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Millionen für Genomnetze
Berlin bei der Einwerbung von Drittmitteln erfolgreich
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Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit: Berlin bestätigt erneut seine Position als herausragender Forschungsstandort. Bei der Einwerbung von Drittmitteln aus den UMTS-Zinserlösen nimmt Berlin nach Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg den vierten Platz ein. Insgesamt 34,2 Mio € Bundesmittel fließen in die Berliner Forschung, ganz überwiegend in die Genomforschung. Gefördert werden ein Kernbereich am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Dahlem und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin mit rd. 13 Mio € und Zentren der Proteomforschung und der Bioinformatik am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik mit rd. 11 bzw. 6 Mio €. Hinzu kommen weitere Millionenbeträge für krankheitsorientierte Genomnetze auf den Gebieten Krebsforschung, Herz-Kleislaufforschung, Infektionen und Umwelterkrankungen, an denen neben außeruniversitären Forschungseinrichtungen die Berliner Universitäten maßgeblich beteiligt sind. Mit der Finanzierung eines 900 MHz NMR (Nuclear Magnetic Resonance)-Gerätes für die Genomforschung am Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie wird der Forschungsschwerpunkt "Strukturforschung" weiter gestärkt. Das erfolgreiche Abschneiden Berlins geht nicht zuletzt zurück auf die frühzeitig begonnene Initiative von Wissenschafts- und Wirtschaftsverwaltung zur Bündelung der regionalen Ressourcen zu einem Genomforschungszentrum Berlin-Brandenburg. Das Land Berlin unterstützt den Aufbau dieses Zentrums u.a. durch die Errichtung von Forschungsinfrastruktur insbesondere mit Mitteln des Europäischen Strukturfonds für Regionale Entwicklung (EFRE). BerliNews, 23. 12. 2001
BerliNews, 16. 12. 2001 *
SenWFK-News, 4. 2. 2002 Autor: Manfred Ronzheimer |
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