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Mehr Frauenberufungen
Adrienne Goehler will Professorinnenanteil auf 25 Prozent erhöhen
PE SenWFK, 18. Oktober 2001 Am vergangenen Freitag haben sich Wissenschaftssenatorin Adrienne Goehler und die Senatorin für Arbeit, Soziales und Frauen, Gabriele Schöttler, gemeinsam mit den Universitätspräsidenten und den Frauenbeauftragten getroffen, um über die Chancengleichheit von Frauen an Hochschulen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie der Frauenanteil bei der Besetzung von Professuren deutlich erhöht werden könnte. Im Jahr 2000 waren 13,6 Prozent der Professuren in Berlin von Frauen besetzt. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 10,5 Prozent. In der Zeit des Übergangssenats wurde der Anteil von Frauenberufungen auf 25 Prozent (8 von 34 Berufungen) gesteigert. "Berlin war und ist damit an der Tabellenspitze, diesen Vorsprung will ich halten und ausbauen", so Senatorin Goehler. Im Gespräch wurden weitere Schritte zur Erhöhung des Frauenanteils bei Berufun-gen erarbeitet, die Senatorin Goehler den Hochschulen vorschlagen wird. Vor allem soll mindestens eine Professorin Mitglied in der Berufungskommission sein und in anderen Hochschulen gesucht werden, wenn keine Professorin "vor Ort" zur Verfügung steht. Die Senatorin will mit den Hochschulen zusammen Modellversuche für Frauenstudiengänge in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern planen und bei der Bund-Länder-Kommission beantragen. Eine entsprechende Gesprächsrunde wird es auch mit den Fachhochschulen geben. Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Brunnenstraße 188/190, 10119 Berlin
Der Tagesspiegel, 12.10.2001
HN-854Kontakt: Manfred Ronzheimer | |||||||||||||
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