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Berlin weltoffen

Stölzl: Mehr Service für ausländische Wissenschaftler

Landespressedienst Berlin, 23.5.2001

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STÖLZL: BERLIN BIETET STUDIERENDEN UND WISSENSCHAFTLERN AUS DEM AUSLAND BESONDEREN SERVICE

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Die Wissenschaft in Berlin soll noch internationaler werden. Hierzu erklärt Wissenschaftssenator Dr. Christoph Stölzl:

Berlin liegt bei der Anzahl ausländischer Studierender und Wissenschaftler bundesweit in der Spitzengruppe. In der jüngst erschienenen Studie des DAAD und der HIS GmbH "Wissenschaft weltoffen - Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland" nehmen die Berliner Universitäten, Kunst- und Fachhochschulen Spitzenplätze ein. Die Technische Universität Berlin steht mit den meisten ausländischen Studierenden sogar an erster Stelle in ganz Deutschland. Berliner Universitäten haben auch unter den Gastwissenschaftlern der Alexander-von-Humboldt-Stiftung einen sehr guten Ruf. Hier zählen Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin zu den fünf beliebtesten Universitäten Deutschlands.

Dennoch gibt sich Berlin mit dem Erreichten nicht zufrieden, sondern erhöht seine Attraktivität als internationale Studien- und Forschungsmetropole noch weiter. Dafür hat der Wissenschaftssenat zusammen mit der Innenverwaltung, der Ausländerbehörde sowie dem Landesarbeitsamt Maßnahmen erarbeitet, die den ausländischen Studierenden und Wissenschaftlern mehr Service und kürzere Verfahren bieten und auch im bundesweiten Vergleich modellhaft sind.

1. Mehr Service für ausländische Studierende und Wissenschaftler

Die Ausländerbehörde bietet zu Semesterbeginn jeweils mittwochs Studentensprechtage für ausländische Studierende an. Dadurch werden die sonst üblichen Wartezeiten erheblich verkürzt. Die Termine für September und Oktober 2001 sind auf der Internetseite www.berlin.de/landeseinwohneramt unter "aktuell" abrufbar. Die Sprechtage können auch von Wissenschaftlern genutzt werden.

Bei Verlängerung einer Aufenthaltsgenehmigung müssen Studierende, Doktoranden und Gastwissenschaftler nicht mehr persönlich bei der Ausländerbehörde vorsprechen. Ein bevollmächtigter Überbringer ihrer Einrichtung kann die gesammelten Anträge bei der Firmenpassstelle der Ausländerbehörde abgeben und wieder abholen. Die Bearbeitungszeit beträgt ungefähr eine Woche. Nähere Auskünfte erteilt die Behörde unter den Telefonnummern 90158 -243, -223, -226.

2. Spürbare Verkürzung des Verfahrens

Die Arbeitsämter werden in Zukunft kein Verwaltungsverfahren für die Arbeitserlaubnis ausländischer Lehrkräfte und wissenschaftlicher Mitarbeiter einleiten, die an einer Hochschule oder öffentlich-rechtlichen Forschungseinrichtungen tätig sein wollen. Das Einreiseverfahren wird so erheblich verkürzt. Bisher war es notwendig, dass die Arbeitsämter den Gastwissenschaftlern formell bescheinigten, keine Arbeitserlaubnis zu benötigen. Voraussetzung für die Verkürzung ist, dass die Gastwissenschaftler einen Arbeitsvertrag unmittelbar mit der Hochschule oder Forschungseinrichtung geschlossen haben.

Das Auswärtige Amt sowie die Wissenschafts- und Innenverwaltung arbeiten derzeit an weiteren Verfahrensverbesserungen.

Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Brunnenstraße 188/190, 10119 Berlin
Kerstin Schneider - Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Wissenschaft, Forschung) -
Tel: (030) 90228 - 203/206/207, Fax: (030) 90228 - 450/451


BerliNews, 16. 1. 2001
Konzertierte Aktion Bildungsmarketing
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