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Adlershof aktuell

Adlershof wird Solarpolis

Inventux Technologies AG gibt Ansiedlung und Bau einer Solarproduktion für 49 Millionen Euro in Berlin bekannt

 

Produktionsfabrik für siliziumbasierte Dünnschichtmodule (33 MW)

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PE Berlin, 03. September 2007 - auch hier zu lesen

Im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin gab Inventux heute die Ansiedlung und den Bau einer Produktionsfabrik für siliziumbasierte Dünnschichtmodule bekannt.
Im Beisein des Berliner Bürgermeisters und Senators für Wirtschaft, Frauen und Technologie, Herrn Harald Wolf, sowie René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH, erklärte der Vorstandsvorsitzende Volko Löwenstein. "Wir wollen die Entwicklung des Solarclusters Berlin mit vorantreiben. Neben der Produktion gilt unser Hauptaugenmerk der Forschung und Entwicklung von hauchdünnen Nanostapelschichten. Und hier bietet Berlin mit jungen Akademikern, qualifizierten Facharbeitskräften, seiner exzellenten Forschungslandschaft und der Internationalität optimale Bedingungen." Mit der Ansiedlung im Osten der Hauptstadt werden zunächst 120 High-Tech Industriearbeitsplätze geschaffen.

Baubeginn für die Solarfabrik wird im Herbst dieses Jahres sein. Die ersten Dünnschichtmodule sollen etwa ein Jahr später vom Band der Fabrik mit einer Nominalkapazität von zunächst 33 MWp laufen. Dies entspricht 275.000 Modulen, die eine Fläche von 60 Fußballfeldern bedecken und 7.500 Vier-Personenhaushalte mit Ökostrom versorgen können.
Die mikromorphe Tandemtechnologie der Inventux hat grundsätzlich das Potential zu hohen Wirkungsgraden und niedrigen Produktionskosten. Dies wird mittelfristig entscheidend dazu beitragen, dass Solarstrom gegenüber konventionell erzeugtem Strom konkurrenzfähig wird.

Standort
Die exzellente Forschungslandschaft mit diversen Instituten, die damit verbundene Anziehungskraft für Wissenschaftler, die Nähe zu wissenschaftlichen und politischen Führungsgrößen der künftigen Solar-Schwerpunktregion Berlin sowie eine hervorragende Infrastruktur mit direkter Anbindung an Autobahnen, Bundesstraßen, ÖPNV und den im Bau befindlichen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) gaben den Ausschlag für unsere Ansiedlung in der Hauptstadt.
Kurzum: Berlin und Adlershof bieten das optimale Umfeld für Forschung, Entwicklung und Produktion von zukunftsträchtigen Dünnschicht-Photovoltaikmodulen.

Die Inventux Technologies AG ist ein im Frühjahr 2007 neu gegründetes Unternehmen der boomenden Solarbranche.
Es will Dünnschicht-Solarmodule auf Basis von Silizium entwickeln, produzieren und vermarkten. Die mikromorphe Tandem-Technologie besitzt höchstes Wirkungsgradpotential und vereinfacht den Herstellungsprozess von Photovoltaikmodulen. Hierdurch sinken die Produktionskosten, womit wir entscheidend dazu beitragen, dass sauberer Solarstrom gegenüber konventionell erzeugter Energie konkurrenzfähig wird.

Inventux: Siliziumbasierte Dünnschichttechnologie

Inventux entwickelt und produziert Photovoltaikmodule mit Absorbern aus amorphem und mikrokristallinem Silizium. Amorphes und mikrokristallines Silizium bieten sich für die Kombination in einer Tandemsolarzelle an, da die unterschiedlichen Bandabstände eine bessere Ausnutzung der Sonnenstrahlung ermöglichen und die Herstellung in derselben Technologie erfolgen kann. Die Kombination einer amorphen mit einer mikrokristallinen Zelle wird als mikromorphe Zelle bezeichnet. Die mikromorphe Zelle ist somit die konsequente Weiterentwicklung und Optimierung der Tandemzelle aus amorphem Silizium und hat insbesondere durch die sehr hohe spektrale Akzeptanz das höchste Wirkungsgradpotential der siliziumbasierten Dünnschicht-Photovoltaik.

Schichtaufbau
Die unterschiedlichen Schichten, welche das Inventux-Modul enthält, werden nacheinander in Superstratkonfiguration auf dem Frontglas abgeschieden. Das Frontglas hat hier eine doppelte Funktion, es dient als Trägermaterial für die dünnen Solarzellen und ist gleichzeitig Bestandteil der späteren Verkapselung des Bauelementes. Für die Produktion der Absorberschichten hat sich die plasmaunterstützte chemische Abscheidung (PECVD) aus gasförmigen Siliziumverbindungen durchgesetzt. Die Herstellung der Front- und Rückkontaktschichten (Transparente leitende Oxide - TCO) erfolgt mittels einem temperaturkontrollierten, chemischen Niederdruck-Beschichtungsverfahren (LPCVD).

Pressekontakt
Inventux Technologies AG - Unternehmenskommunikation - Thorsten Ronge - Woerdener Straße 3 - D - 33803 Steinhagen - Telefon: +49.5204.9252880 - Telefax: +49.5204.9252877 - Mobil: +49.151.51473550 E-Mail: pr@inventux.com

http://www.inventux.com/

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Pressemeldung 03.09.2007
Oerlikon/Inventux-Pressekonferenz in Mailand
Inventux Technologies AG unterzeichnet Vertrag zur Auslieferung einer 33 MWp Produktionsanlage mit Oerlikon Solar.


Schlüsselbranche Solartechnologie wächst weiter

PE Berlin Partner 03.09.07

INVENTUX TECHNOLOGIES AG BAUT SOLARPRODUKTION IN BERLIN AUF

Die Solarbranche in Berlin bekommt weiteren Zuwachs. Heute gab die neu gegründete Inventux Technologies AG ihre Ansiedlung in Berlin bekannt. Das Unternehmen wird in einem ersten Schritt rund 49 Millionen Euro in eine Produktionsanlage für Dünnschichtsolarmodule investieren und 120 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Das Vorhaben des "Start-Up" Unternehmens Inventux ist neben den Aktivitäten von Mitsubishi und Sharp derzeit eines der umfangreichsten und anspruchsvollsten Projekte seiner Art weltweit. Gleichzeitig ist Inventux eine der größten Unternehmensneugründungen der Solarbranche.

Das Unternehmen wird seinen Sitz zunächst auf dem WISTA-Gelände in Adlershof nehmen und im Herbst dieses Jahres mit dem Bau der Produktionsfabrik beginnen. Jährlich sollen dort zunächst Solarmodule mit einer Kapazität von 33 Megawatt hergestellt werden. Das entspricht 275.000 Modulen, die eine Fläche von 60 Fußballfeldern bedecken und 7.500 Vier-Personenhaushalte mit Ökostrom versorgen können. Inventux wird die Dünnschicht-Photovoltaikmodule zunächst in Deutschland und Spanien, danach in Italien, Frankreich, Griechenland und den USA verkaufen.

Der Vorstandsvorsitzende von Inventux Technologies, Volko Löwenstein, erklärt, warum Berlin der beste Standort für sein Unternehmen ist: "In Berlin fanden wir nicht nur engagierte Unterstützung von Berlin Partner, Senat und Investitionsbank für unser Projekt. Wir sind auch deshalb vom Standort überzeugt, weil er uns optimale Bedingungen für weiteres Wachstum, Internationalität, direkten Zugang zur Forschung und sehr qualifizierte Arbeitskräfte bietet. Solartechnologie in und aus Berlin hat Zukunft. Wir wollen die Entwicklung des Solarclusters in Berlin als Unternehmen mit gestalten."

Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen; Harald Wolf, erklärt: "Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts war Berlin Elektropolis, die globale Metropole der damaligen Schlüsseltechnologie Elektrotechnik. Heute hat Berlin beste Voraussetzungen Solarpolis zu werden - einer der weltweit führenden Standorte für die neue Boombranche Solartechnik. Denn hier findet eine Branche, die unter hohem Innovationsdruck steht, den kurzen Weg zur Forschung und zum Markt."

René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: "Berlins Industrie lebt, und sie erfindet sich gerade neu. Statt Blaumännern werden weiße Reinraumoveralls die Produktionshallen der Zukunft prägen. Berlin Partner setzt in seiner Ansiedlungsstrategie einen neuen Akzent und erweitert den Schwerpunkt Industrie und Mobilität um den Aspekt Clean Technologies. Denn in den kommenden Jahren werden weltweit die Produktionsstandorte für die wachstumsstarke Solarenergie verteilt."

Gurka nannte als ein strategisches Ziel der Unternehmensansiedlung von Berlin Partner, "dass Berlin in den kommenden Jahren einer der weltweit führenden Standorte für die Solarbranche wird." Berlin werde sich "einen beträchtlichen Teil des Kuchens sichern können, wenn alle Beteiligten so gut wie im aktuellen Fall zusammen arbeiten", ist Gurka optimistisch: "Denn die Ansiedlung von Inventux klappte nicht zuletzt wegen der starken Rückendeckung durch den Berliner Wirtschaftssenator und das maßgeschneiderte Förderangebot der Investitionsbank Berlin."

Schon heute weist die deutsche Hauptstadtregion die höchste Dichte von Produzenten, Zulieferern und Dienstleistern für Solartechnologie in ganz Europa auf. 35 Prozent aller in Deutschland produzierten Photovoltaik-Module kommen von hier. Außerdem konzentrieren sich hier zahlreiche Einrichtungen der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung.

Mit einer neuartigen micromorphen Dünnschichttechnologie wird Inventux in Berlin Solarmodule auf Basis von Silizium herstellen. Die Produktionstechnologie hat sich bereits bei der Herstellung von TFT-Bildschirmen bewährt und wurde für die Produktion von Solarmodulen mittels der Erzeugung von Nanostapelschichten angepasst. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Rohstoff Silizium, anders als in der herkömmlichen kristallinen Technologie, im Prozess der Inventux als Silan-Gas verwendet wird und somit praktisch unbegrenzt verfügbar ist.

Auch im Vergleich mit den verwendeten Materialien anderer Dünnschichttechnologien (Kupfer-Indium-Selenid, Cadmiumtellurid) sind beim Verfahren der Inventux keine Versorgungsengpässe zu erwarten. Zudem ist die Verwendung der durch Inventux ausgewählten Materialien toxikologisch unbedenklich - ebenfalls ein deutlicher Vorteil für Inventux. Und ein weiterer Vorteil: Für die Verarbeitung von Silizium gibt es bereits eine Anlagenindustrie mit großer Erfahrung und enormen Potenzial für Weiterentwicklung der Technologie. Dieses Potenzial wird Inventux im Rahmen seiner eigenen umfassenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten unter Einbeziehung der hervorragenden Forschungslandschaft Berlins nutzen.

Aktuelle Daten zur Solarindustrie in der Hauptstadtregion

 


Presseberichte

Sonnige Zeiten in Berlin
Die neu gegründete Inventux AG verstärkt die Solarbranche in der Hauptstadt
Der Tagesspiegel, 4.9.2007

Neue Solarfabrik in Adlershof
Start-Up-Firma Inventux investiert 49 Millionen Euro und schafft 120 neue Jobs
Berliner Morgenpost, 4.9.2007

120 Arbeitsplätze in neuer Berliner Solarfabrik
Hauptstadt ist mit der Ansiedlung von Inventux auf dem Weg zur Branchenspitze
Berliner Zeitung, 4.9.2007

Berlin wird immer sonniger
taz, 4.9.2007

Auszug:

INVENTUX
Inventux-Chef Volko Löwenstein betonte auch: "Wir wollen etwas anderes machen." Die eingesetzte Technologie sei sehr neu. Und der Markt sei jetzt auch reif dafür. Die aktuelle Diskussion über niedrigere Fördersätze für Solarstrom in Deutschland sehe er gelassen, sagte Löwenstein. "Das ist nur ein Anreiz, günstiger zu produzieren."
Die Firma plant die integrierte Produktion von Dünnschichtmodulen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Dickschichtzelle wird hier zwar zurzeit weniger von dem Sonnenlicht in Strom umgewandelt, dafür ist aber auch der Materialverbrauch günstiger. Zudem arbeiten die Firmen an einem höheren Wirkungsgrad. Inventux will seinen Wert von derzeit gut acht Prozent im Labor auf zwölf Prozent steigern. Der Spatenstich für das neue Werk, das im Wissenschaftspark Adlershof stehen wird, ist noch im September oder Oktober geplant, der Produktionsbeginn im Herbst 2008, sagte Inventux-Vorstandsmitglied Christian Plesser.

Löwenstein und seine Mitstreiter sind alte Hasen in der Solarbranche. Der Chef und sein Vertriebsvorstand Christian Plesser waren jahrelang beim Bielefelder Fenster- und Fassadenbauer Schüco aktiv und haben dort die Solartechnik-Sparte mit aufgebaut.

Für 2010 ist geplant, die Fabrik noch deutlich auszubauen. Dann sollen dort weitere 150 Jobs entstehen und der Ausstoß auf jährlich 100 Megawatt ansteigen. Fast ebenso schnell wie die Produktion hochschnellt, sollen die Gewinne sprudeln. "Wir wollen ab Mitte 2009 Gewinn machen", sagte Plesser. Der Umsatz werde 65 Millionen Euro jährlich betragen. Über die Geldgeber hinter Inventux schwieg sich Plesser allerdings aus.

TECHNOLOGIE
Inventux Technologies AG heißt die neu gegründete Firma, die in Adlershof in die Fertigung von neuartigen Dünnschichtmodulen einsteigen will. "Vor drei Jahren konnten wir das noch nicht machen, da gab es den Markt noch nicht", sagte gestern der Vorstandschef von Inventux, Volko Löwenstein. Berlin biete den Ingenieuren die Möglichkeit, im Bereich Technologie einen großen Schritt nach vorne zu machen.
Die Technik stammt im Grundsatz aus der Produktion von Flachbildschirmen für Handys oder Fernsehen, wurde aber den Ingenieuren für die Anwendung in der Photovoltaik weiter entwickelt. Die Anlagen stammen von dem Schweizer Spezial Maschinenbauer Oerlikon Solar und sind nach Angaben Löwensteins bislang die ersten ihrer Art weltweit. "In unserem Projekt steckt jede Menge Forschung und Entwicklung drin", so der Manager.

Die Ware soll zunächst an Photovoltaik-Installateure in Deutschland und Spanien, später auch nach Griechenland, Italien, Frankreich und in die USA gehen. Gedacht sei dabei eher an größere Solarkraftwerke auf Hallendächern oder Freiflächen, sagte Plesser.

BERLIN PARTNER
Die Entscheidung für Berlin fiel laut Vorstandschef Löwenstein leicht. Die Stadt habe ein gutes Paket geschnürt. Es sei auf Grund der Attraktivität Berlins einfach, Spezialisten in die Hauptstadt zu locken. Und auch die benötigten Facharbeiter seien in Berlin vorhanden.

Wie hoch die Zuschüsse seien, wollten weder Senator Wolf noch Inventux sagen. René Gurka, Geschäftsführer von Berlin Partner, sagte aber, dass man sich sehr darum bemüht habe, den Nachteil gegenüber anderen ostdeutschen Ländern auszugleichen. So können in Berlin noch bis zu 35 Prozent zu den Investitionskosten von der öffentlichen Hand zugeschossen werden, in Brandenburg aber 50 Prozent. Hier habe man einen Weg gefunden, auch die Forschung zu fördern, sagte Gurka.
Die Firma erhält ein Förderpaket des Landes in zweistelliger Millionenhöhe. Ohne eine genaue Summe zu nennen, teilte Berlin Partner lediglich mit, Inventux erhalte staatliche Beihilfen von 35 Prozent der Investitionen, die bei 49 Millionen Euro liegen.

SOLARSTADT BERLIN
Inventux wird bei weitem nicht die einzige große Solarfabrik in Berlin betreiben. In der Stadt haben sich bereits so viele große und kleine Firmen aus der Branche angesiedelt, dass die Stadt zu den wichtigen Produktions- und Innovationsstandorten Deutschlands gehört und hier rund 1 000 Menschen in der Photovoltaik-Industrie arbeiten.
Die Solon AG ist die große Berliner Erfolgsgeschichte im Bereich Photovoltaik. Solon zieht demnächst ebenfalls nach Adlershof und will die Zahl der Mitarbeiter auf 500 verdoppeln. Im letzten Halbjahr hatte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um satte 36 Prozent auf 193 Millionen Euro verbucht, der Gewinn legte ebenfalls kräftig zu.
Auch Sulfurcell, ebenfalls in Adlershof beheimatet, will kräftig expandieren und sucht derzeit 160 neue Mitarbeiter. Das Unternehmen baut Solarzellen statt aus Silizium aus günstigeren Ersatzmaterialien. Daneben gibt es noch zahlreiche kleinere Unternehmen und wichtige Zulieferbetriebe.

Mit einem Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie, das derzeit das Hahn-Meitner-Institut, die Technische Universität, die Technologiestiftung und das Management des Adlershofer Technologieparks aufbauen, will Berlin seinen Vorsprung in dieser Technologie ausbauen. Berlin-Partner-Chef Gurka kündigte an, in den nächsten Wochen würden deswegen amerikanische Solarunternehmen ihre Europa-Zentralen in Berlin eröffnen.

BRANCHE
Deutsche Solarwirtschaft brummt
Die Produktion von Solarzellen in Deutschland stieg nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft im ersten Halbjahr 2007 um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 15 neue Fabriken sind bis 2008 geplant, zusammen mit dem Ausbau bestehender Anlagen bedeutet das Investitionen von einer Milliarde Euro.
Der Europäische Branchenverband EPIA erwartet, dass sich der Weltmarkt für Solarmodule in drei Jahren verdoppelt. Andere Prognosen gehen von 20 Prozent jährlichem Wachstum aus. Die deutschen Hersteller wollen ihren Exportanteil von derzeit 40 Prozent entsprechend weiter steigern. Berlin ist dabei mit Unternehmen wie Solon, Global Solar Energy oder Sulfurcell. Sie wollen ihre Produktion in Berlin massiv ausweiten. Die Zahl der Jobs in der Berliner Solarbranche von derzeit rund 1000 wird stark steigen.

Die Hauptstadtregion ist schon heute der wichtigste Produktionsstandort für Solarmodule in Deutschland mit einem Marktanteil von derzeit 35 Prozent. Auf dem zweiten Rang liegt Sachsen mit 29 Prozent. Etwa 4000 Menschen sind in der Branche in Berlin und Brandenburg beschäftigt. Und die Wachstumsaussichten sind gut. Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat die Solarzellenproduktion in Deutschland im ersten Halbjahr um 33 Prozent auf eine Jahreskapazität von 300 Megawatt zugelegt. Der europäische Dachverband EPIA geht davon aus, dass sich der Weltmarkt für Solarprodukte innerhalb von drei Jahren verdoppeln wird.

 


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