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Nach schnellen Lösungen suchen
Stölzl befürwortet "Konzertierte Aktion" zu Informatik-Studiengängen Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Der Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Christoph Stölzl, erklärt zur aktuellen Diskussion um Zulassungsbeschränkungen in der Informatik an den Berliner Hochschulen: „Die Berliner Hochschulen haben trotz der schwierigen Finanzlage erhebliche Anstrengungen unternommen, um den von der Wirtschaft geforderten Bedarf an IT-Fachkräften auszubilden. Insgesamt werden an den drei Universitäten nach der bisherigen Beschlusslage insgesamt 950 Studienanfänger zugelassen. An den Fachhochschulen, der Berufsakademie und der Hochschule der Künste sind es insgesamt 724 Studienanfänger. Im Zusammenhang mit den Anstrengungen der Hochschulen ist unter anderem die Initiative der FU zu begrüßen, einen Bachelor-Studiengang Bioinformatik einzurichten, der einen Abschluss bereits nach 6 Semestern vorsieht. Auch die Technische Universität Berlin hat beschlossen, über die Kapazitäten ihres Strukturplans hinaus eine weitere erhebliche Zahl von Studienanfängern zuzulassen. Dies wird ermöglicht, weil sich das vorhandene Personal zur Mehrarbeit bereit erklärt hat, die Lehrkapazitäten vom Hauptstudium in die Grundausbildung verlagert werden und sich Lehrkräfte aus der Wirtschaft und den außeruniversitären Einrichtungen zur Übernahme unentgeltlicher Lehraufträge bereit zeigen. Die Senatswissenschaftsverwaltung wird bei der in den nächsten Wochen anstehenden Bestätigung der Zulassungsbeschränkungen prüfen, ob die Hochschulen damit ihre Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Um den Mangel an Ausbildungsplätzen im IT-Bereich zu beheben, bemüht sich die Senatswissenschaftsverwaltung darüber hinaus, weitere 100 Studienplätze an der Berufsakademie im Bereich Medienmanagement zu finanzieren. Die Kosten in Höhe von 900.000 DM sind aus dem Haushalt der Senatsverwaltung jedoch nicht aufzubringen. Die Berliner Hochschulen genießen im Bereich des Informatikstudiums einen sehr guten Ruf und sind deshalb attraktiv für Studierende aus ganz Deutschland. Wirtschaft, Politik und Hochschulen sollten – wie von der Industrie- und Handelskammer Berlin gefordert – in einer Konzertierten Aktion nach gemeinsamen und schnellen Lösungen für die derzeitigen Engpässe suchen.
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Brunnenstraße 188/190, 10119 Berlin Beachten Sie auch diese Seiten:
Die Welt, 26.5.2000
Der Tagesspiegel, 26.5.2000
Berliner Morgenpost, Freitag, 26. Mai 2000 taz, 26.5.2000
FOCUS 25.5.2000 21:44 Frankfurter Rundschau 26.5.2000 Das Dilemma kurzfristig zu lösen, sei Aufgabe der Wirtschaft, meinte hingegen Benjamin Hoff von der PDS. Denn es seien in erster Linie die Unternehmen, die ihrer Ausbildungsverpflichtung nicht nachgekommen seien. Nun stehe die Wirtschaft in der Pflicht, Stiftungsprofessuren einzurichten. Der Staat seinerseits erfülle seine Aufgabe mit Einführung der Green Card und mit umfangreichen Weiterbildungs- und Umschulungsprogrammen zu Gunsten der Informationstechnologie-Branche. Fachhochschulen mit IT-Plan taz, 25.5.2000
Hamburger Abendblatt 25.5.2000
Die Welt, 25.5.2000 Weitere WELT-Artikel zum Thema - "Mit noch mehr Studenten der Informatik
leidet die Qualität" - "Staatliche Berufsbilder im Medienbereich
sind von gestern" - Opposition: Offenbarungseid der rot-grünen
Bildungspolitik
dpa, Montag 22. Mai 2000, 16:56 Uhr Lesen Sie auch diese Seiten in BerliNews mit weiteren wichtigen Informationen zum Thema NC : BerliNews, 25. 5. 2000 BerliNews, 23. 5. 2000 BerliNews, 20. 5. 2000 BerliNews, 1. 5. 2000 BerliNews, 12.4. 2000 HN-375Kontakt: Manfred Ronzheimer | |||||||||||||
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