Bayer ist in Berlin willkommen
Reaktionen auf das Angebot des Leverkusener Bayer-Konzerns zur Übernahme der Schering AG
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Harald Wolf zur möglichen Fusion Bayer-Schering: Bayer ist in Berlin willkommen
Zu dem Angebot der Bayer AG, mit der Schering AG zu kooperieren, erklärt Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf:
"Ich begrüße die Option, dass mit Bayer und Schering zwei namhafte deutsche Pharmahersteller einvernehmlich ihre Kräfte in Berlin bündeln. Der Senat steht mit den Unternehmen in Kontakt und wird das Verfahren positiv begleiten. Die eigentliche Entscheidung über eine mögliche Fusion der beiden Unternehmen liegt aber bei den Aktionären.
Eine Kooperation von Scherung und Bayer bietet mittelfristig gute Chancen für die Gesundheitswirtschaft in unserer Stadt und in der gesamten Hauptstadtregion. Von der Grundlagenforschung über klinische Tests bis hin zu neuen Diagnose- und Produktionsmethoden bietet Berlin ideale Voraussetzungen für ein starkes Pharma- Unternehmen, das sich im globalen Wettbewerb behaupten kann."
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Presse-Information Martin-Luther-Straße 105, D-10825 Berlin Pressestelle/Pressesprecher: Christoph Lang Telefon (030) 90 13 74 18, Telefax (030) 90 13 82 81 E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de Internet: www.berlin.de/wirtschaftssenat
24. März 2006 - Presseinformation IHK
IHK: Bayer-Angebot ist Chance für den Standort Berlin
Nach Ansicht der IHK Berlin ist das Angebot des Leverkusener Bayer-Konzerns zur Übernahme der Schering AG eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Berlin. Mit der Fusion entstehe ein Pharma-Konzern, der zu den Top Ten in der Welt gehört, betonte heute IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer. Die Ansiedelung der Zentrale der neuen Aktiengesellschaft mit dem Namen "Bayer Schering Pharma" mache Berlin auch zur Pharma-Hauptstadt. Der gemeinsame Umsatz würde bei rund neun Milliarden Euro liegen.
"Damit ergeben sich gute Perspektiven, auch für die Forschung und Entwicklung bei Schering", betonte Schweitzer. Von dieser Stärke würden insbesondere die Wissenschaftslandschaft und die Gesundheitswirtschaft profitieren. Das seien wichtige Zukunftsfelder für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Das große Interesse an Schering ist nach Ansicht von Schweitzer ein Beweis für die Attraktivität des Unternehmens, das in Berlin mit rund 5.800 Beschäftigten zu einem der größten privaten Arbeitgebern und ausbildenden Betrieben gehört.
Zugleich äußerte der IHK-Präsident die Erwartung, dass der Prozess der Restrukturierung "auf gleicher Augenhöhe und in fairer Abwägung der Interessen beider Standorte" stattfindet. Das neue, gemeinsame Unternehmen biete die Chance für einen nachhaltigen Wachstumsprozess. Von dem könnte der gesamte Wirtschaftsstandort Berlin profitieren.
Holger Lunau lun@berlin.ihk.de 030/315 10-276 030/315 10-344 Industrie- und Handelskammer zu Berlin, IHK Berlin | Fasanenstraße 85 | 10623 Berlin Tel. (0 30) 3 15 10-0 | Fax (0 30) 3 15 10- E-Mail: service@berlin.ihk.de | Internet: www.ihk-berlin24.de

PE Schering Berlin, 23. März 2006 - auch hier zu lesen
Schering AG unterstützt Angebot von Bayer
o EUR 86 je Aktie für Schering-Aktionäre
o Führendes spezialisiertes Pharmaunternehmen "Bayer Schering Pharma"
o Hauptsitz Berlin
Der Vorstand der Schering AG (FSE: SCH, NYSE: SHR) teilte heute mit, dass er das Angebot der Bayer AG, sämtliche Aktien der Schering AG zu einem Preis von EUR 86 je Aktie in bar zu übernehmen, unterstützt und beabsichtigt, den Aktionären - vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage - die Annahme zu empfehlen.
Bayers Angebot liegt 29% über dem XETRA-Schlusskurs vom 10. März 2006. Der Angebotspreis entspricht einer Bewertung des Eigenkapitals der Schering AG von EUR 16,3 Milliarden auf der Basis von 190 Millionen im Umlauf befindlichen Aktien.
"Der Vorstand hat den Vorschlag der Bayer AG im Hinblick auf die Interessen aller Beteiligten sorgfältig geprüft. Der Preis von EUR 86 je Aktie verbunden mit einer Reihe weiterer wichtiger Zusagen ist ein gutes Angebot. Die Zusammenführung von Schering mit Bayer wird ein führendes spezialisiertes Pharmaunternehmen schaffen", sagt Dr. Hubertus Erlen, Vorstandsvorsitzender der Schering AG. "Beide Pharmageschäfte ergänzen sich sinnvoll und folgen der gleichen strategischen Ausrichtung. Zusammen bilden sie ein international noch wettbewerbsfähigeres Unternehmen".
Schering und Bayer haben sich darauf verständigt, den Zusammenschluss so zu vollziehen, dass er die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt. Ziel ist es, ein hochprofitables globales Pharmageschäft zu schaffen, das attraktiv für Aktionäre und Mitarbeiter ist.
Die Zentrale des weltweiten Pharmageschäfts sowie der Vorstand der neuen Aktiengesellschaft werden in Berlin angesiedelt sein. Das schließt die Leiter wesentlicher globaler Funktionen der neuen Gesellschaft mit ein. Forschungszentren sind in Berlin, Wuppertal und in den amerikanischen Städten Richmond, Berkeley and West Haven.
Die neue Gesellschaft wird "Bayer Schering Pharma" heißen.
Die Schering AG ist ein forschendes Pharma-Unternehmen, das seine Aktivitäten auf vier Geschäftsfelder konzentriert: Gynäkologie&Andrologie, Onkologie, Diagnostische Bildgebung sowie Spezial-Therapeutika für schwere Krankheiten. Schering setzt auf Innovationen und will mit neuartigen Produkten als Global Player in speziellen Märkten weltweit führend sein. Mit eigener F&E-Infrastruktur, verstärkt durch ein weltweites Netzwerk von externen Partnern, wird eine Erfolg versprechende Produkt-Pipeline sichergestellt. Mit neuen Ideen leistet Schering einen anerkannten Beitrag zum medizinischen Fortschritt und will die Lebensqualität der Menschen verbessern: making medicine work
Ansprechpartner bei Corporate Communication, Schering AG: Media Relations: Oliver Renner , T: +49-30-468 124 31, oliver.renner@schering.de
Merck gibt auf - Bayer übernimmt Schering
Streichung von 6 000 Arbeitsplätzen angekündigt
Berliner Zeitung, 25.3.2006
"Faire Bedingungen" - Interview Erlen
Berliner Zeitung, 25.3.2006
"Nachhaltige Innovationskraft"
Herr Wenning, warum ist Ihnen Schering so viel wert?
Berliner Zeitung, 25.3.2006
PASST SCHERING ZU BAYER?
as die beiden Unternehmen und die Aktionäre meinen - Lob für den weißen Ritter - Aber Einsparziel von 700 Millionen Euro gilt als ambitioniert - Unternehmen überschneiden sich kaum
Der Tagesspiegel, 25.3.2006
"Angst ist ein schlechter Ratgeber"
Arbeitsrechtler und Berufsberater empfehlen Schering-Mitarbeitern, jetzt erst einmal abzuwarten
Der Tagesspiegel, 25.3.2006
Erfolg für den Standort Berlin: Bayer und Schering
taz, 25.3.2006
Der neue Stern über Berlin
Der Leverkusener Bayer-Konzern kauft das Weddinger Pharmaunternehmen Schering. Die Berliner begrüßen Bayer, denn die feindliche Übernahme durch Merck ist abgewendet. Jobabbau droht
taz, 25.3.2006
Schering-Übernahme: Freunde fürs Leben - Von Ursula Weidenfeld
Der Tagesspiegel, 25.3.2006
Bayer und Schering sind handelseinig
Leverkusener bieten 16,3 Milliarden Euro / 6000 Jobs in Gefahr / Aber: Standort Berlin soll gestärkt werden
Der Tagesspiegel, 25.3.2006
Übernahme-Duell entschieden
Börse reagiert mit Kurssprüngen auf Bayer-Offerte für Berliner Konkurrenten - Jede zehnte Stelle soll gestrichen werden
Berliner Morgenpost, 25.3.2006
Bayer kauft Schering: 6000 Stellen fallen weg
Merkel: Keine Jobs in Deutschland streichen Hauptstadt könnte von Fusion profitieren
Berliner Morgenpost, 25.3.2006
Von der Apotheke zum Weltkonzern
1851 in der Chausseestraße gegründet - Vier Geschäftsbereiche mit Kassenschlagern
Berliner Morgenpost, 25.3.2006
Mann der leisen Töne
Hubertus Erlen hat drei Jahrzehnte Schering entscheidend mitgeprägt
Berliner Morgenpost, 25.3.2006
Mut zum Handeln zurückgefunden
Unter Werner Wenning hat Bayer den Pharmabereich lange schleifen lassen
Berliner Morgenpost, 25.3.2006
Der Fusionspoker aus Sicht der Beteiligten
Berliner Morgenpost, 25.3.2006
Berliner sind froh über den "Weißen Ritter"
Politiker und Wirtschaftsvertreter aus der Hauptstadt haben einhellig positiv auf die Offerte der Bayer AG für Schering reagiert.
Berliner Morgenpost, 25.3.2006
Beachten Sie auch diese Seiten auf BerliNews:
Die Schlacht um Schering
Merck KGaA gibt Übernahmeangebot für Schering AG bekannt - Transaktionswert von 14,6 Mrd. Euro
BerliNews, 14.3.2006 - MN2783
Zu den Medizin-Seiten auf BerliNews
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