Roboterprogramme und Akustische Kamera
Ein System zum interaktiven Erstellen, Editieren und Testen von Roboterprogrammen wird vorgestellt, das im Unterschied zu den Teach-In-Verfahren die Trennung der Programmierarbeit vom Roboter gestattet. Dadurch wird selbiger während der Programmierung nicht benötigt und kann aktiv in der Produktion verbleiben. Grundlage für die Programmerstellung sind 3D-Modelle der zu bearbeitenden Objekte, ein realistisches Dynamikmodell des Roboters sowie die virtuelle Modellierung der Bearbeitungstechologie. Mit dem vorgestellten System werden erstmalig Möglichkeiten zum virtuellen Test und zum leichten Modifizieren vorhandener Programme geschaffen.

Die zweite Generation der akustischen Kamera liefert erstmals akustische
Bilder in Realzeit!
Bis zu 64 Meßkanäle gestatten im Frequenzbereich von 100 Hz bis 100 kHz brilliante, akustische Schalldruckbilder nach dB(A) und dB(C) aus typischen Entfernungen zwischen 1 und 10 Metern. Die verwendeten Algorithmen erzeugen weltweit einmalig sowohl frequenzselektive Bilder als auch Hochgeschwindigkeits-Zeitlupenfilme mit bis zu zweihunderttausend Bildern pro Sekunde. Ein real-time FFT-Analysator sowie Tools zur Unterstützung der Modalanalyse gehören zur Standardausrüstung. Neben elektrostatischen Meßmikrofonen werden koaxiale CCLD-Mikrofone und dreipolige Back-Elektretkapseln im Schalldruckbereich von 10 bis 140 dB unterstützt.
Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (GFaI)
An-Institut der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) und
der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW),
Dr. Gerd Heinz, Dipl.-Ing. Lothar Paul
Tel.: 030/63 92-16 00; Fax: 030/63 92-16 02 - e-mail: heinz@gfai.de; paul@gfai.de
Die akustische Kamera - http://www.acoustic-camera.com/
Mit der akustischen Kamera ist es möglich,
Schallquellen aufzunehmen und als farbiges Bild die
Intensität und den Frequenzgang darzustellen. Im
Ergebnis entstehen Bilder, die die primären
Geräuschquellen und ihre Ausbreitung über
Farbabstufungen darstellen.
Technische Daten
Nun ist es soweit:
auf der Hannover Messe 2000 werden
erste Bestellungen für
Akustische Kamerasysteme
entgegengenommen. Der
Preis pro Stück wird sich je
nach Kanalzahl und
Ausstattung zwischen 250
und 300 TDM bewegen.
Bedingt durch verkürzte
Entwicklungszeiten ist bei
nahezu allen Interessenten
mit erheblichen
Einsparungen bei
Entwicklungskosten zu
rechnen - oft in
zweistelliger
Millionenhöhe. Da bereits
Bestelloptionen für ein
gutes Dutzend Kameras
vorliegen, ist mit
Lieferengpässen zu
rechnen.

Medienberichte über die Akustische Kamera
Freitag, 11. Februar 2000 B.Z.
Erste Kamera, die Lärm fotografiert
bild der wissenschaft, Heft 11/97, S.107-108
Sichtbarer Lärm
Eine akustische Kamera ortet Schallquellen in Turbinen oder Autos besser als das
menschliche Ohr und ermöglicht so effektiven Lärmschutz.
Akustische Bilder und Filme einer elektrischen Zahnbürste
AiF-Innovationstag mit sternTV und BF-Ministerin Bulmahn
Frau Bulmahn nahm sich
10 min Zeit für die
akustische Kamera -
Hoffnung? Vielleicht tut
sich das BMBF unter
der neuen Regierung
weniger schwer,
vergleichbare
Forschungen zu
ermöglichen. Zu
unserem Bedauern hatte
das BMBF die
Forschungen und die
Entwicklung bislang
nicht fördern können.
Die Forschungen zu
Interferenznetzwerken,
die auch zur akustischen
Kamera führten, wurden
nur möglich aufgrund
von
Projektzuwendungen
des BMWi für
Industrieforschung
Die Exponate des Forschungsmarktes Berlin auf der Hannover-Messe 1999
WISTA goes Hannover 1999
Adlershofer Aussteller auf der Hannover-Messe
Hier zur interaktiven Präsentation des Exponats im "Virtuellen Forschungsmarkt"
transCON / transCAN
transCON ist ein neues Automatisierungs-, Leit- und E/A-System für Fahrzeuge und erweiterte Umweltbedingungen. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit dem GMD-Institut FIRST entwickelt.
transCAN erfüllt die Europanormen EN 50 155 für Mechanik, Temperatur und EN 50 121-3-2 für Elektromagnetik.
Hervorragende technische Eigenschaften, leichter Einbau durch genormte Größe und Hochleistungsprozessoren C164 / C167 oder Power PC zeichnen das Gerät ebenso aus wie die leichte Anpassung von Programmiertools durch Zwischencode Interpreter.
Yacoub Automatisierungstechnik in Zusammenarbeit mit dem GMD-Institut FIRST
Talat Yacoub
Tel.: 030/34 99 834 -0; Fax: 030/34 99 834 28 - e-mail: yacoub@bln.de
Hier zur interaktiven Präsentation des Exponats im "Virtuellen Forschungsmarkt"

Virtuelle Unternehmensnetzwerke
Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) stehen unter Druck, schnell und flexibel auf Marktbedürfnisse zu reagieren. Die moderne Informationstechnologie schafft die Grundlage für einen Quantenssprung hin zum vernetzen Dienstleister: aus »Einzelkämpfern« werden flexibel agierende, virtuelle Dienstleistungsunternehmen, die komplette Wertschöpfungsketten anbieten können. Die FHTW Berlin unterstützt KMUs in mehreren Projektinitiativen, virtuelle Netzwerke aufzubauen, Dienstleistungen/Produkte über virtuelle Netzwerke zu entwickeln, neue Märkte zu erschliessen, die Servicequalität und Lieferbereitschaft zu verbessern sowie Wertschöpfungsketten zu optimieren (Supply Chain Management).