Aktuelle Berichte vom Forschungamarkt Berlin
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Forschungsmarkt Berlin auf der Hannover Messe 2000

Die Exponate des Forschungsmarktes Berlin
auf der Hannover Messe 2000 zum Themenbereich:

Kommunikationstechnik

Hannover Messe - 20.- 25.3.2000
Halle 18, 1. OG, Stand L 15


Das optische Internet

Daten mit Licht vermitteln, dies ist das Prinzip der in Berlin entwickelten Mikro-Chips. Sie ermöglichen es Datenpakete mit 40-160 Gbit/s in verschiedene Richtungen zu schalten.
Diese neuartigen Mikro-Chips sind nach dem am Heinrich-Hertz-Institut entwickelten Integrationsprozeß entstanden. Dieser Prozess ermöglicht die Entwicklung komplexer Komponenten für die optische Übertragung nach Kundenwunsch. Beispiele sind: vierfarben Laser, optisches Modem, Sender und Empfänger aber auch einfache Komponenten (Laser, Photodioden) in hervorragenden Qualität. In Zusammenarbeit mit u2t, einer Ausgründung von HHI-Mitarbeitern.

Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin GmbH
Wolfgang Schlaak
Tel.: 030 31 00 25 19; Fax: 030/31 00 25 58 - e-mail: schlaak@hhi.de

Link zu u2t: www.u2t.de

Hier zur interaktiven Präsentation des Exponats im "Virtuellen Forschungsmarkt"


Roboterprogramme und Akustische Kamera

Ein System zum interaktiven Erstellen, Editieren und Testen von Roboterprogrammen wird vorgestellt, das im Unterschied zu den Teach-In-Verfahren die Trennung der Programmierarbeit vom Roboter gestattet. Dadurch wird selbiger während der Programmierung nicht benötigt und kann aktiv in der Produktion verbleiben. Grundlage für die Programmerstellung sind 3D-Modelle der zu bearbeitenden Objekte, ein realistisches Dynamikmodell des Roboters sowie die virtuelle Modellierung der Bearbeitungstechologie. Mit dem vorgestellten System werden erstmalig Möglichkeiten zum virtuellen Test und zum leichten Modifizieren vorhandener Programme geschaffen.

Die zweite Generation der akustischen Kamera liefert erstmals akustische Bilder in Realzeit! Bis zu 64 Meßkanäle gestatten im Frequenzbereich von 100 Hz bis 100 kHz brilliante, akustische Schalldruckbilder nach dB(A) und dB(C) aus typischen Entfernungen zwischen 1 und 10 Metern. Die verwendeten Algorithmen erzeugen weltweit einmalig sowohl frequenzselektive Bilder als auch Hochgeschwindigkeits-Zeitlupenfilme mit bis zu zweihunderttausend Bildern pro Sekunde. Ein real-time FFT-Analysator sowie Tools zur Unterstützung der Modalanalyse gehören zur Standardausrüstung. Neben elektrostatischen Meßmikrofonen werden koaxiale CCLD-Mikrofone und dreipolige Back-Elektretkapseln im Schalldruckbereich von 10 bis 140 dB unterstützt.

Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (GFaI)
An-Institut der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW),
Dr. Gerd Heinz, Dipl.-Ing. Lothar Paul
Tel.: 030/63 92-16 00; Fax: 030/63 92-16 02 - e-mail: heinz@gfai.de; paul@gfai.de

Die akustische Kamera - http://www.acoustic-camera.com/
Mit der akustischen Kamera ist es möglich, Schallquellen aufzunehmen und als farbiges Bild die Intensität und den Frequenzgang darzustellen. Im Ergebnis entstehen Bilder, die die primären Geräuschquellen und ihre Ausbreitung über Farbabstufungen darstellen.

Technische Daten

Nun ist es soweit: auf der Hannover Messe 2000 werden erste Bestellungen für Akustische Kamerasysteme entgegengenommen. Der Preis pro Stück wird sich je nach Kanalzahl und Ausstattung zwischen 250 und 300 TDM bewegen. Bedingt durch verkürzte Entwicklungszeiten ist bei nahezu allen Interessenten mit erheblichen Einsparungen bei Entwicklungskosten zu rechnen - oft in zweistelliger Millionenhöhe. Da bereits Bestelloptionen für ein gutes Dutzend Kameras vorliegen, ist mit Lieferengpässen zu rechnen.

Medienberichte über die Akustische Kamera

Freitag, 11. Februar 2000 B.Z.
Erste Kamera, die Lärm fotografiert

bild der wissenschaft, Heft 11/97, S.107-108
Sichtbarer Lärm
Eine akustische Kamera ortet Schallquellen in Turbinen oder Autos besser als das menschliche Ohr und ermöglicht so effektiven Lärmschutz.

Akustische Bilder und Filme einer elektrischen Zahnbürste

AiF-Innovationstag mit sternTV und BF-Ministerin Bulmahn

Frau Bulmahn nahm sich 10 min Zeit für die akustische Kamera - Hoffnung? Vielleicht tut sich das BMBF unter der neuen Regierung weniger schwer, vergleichbare Forschungen zu ermöglichen. Zu unserem Bedauern hatte das BMBF die Forschungen und die Entwicklung bislang nicht fördern können. Die Forschungen zu Interferenznetzwerken, die auch zur akustischen Kamera führten, wurden nur möglich aufgrund von Projektzuwendungen des BMWi für Industrieforschung

Die Exponate des Forschungsmarktes Berlin auf der Hannover-Messe 1999

WISTA goes Hannover 1999
Adlershofer Aussteller auf der Hannover-Messe

Hier zur interaktiven Präsentation des Exponats im "Virtuellen Forschungsmarkt"


transCON / transCAN

transCON ist ein neues Automatisierungs-, Leit- und E/A-System für Fahrzeuge und erweiterte Umweltbedingungen. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit dem GMD-Institut FIRST entwickelt.
transCAN erfüllt die Europanormen EN 50 155 für Mechanik, Temperatur und EN 50 121-3-2 für Elektromagnetik. Hervorragende technische Eigenschaften, leichter Einbau durch genormte Größe und Hochleistungsprozessoren C164 / C167 oder Power PC zeichnen das Gerät ebenso aus wie die leichte Anpassung von Programmiertools durch Zwischencode Interpreter.

Yacoub Automatisierungstechnik in Zusammenarbeit mit dem GMD-Institut FIRST
Talat Yacoub
Tel.: 030/34 99 834 -0; Fax: 030/34 99 834 28 - e-mail:
yacoub@bln.de

Hier zur interaktiven Präsentation des Exponats im "Virtuellen Forschungsmarkt"


Virtuelle Unternehmensnetzwerke

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) stehen unter Druck, schnell und flexibel auf Marktbedürfnisse zu reagieren. Die moderne Informationstechnologie schafft die Grundlage für einen Quantenssprung hin zum vernetzen Dienstleister: aus »Einzelkämpfern« werden flexibel agierende, virtuelle Dienstleistungsunternehmen, die komplette Wertschöpfungsketten anbieten können. Die FHTW Berlin unterstützt KMUs in mehreren Projektinitiativen, virtuelle Netzwerke aufzubauen, Dienstleistungen/Produkte über virtuelle Netzwerke zu entwickeln, neue Märkte zu erschliessen, die Servicequalität und Lieferbereitschaft zu verbessern sowie Wertschöpfungsketten zu optimieren (Supply Chain Management).

ProNetz
ProNetz

Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Fachbereich Wirtschaftsinformatik
Prof. Dr.-Ing. Klaus Thaler
Tel.: 030/50 19-27 83; Fax: 030 /50 19-25 45 - e-mail:
k.thaler@fhtw-berlin.de

Weitere Informationen: www.f4.fhtw-berlin.de/PROJEKTE/AWF/prodlog/

Veranstaltungsreihe
VIRTUELLE UNTERNEHMENSNETZWERKE
Vom "Einzelkämpfer" zum vernetzten Dienstleister

BerliNews, 5. 12. 99
Netzwerkbildung im Fahrzeug- und Maschinenbau
Basispapier des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK)

Fahrzeug- und Maschinenbau in Berlin und Brandenburg
Dr. Kurt Hornschild, DIW, auf dem 9. Forschungspolitischen Dialog

Hier zur interaktiven Präsentation des Exponats im "Virtuellen Forschungsmarkt"


Hier zu den anderen Exponaten des Forschungsmarktes Berlin auf der Hannover Messe 2000:

- Energie- und Umwelttechnik
- Fertigungstechnik
- Laser- und Messtechnik
- Medizin- und Werkstofftechnik
- Kommunikationstechnik

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