Forschungsmarkt Berlin auf der Hannover Messe 2001 (2)
Hannover Messe 2001 - 23.-28. April 2001
Die Exponate des Forschungsmarktes Berlin
auf der Hannover Messe 2001 zum Themenbereich:
Werkstoffforschung und Dienstleistungen
Aktuelles vom Forschungsmarkt auf der Hannover Messe 2001: hier klicken
Mechanische Prüfung von Kleinstmengen
Mittels integrierter Fertigung von Kleinstprüfstäben lassen sich selbst minimale Mengen von Material wie zum Beispiel Kunststoffe in eine untersuchungsfähige Form bringen. Der Kleinstmengenprüfstab wird direkt in speziellen Spannbacken hineingeformt und dann geprüft. Durch seine formschlüssige Einspannung kann er nicht, wie die Standardprüfstäbe, rutschen.
Für die Fertigung und Prüfung der Stäbe wurde eine spezielle Spritzgießmaschine entwickelt. Bei wenig Prüfarbeit wird die Prüfung direkt nach dem Spritzvorgang innerhalb der Maschine durchgeführt. Bei größeren Prüfmengen wird mit einem Wechselwerkzeug parallel zum nächsten Spritzvorgang geprüft.
Die Ergebnisse der Prüfung können zur Produktionskontrolle eingesetzt oder durch entsprechende Software als DIN-Werte angegeben werden.
Technische Universität Berlin
Institut für Nichtmetallische Werkstoffe
Prof. Dr. Wagner, Dipl.-Ing. Ingo John
Tel.: (030) 314-255 31; Fax: (030) 314-211 08
E-Mail: ingo.john@tu-berlin.deNeue Institutsgliederung der TUB
Institut für Werkstoffwissenschaften und –technologien
Institut für Nichtmetallische Werkstoffe -Polymertechnik / Kunststofftechnikum
Verarbeitung und Prüfung von Kleinstmengen
Verarbeitung und Prüfung von Kleinstmengen polymerer WerkstoffeWWW-Seiten von wissenschaflichen Einrichtungen zur Polymerphysik
Materialuntersuchung mit Neutronen bei hohen Magnetfeldern
Sehr hohe Magnetfelder bis 17 Tesla und Tiefsttemperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt (0,03 Kelvin) erlaubt der weltweit einzigartige Kryomagnet „VM-1“ für Experimente mit Neutronen. Das Experimentiergerät dient der Aufklärung mikroskopischer magnetischer Materialstrukturen und wird am Forschungsreaktor des Hahn-Meitner-Instituts eingesetzt. Die Methode eignet sich zur Untersuchung vieler Stoffgruppen, von Metallen bis zu organischen Materialien.
Die Kenntnis mikroskopischer Strukturen ist sowohl für die Entwicklung neuartiger Werkstoffe wie für die Optimierung ihrer Herstellungsprozesse wichtig. Der Kryomagnet steht international allen qualifizierten Forschern zur Verfügung.Hahn-Meitner-Institut Berlin
Bereich Strukturforschung / BENSC
Prof. Michael Meißner
Tel.: (030) 80 62-2204, Fax: (030) 80 62-3133
E-Mail: michael.meissner@hmi.deStrukturforschung am HMI
BENSC News
Anwendungsorientiertes Dienstleistungszentrum
Das Anwendungsorientierte Dienstleistungszentrum ist ein Zusammenschluss mehrerer Institute der TU Berlin mit dem Ziel, Dienstleistungen fachbereichsübergreifend für die Industrie anzubieten. Zielgruppe sind kleinere und mittlere Unternehmen, die keine eigenen Forschungsabteilungen besitzen und somit ihre auftretenden Probleme einer externen Lösung zuführen und diese Lösungen in einem eng bemessenen Zeitrahmen benötigen.
Aufgabe des Zentrums ist die Einwerbung kleinerer Projekte und Aufträge, deren Konzeption und Begleitung der Arbeiten in den zuständigen, am Zentrum beteiligten Instituten.Technische Universität Berlin
Institut für Nichtmetallische Werkstoffe
Prof. Dr. rer. nat. Helmut Schubert, Dr. Corinna Reetz
Tel./Fax: (030) 31 42 40 74
E-Mail: reetz@ms.tu-berlin.de
Usability Lab am HHI
Die gravierenden Auswirkungen von Defiziten der Benutzerfreundlichkeit bei modernen IT-Produkten werden vom „Usability Lab am HHI“ demonstriert.
Zur Vermeidung solcher Defizite wird eine Vielzahl von Forschungsergebnissen aus dem Human Factors Bereich und der Ergonomie umgesetzt. Hierzu werden Methoden des Usability Engineering genutzt, die nicht erst nach Einführung, sondern bereits bei Entwicklung von Hard- und Software die Benutzerfreundlichkeit sichern.
Heinrich-Hertz-Institut
Usability Lab am HHI
Rüdiger Sniehotta
E-Mail: sniehotta@hhi.deHomepage Usability Lab
Usability-Beratung in allen Phasen der ProduktentwicklungHHI-Beitrag zur CeBIT 2001: BINDI - Ein Busy Indicator für Telearbeit und Telekooperation
Dienstorientierte Softwareorganisation mittels JIAC
JIAC IV ist eine JAVA-basierte Entwicklungsumgebung für Agenten. Mit dieser Software, die im Auftrag der Deutsche Telekom entwickelt wurde, lassen sich z. B. verschiedene Verkehrstelematikdienste koordinieren oder auch dynamische Netzdienste bereitstellen. Basis der Agentenarchitektur ist eine Java-Klassenbibliothek, die Wissen speichern und verarbeiten kann. JIAC-Agenten operieren auf sogenannten elektronischen Marktplätzen, wo sie mit anderen Agenten in Kontakt treten können. Ihre Fähigkeiten stellen JIAC-Agenten in Form von Diensten bereit. Wesentliche Vorteile dieser Agentenarchitektur liegen in der skalierbaren Architektur, Agentenmobilität, verfügbaren Entwicklungsumgebung, flexiblen Diensterbringung, Integration von Sicherheitsmechanismen in die Architektur, Unterstützung von Standards und den Managementfunktionen.Technische Universität Berlin
Fachbereich Informatik
Fachgebiet für Systemanalyse und EDV, DAI-Labor
Dr. Sahin Albayrak
Tel: (030) 314 21758, Fax: (030) 314 21799
E-mail: sahin@cs.tu-berlin.de
Weiterbildung durch Fernstudium
Fernstudium ermöglicht eine berufsbegleitende Weiterbildung bei weitestgehend freier Zeiteinteilung. Damit kann ein Fernstudium optimal mit beruflichen oder familiären Randbedingungen in Einklang gebracht werden.
Dem trägt das Fernstudieninstitut (FSI) der Technischen Fachhochschule Berlin seit über 15 Jahren Rechnung und bietet daher praxisorientierte Fernstudienmodule für Führungskräfte und Mitarbeiter in folgenden Bereichen an: Arbeitssicherheit, Gefahrenabwehr, Industrial Engineering, Patentrecht für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Praktische Informatik, Qualitätsmanagement sowie Umweltschutz.
Seit 1998 besteht am Fernstudieninstitut auch die Möglichkeit im berufsbegleitenden Fernstudium „Industrial Engineering“ den akademischen Grad „Master of Science“ zu erwerben.Technische Fachhochschule (TFH) Berlin
Fernstudieninstitut
Prof. Hans-Jürgen Bargel
Telefon: (030) 4504 2231 / 2232, Telefax: (030) 4504 2974
e-mail: fsisek@tfh-berlin.de
Internet: http:/www.tfh-berlin.de/~fsi"FORSCHUNGSMARKT BERLIN - News"
wird herausgegeben vom Forschungsmarkt Berlin
in Zusammenarbeit mit dem Pressebüro Manfred Ronzheimer.Verantwortlich für den Inhalt: Manfred Ronzheimer.
Adresse der Redaktion:
Pressebüro Manfred Ronzheimer
Lauterstr. 35, 12159 Berlin
Tel: (030) 85 99 98 43
Fax: (030) 85 99 98 44
e-mail: Ronzheimer@berlinews.de
Copyright © 1999 by Manfred Ronzheimer 487