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29. November 2002 Gründernews

Stark durch Rasterkraft

JPK Instruments AG: Mit Nanobiotechnologie in nur sechs Monaten profitabel

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PRESSEINFORMATION JPK Berlin (26. November 2002) -

Das auf nanobiotechnologische Anwendungen spezialisierte junge Unternehmen JPK Instruments AG wird nur sechs Monate nach Einführung seines ersten Produktes das 4. Quartal 2002 mit Gewinn abschließen und kann aufgrund der großen Nachfrage auch für das Gesamtjahr 2003 mit schwarzen Zahlen rechnen. Das NanoWizard Rasterkraftmikroskop (engl. Atomic Force Microscope AFM), mit dessen Entwicklung die Berliner Ende 2000 begannen, ist speziell für den Einsatz im Soft Matter und Life Science Bereich konzipiert. Es kombiniert als weltweit einziges Gerät die Licht- mit der Rasterkraftmikroskopie derart, daß die Oberfläche von zum Beispiel lebenden Präparaten (Geweben, Einzelzellen und ähnlichem) stufenlos bis in den Nanometer-Bereich (1.000.000fach vergrößert) dargestellt werden kann. Somit eignet sich das NanoWizard(TM) AFM für medizinische Grundlagenforschung ebenso wie beispielsweise für pharmazeutische Industrieapplikationen.

Mit dem Erreichen der Profitabilität stellt die Venture Capital-finanzierte Firma eine Besonderheit innerhalb der Nano(Bio)technologie-Branche dar: Im Gegensatz zu den meisten anderen auf diesem Gebiet tätigen Unternehmen, deren Forschungsergebnisse erst in mehreren Jahren zu vermarktbaren Produkten und damit zu Umsätzen führen, generiert JPK als sogenanntes "Hacke und Schaufel-Unternehmen" für die Life Science-Branche schon heute Umsätze und will auf Basis innovativer Produktlösungen das Geschäft weiter ausbauen.

Im kommenden Jahr wird die Produktpalette unter anderem mit dem LightWizard(TM) SNOM erweitert, ein Rastersondenmikroskop, das im Gegensatz zum NanoWizard(TM) AFM neben der Topographie auch optische Eigenschaften wie Fluoreszenz oder wellenlängenabhängige Absorption des lebenden Präparates oder einzelner Moleküle erfassen können wird.

Innerhalb des kommenden Jahres soll auch die Ausweitung des Vertriebsgebietes von derzeit Deutschland auf ganz Europa stattfinden. JPK plant zudem, in den nächsten zwei Jahren das Geschäft auf Nordamerika und Asien auszudehnen.

JPK Instruments AG:
Das Unternehmen JPK Instruments AG aus Berlin hat das Prinzip der Rasterkraftmikroskopie als eines der ersten Unternehmen überhaupt für eine Anwendung im sogenannten "Soft Matter"- und Life Science-Bereich optimiert. Die 1999 in Berlin gegründete Firma, entwickelt und produziert mit ihren mittlerweile mehr als 20 hochqualifizierten Mitarbeitern Rasterkraft-Mikroskope und weitere Geräte für nanobiotechnologische Anwendungen. Zahlreiche Patente wurden bereits angemeldet. Weltweit setzen renommierte wissenschaftliche Einrichtungen diese neue Form der Nanobiotechnologie bereits in ihren Forschungsprogrammen ein. Die JPK-Technik ist auch bei nicht-lebenden "Soft-Matter"-Objekten anwendbar.
JPK ist eine der ersten VC-finanzierten Gesellschaften des Nanobiotech-Sektors (IBB Beteiligungsgesellschaft mbH, tbg, Innovationsfonds des Landes Berlin, Teilnahme am Programm Futour vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie). Weitere Finanzierungsrunden sind geplant, um auch den internationalen Markt zu erobern und weitere Entwicklungen voranzutreiben.

Das Know-how im Unternehmen hat seinen Ursprung in den Firmengründern und Vorständen Torsten Jähnke (Physiker), Frank Pelzer (Kaufmann) und Jörn Kamps (Physiker), die durch einen Aufsichtsrat unterstützt werden, dem neben einem Betriebswirt und einem Venture Capitalist auch Prof. Dr. Klaus Ploog, Leiter des Paul-Drude-Instituts Berlin, angehören.

Kontakt:
JPK Instruments AG
Gabriela Bagordo, Communication Manager
Bouchéstr. 12, D- 12435 Berlin
Tel.: +49-(0)30-5331-12541, Fax.: +49-(0)30-5331-1202
eMail: bagordo@jpk.com
Web: www.jpk.com

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Autor: Manfred Ronzheimer

 
 
 

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