Wissenschaftliches Forum

Freitag, den 27. August 1999, parallel zum Presserundgang im TWF
14:00 Ich sehe was, was Du nicht siehst Versteckspiel im virtuellen Studio - eine Spielshow Stellprobe/Produktion der Kunsthochschule für Medien/GMD/ IRT/WDR/DFN-Verein
Samstag, den 28. August 1999
9:00 Ich sehe was, was Du nicht siehst
Versteckspiel im virtuellen Studio - eine Spielshow
Stellprobe/Produktion der Kunsthochschule für Medien/GMD/ DFN-Verein/IRT/WDR
11:25 LEMO - Lebendiges virtuelles Museum Online
Eine Internet-Ausstellung zur Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts
Lutz Nentwig, Fraunhofer ISST Kai Albrecht, Deutsches Historisches Museum Dorles Blume, Haus der Geschichte, Bonn
12:10 DFNzine - web-based magazine
Von Zeitschrift und Programm zum multimedialen interaktiven Online Magazin
Alexander von Berg, Universität Hannover/DFN-Verein
15:30 Ich sehe was, was Du nicht siehst
Versteckspiel im virtuellen Studio - eine Spielshow
Stellprobe/Produktion der Kunsthochschule für Medien/GMD/ IRT/WDR/DFN-Verein
Sonntag 29.August 1999
15:00 Der Schattenmann - virtuelle Figuren beginnen zu leben und erobern die Welt
Oliver Bunsen, Kunsthochschule für Medien/DFN-Verein

Mixed Reality TV - Das virtuelle Studio der Zukunft existiert im Netz
Detlef Bollmann, Kunsthochschule für Medien/DFN-Verein

15:30 Mixed Reality TV - Das virtuelle Studio der Zukunft existiert im Netz
Detlef Bollmann, Kunsthochschule für Medien/DFN-Verein
Montag 30. August 1999
10:00 Ich sehe was, was Du nicht siehst
Versteckspiel im Virtuellen Studio - eine Spielshow
Stellprobe/Produktion der Kunsthochschule für Medien/GMD/DFN-Verein/IRT/WDR
12:30 Uni-TV - Lernen wie Fernsehen
TV-Produktion an der Hochschule - ein Projekt des Gigabit-Testbed Süd/Berlin
Reginales Rechenzentrum Erlangen/DFN-Verein
Mittwoch 1.September 1999
10:00 Ich sehe was, was Du nicht siehst Versteckspiel im Virtuellen Studio - eine Spielshow
Stellprobe/Produktion der Kunsthochschule für Medien/GMD/DFN-Verein/IRT/WDR
12:30 DFN-EXPO - Online - 3D -Virtual Reality
Werkzeuge und Techniken zur audio-visuellen Präsentation von Wissenschaft in Netzen
Stefan Olbrich, Universität Hannover/DFN-Verein
Donnerstag 2. September 1999
14:30 Internet 2 in Deutschland:
Wann kommt das Gigabit-Wissenschaftsnetz?
Marcus Pattloch, DFN-Verein, Berlin
12:30 Diskussionsrunde: Bandbreite versus Kompression
Teilnehmer: Dr. Thomas Sikora, Heinrich-Hertz-Institut Berlin Klaus Birkenbihl, GMD - Forschungszentrum Informationstechnik, St. Augustin
Dr. Ernst-Jürgen Bacchus, Heinrich-Hertz-Institut Berlin
Dr. Peter Kaufmann, DFN-Verein,
Moderation: Dr. Ralf Schäfer, Heinrich-Hertz-Institut Berlin


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Aktuelles aus der Biotechnologie-Region Berlin-Brandenburg

TSB News August 1999 - TSB News Juli 1999 - TSB News Juni 1999
Online-Newsletter der Technologiestiftung Berlin

IP-3577

Autor: Manfred Ronzheimer


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