"Lernen und Arbeiten im Netz"
Telearbeit, Telelearning, Telekooperation
Konferenz am 5. und 6. Juli 1999 in Adlershof
Ort: Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort (WISTA) Berlin-Adlershof, Rudower Chaussee 5, 12489 Berlin - Veranstalter: Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen - Zeit: jeweils 8.45-16.00 Uhr - Info und Anmeldung: BBJ Servis gGmbH, Fr. Lehmann, Tel.: 030/39998-540, 39998-567 - Die Teilnahmegebühr beträgt 180,--DM - WISTA-Firmen und Institute sowie Studenten erhalten einen Sondertarif ! e-mail: tagungen@bbj.de - Hier das Programm der Tagung
Die Konferenz "Lernen und Arbeiten im Netz" am 5. und 6. Juli 1999 ist die zweite ihrer Art. Mit ihr setzt die Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof die 1997 initiierte Tradition fort. Praktiker, Wissenschaftler sowie Politiker werden konstruktiv den Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft diskutieren.
Montag 5. Juli 1999, 9.30 Uhr
Begrüßung und Vorstellung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Adlershof durch die Geschäftsführung der WISTA-Management GmbH, Berlin
Gabriele Schöttler, Senatorin für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen, Berlin
Steffen Reiche, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg (angefragt)
Prof. Dr. Herbert Weber, Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik, Berlin
Dr. Roland Mecklinger, ehemals Alcatel Deutschland GmbH, Steinfeld-Hausen
Moderation: Dr. Rudolf Steinke, Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und FrauenDer WISTA - ein Technologiestandort mit Zukunft
Von der Telearbeit zum e-business - grenzenlose Möglichkeiten elektronischer Arbeits- und Geschäftsformen
Forum 1 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Das Forum beleuchtet die aktuelle Praxis der Telearbeit sowohl aus der Sicht von Unternehmen als auch aus der Sicht der Beschäftigten und der Arbeitssuchenden. Vorgestellt werden erfolgreiche Beispiele aus mittelständischen Unternehmen aus Berlin und Brandenburg. Die für eine erfolgreiche Telearbeit flankierend erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen werden ebenso dargestellt. Ein Ausblick auf die dynamische Entwicklung und Verbreitung von der Telearbeit über Telekooperation bis hin zum e-business rundet das Forum ab und zeigt die Zukunft elektronischer Arbeits- und Geschäftsformen für Wirtschaft und Arbeitswelt auf.
Referent(inn)en:
Telearbeit aus der Sicht von Unternehmen - Vier Praxisbeispiele aus Berlin und Brandenburg:
Andreas Biermann, Innotech Ingenieurbüro, Neubrandenburg
Dr. Frank Keller, Gesellschaft für Managemententwicklung und Weiterbildung mbH, Berlin
Dr. Karsten Koitz, EuroNorm GmbH
Claudia Herrmann, Forschungsagentur Berlin GmbH, Neuhagen
R. Thumernicht, IBT Ingenieurbüro, NeuzelleTelearbeit - Qualifizierungsanforderungen an Beschäftigte und Führungskräfte:
Dr. Thomas Allner, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträer Informationstechnik, Köln
Lothar Schröder, Deutsche Postgewerkschaft, Frankfurt am Main
Ute Schwetje, TA Telearbeit GmbH, GeilenkirchenModeration: Birgit Godehardt, TA Telearbeit Gesellschaft für innovative Arbeitsformen m.b.H., Geilenkirchen
Das Duale System: ein Auslaufmodell für die Bereitstellung von qualifizierten Fachkräften für den Einsatz von IuK-Technologien in den Unternehmen?
Forum 2 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Bundesregierung, das Bundesinstitut für Berufsbildung, die Verbände und viele andere haben sich in den letzten Jahren bemüht, durch die Reform von Berufsbildern und die Schaffung von neuen Berufen ("Zukunftsberufen") der Nachfrage nach qualifizierten Kräften in der IuK-Branche im weitesten Sinne mit modernen Ausbildungen zu entsprechen. Die neuen IT-Berufe, die neuen Berufe für Medienwirtschaft und Druckindustrie sind Beispiele für die Anpassung der Ausbildung an die verŠnderten Berufsprofile. Doch sind Zweifel angesagt, ob die Reformanstrengungen tatsächlich zu den beabsichtigten Wirkungen führen werden.
In dem Workshop soll der Grenzbereich ausgeleuchtet werden, der sich in den letzten Jahren zwischen der klassischen Dualen Ausbildung und den wissenschaftlich orientierten Ausbildungen an den Fachhochschulen und Hochschulen entwickelt hat. Dazu zählen Duale Studiengänge an Fachhochschulen, berufliche Qualifizierungen in einer zunehmenden, engen Kooperation zwischen Hoch- und Fachhochschulen und Wirtschaft, das von vielen Fachhochschulen angebotene Bachelor-Studium sowie die verschiedenen spezifischen Weiterbildungsprogramme und Traineeausbildungen in der IuK- und Medienbranche.
Referent(inn)en:
Volker Baethge-Kinsky, Universität Göttingen, SOFI
Herr Brösemann, Oberstufenzentrum KIM, Berlin (angefragt)
Dr. Gisela Dybowski, Bundesinstitut für Berufsbildung, Berlin
Prof Dr. Rainer Höhne, Berufsakademie Berlin
Ursel Zessin, CDI Deutsche Private Akademie für Wirtschaft GmbH, München (angefragt)
N.N., VDI/VDE Technologiezentrum, Teltow
Moderation: Siegfried Vogelsang, BBJ Servis GmbH, PotsdamVirtuelles Lehren und Lernen im Hochschulumfeld
Forum 3 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Das multimediale kooperative Lehren und Lernen über das Internet wird die Aus- und Weiterbildung nachhaltig verändern. Insbesondere im Hochschulumfeld finden wir eine Vielzahl von Pilotprojekten zu dieser Thematik. Im Zuge der rasanten Entwicklung und der damit verbundenen Wissensexplosion ist eine effektive Wissensvermittlung in diesem Sektor unverzichtbar. Die enge Verzahnung zwischen Forschung und Entwicklung, verbunden mit dem frühzeitigen Einsatz und der kritischen Auseinandersetzung mit den Neuen Medien, erlaubt eine gezielte Bewertung der Anwendungsszenarien.
Das Forum widmet sich dem Themenbereich des verteilten Lehrens und Lernens an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Präsentiert werden unterschiedliche Ergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis, wie die Entwicklung von Lehrinhalten, Bereitstellung der Infrastruktur, Optimierung der Nutzungsszenarien, Leistungsbewertung und weitere organisatorische und rechtliche Aspekte. Unter Einbeziehung dieser Erkenntnisse wird über neue Anforderungen und Möglichkeiten intensiv diskutiert und ein Ausblick in die Zukunft gegeben.
Referent(inn)en:
Prof. Dr. Wilfried Hendricks, TU Berlin, Institut für Bildung
Prof. Dr. Bernd J. Krämer, Fernuniversität - GH in Hagen
Prof. Dr. Thomas Ottmann, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Ralf Paffrath, DFN-Verein, Berlin
Prof. R. Steinmetz, GMD-IPSI, Darmstadt (angefragt)
Moderation: Prof. Stefan Jähnichen, GMD FIRST, Berlin
"Neue Selbständige" - zwischen Freiheit und Risiko, zwischen Vernetzung und Isolation
Forum 4 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Das Forum möchte den Austausch zum Thema "Neue Selbständige" mit Referenten und Teilnehmern anregen. Welche infrastrukturellen, rechtlichen, sozialen Probleme, aber auch Potentiale, bestehen für Neue Selbständige? Zum Abschluß der Diskussion werden ein Fazit zur Standortbestimmung Neuer Selbständiger gezogen und Handlungsempfehlungen und -anforderungen abgeleitet.
Referent(inn)en:
Ingrid Arnold, Freelancerin, Berlin
Sinisa Jagarinec, MYTONE media - idea on demand, Berlin
Stephan Köhler, Transition Group, Berlin
Matthias Stieler, stieler.com, Berlin
Dr. Dr. Norbert Streitz, AMBIENTE- Arbeitswelten der Zukunft, Sankt Augustin (angefragt)
Ingrid Walther, Senatsverwaltung für Wirtschaft und Betriebe, Berlin (angefragt)
Moderation: Lisa Biehl, echopool, Berlin
Lokale und überregionale staatliche Initiativen zur Entwicklung der Informationsgesellschaft
Forum 5 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Initiativen aus staatlichen und öffentlichen Bereichen für den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien haben stets eine dreifache Funktion. Einmal stellen sie eine Lösung für eine konkrete Aufgabenstellung dar (Verbesserung der Bürgerinformation oder im Gesundheitswesen, Automatisierung von Verwaltungsabläufen etc.). Zum Zweiten dienen sie als Referenz, die der Öffentlichkeit die innovative Anwendung derartiger Technologien sichtbar vor Augen führt und damit zum Verständnis und zur Akzeptanz neuer Technologien beiträgt. Zum Dritten dienen sie aber auch als Keimzelle für eine Vervielfältigung der gefundenen Lösung, indem sie anderen öffentlichen Einrichtungen, die vor der gleichen Problematik stehen, erprobte Konzepte, Umsetzungs- und Einsatzerfahrungen liefern.
Mit dieser dreifachen Zielsetzung sollen Beispiele präsentiert und diskutiert werden, die von einem überregionalen Informations- und Kommunikationsverbund bis hin zur kommunalen Anwendung reichen.Referent(inn)en:
Dr. Walter Gora, GHP Gora, Hecken & Partner Management- und Technologieberatung GmbH, Sulzbach/Ts.
Dr. Hans Jürgen Lemle, Stadtverwaltung Rathenow (angefragt)
Prof. Dr. Hans Jürgen Lichtfuß, TSB Berlin
Dr. Karl-Hinrich Vöge, Deutsche Telekom Berkom GmbH, Berlin (angefragt)
Holger Wenzel, online GmbH, Eisleben (angefragt)
Moderation: Prof. Dr. Michael Klotz, Fachhochschule Stralsund
Europäische Initiativen zur strategischen Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels im Informationszeitalter
Forum 6 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien verleihen unserem Leben kontinuierlich neue Facetten. Entsprechend rückt auch das Thema Informationsgesellschaft auf der Tagesordnung aller Länder und Regionen der Europäischen Union immer weiter in den Vordergrund. Gesellschaft und Wirtschaft passen sich der damit einhergehenden Innovationswelle an, die neue Aktivitäten und Verfahrensweisen hervorbringt. Die politischen Herausforderungen sind enorm. Die Informationsgesellschaft betrifft Privatpersonen, Gemeinden, Wirtschaftssektoren, Regionen und Staaten in unterschiedlicher Weise.
Auf diesem Forum sollen verschiedene regionale Initiativen aus Deutschland und Europa diskutiert werden. Darüber hinaus sind entsprechende Positionen aus Wissenschaft und EU-Kommission angefragt.Referent(inn)en:
Eva Emenlauer-Blömers, Senatsverwaltung für Wirtschaft und Betriebe, Berlin (angefragt)
Gerhard Bräunling, Europäische Kommission DG V, Brüssel (angefragt)
Ministerialrat Hans-Joachim Heusler, Referatsleiter Bayerische Staatskanzlei, München (angefragt)
Prof. Dr. Otto Petrovic, Karl-Franzens-Universität, Graz
Moderation: Dr. Matthias Artzt, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, Potsdam
Call Center: Neues Beschäftigungsfeld mit Chancen und Risiken für Arbeitnehmer(innen)
Forum 7 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Call Center sind ein wachsendes Beschäftigungsfeld, in dem Arbeitnehmer(innen) und Arbeitgeber(innen) vor enormen Anforderungen stehen. Serviceorientierung, ständiger Kundenkontakt, dynamische technisch-technologische Entwicklung führen zu anspruchsvollen, aber auch belastenden Arbeitsaufgaben. Im Forum werden Chancen und Risiken dieser Entwicklungen dargestellt, sowie Konzepte und Erfahrungen zur Bewältigung der Herausforderungen diskutiert.
Referent(inn)en:
Andreas Buchelt, TAPTEL call center GmbH, Berlin
Walter Brückner, PAEDEC - Gemeinschaftsinitiative Call-Center, Berlin
Thorsten Halm, Betriebsratsvorsitzender Bank 24, Königswinter
Christine Meier, Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherungen, Düsseldorf
Kurt van Haaren, Deutsche Postgewerkschaft, Frankfurt am Main (angefragt)
Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Berliner und Brandenburger Call Center (ABBCC)
Vernetztes Arbeiten und Lernen im Gesundheitswesen - Nutzen für Patienten?
Forum 8 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
(1) Stelendiskussion mit Poster
Die Versuche, das Gesundheitswesen umzustrukturieren, gehen über Jahre. Ein Instrument scheint neben der Stärkung der hausärztlichen Medizin und der Einführung der Gatekeeperfunktion, die Einführung neuer Versorgungsmodelle in Form von (elektronisch) vernetzten Strukturen zu sein. Eine intensivere Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin, eine evidenzbasierte, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung, eine (elektronische) Positivliste, ein rigides Qualitätsmanagement, Datentransparenz etc. sollen das Dilemma "hohe Kosten bei mittelmäßiger und unkontrollierter Qualität" lösen. Die beteiligten Gruppen wie Politik, Krankenkassen und Leistungserbringer haben laut ihre Befindlichkeiten und deren Störungen geäußert, die Vorstellungen und Wünsche der Verbraucher, d.h. Versicherte/Patienten bleiben in der breiten Diskussion unberücksichtigt, weil nicht bekannt. Dieses Forum will den Versuch unternehmen, einen Beitrag zur Beantwortung der Frage zu leisten "Wie sollte die Versorgung aus Sicht der Endabnehmer von Gesundheits(politischen)leistungen sein?"Referent(inn)en:
Dr. Günther Jonitz, Ärztekammerpräsident Berlin
Dr. Dr. Christian Dierks, Berlin (angefragt)
Dr. Heike Eggers, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Köln
Dr. Lutz Fritsche, Charité, Berlin (angefragt)
Dr. Ulrike Götting, VdAK, Siegburg
Dr. Bertram Häussler, IGES Institut für Gesundheits- und Sozialforschung, Berlin
Hans Rodewald, Medical Data Service, Münster
Dr. Gerhard Schmidt, Hüttenburg
Dr. Michael Silbermann, Medinetberlin 2000
Karin Stötzner, SEKIS, Berlin
Dr. Ursula Versteegen, dhs, München (angefragt)Präsentation:
Peter Boddenberg, Deutsches Gesundheitsnetz Service DGN, Düsseldorf
Dr. Bertram Häussler, IGES Berlin
Günter Hotzel, BerlinModeration:
Dr. Joachim Wunderlich, Berlin
Bernd Seguin, Journalist NDR, Hamburg (angefragt)
Multimedia zu Hause und die 5. Wand
Forum 9 - Montag 5. Juli 1999, 13.00 Uhr
Die Anschlüsse für ein Multimedianetz liegen in Deutschland bereits in 24 Mio. Wohneinheiten; es wird hier aber seit Jahren um die künftigen Rahmenbedingungen gerungen. Weltweit wird fieberhaft an Entwicklungen zur Modernisierung des Kabelnetzes gearbeitet, in Deutschland öffnet sich der Markt für die Anwender (Wirtschaft, Medien, Verwaltung) nicht mit der notwendigen Dynamik. Akteure und Experten für die Modernisierung des Breitbandkabelnetzes diskutieren Realisierungsmodelle.
Referent(inn)en:
Günter Adam, Stadt und Land Wohnungsbaugesellschaft, Berlin (angefragt)
Ekkehart Gerlach, o.tel.o communications GmbH & Co., Düsseldorf
Dr. Siegfried Hermann, Deutsche Telekom AG, Berlin
Dr. Ulrich T. Lange, Institut für Medienarchitektur und Mediengestaltung, Berlin
Rudolf-Maria Lorenz, Kooperationsverbund Multimediales Wohnen, Berlin
Volker Riegger, logos Gesellschaft für Unternehmenskommunikation mbH, München
Moderation: Dr. Dieter Klumpp, Alcatel SEL Stiftung, Stuttgart
Wie verändern sich Unternehmen mit elektronischer Vernetzung?
Forum 10 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Moderne Informationstechnologien verändern die betrieblichen Abläufe und Beziehungen gravierend - und das nach innen und außen. Die Prozesse werden nicht nur beschleunigt, sie verändern sich qualitativ. Dem haben Organisationen durch Veränderung von Strukturen und Entwicklung der Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeiter(inne)n zu entsprechen. Denn in vernetzt arbeitenden Unternehmen kann und muß anders geführt, kommuniziert und organisiert werden.
Im Forum werden Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis bei der Einführung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit den Konsequenzen für Organisation und Führung vorgestellt. Zugleich werden Wege aufgezeigt, auf welche Weise sich Unternehmen diesen Herausforderungen stellen und den Prozeß der Vernetzung ganzheitlich gestalten.Referent(inn)en:
Michael Astor, VDI/VDE-Technologiezentrum, Teltow
Dr. Gerda Jasper, a&o research GmbH, Berlin
Dr. Thomas Köpp, Enterprise Solutions, Berlin
Hans-Ulrich List, TA Telearbeit Gesellschaft für innovative Arbeitsformen, Geilenkirchen
Marcus Niggl, BPU GmbH, München
Herr Wiese, Weigmann Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH, Berlin
Moderation: Rita Neise, Geschäftsführerin Industrie- und Handelskammer zu Berlin
Software- und Multimediabranche: Wie kann der Fachkräftebedarf gedeckt werden?
Forum 11 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Der wachsende Mangel an Fachkräften in der IuK-Branche wird in zunehmendem Maße als ein basales Problem der Weiterentwicklung Deutschlands von der Industrie- zur Informationsgesellschaft diskutiert. Auch in der Öffentlichkeit zeigt sich diesbezüglich ein gesteigertes Bewußtsein. Die hohe Dynamik dieser Branche - insbesondere im Software- und Multimediabereich - stellt "klassische", aus der Industriegesellschaft kommende Aus- und Weiterbildungsformen in Frage.
Eine enge Verbindung zwischen den sich rasch verändernden Unternehmensprozessen und der Aus- und Weiterbildung wird ebenso unabdingbar wie die Vermittlung und das Training von aktuellen fachlichen Tools in Verbindung mit der Entwicklung genau jener Sozialkompetenzen, die die projekt- und das heißt teamorientierte Arbeit in der IuK-Branche braucht.
Vertreter aus Softwareverbänden, dem Deutschen Multimediaverband, aber auch Praxisvertreter aus Unternehmen und Weiterbildungseinrichtungen werden die Bewältigung des dazu notwendigen Paradigmenwechsels in der Aus- und Weiterbildung produktiv diskutieren. Zugleich wird ein seit Februar 1999 realisiertes innovatives Modell der unmittelbaren Kopplung von Lernen und Arbeiten für die Multimediabranche in Form eines "Lernunternehmens" vorgestellt.Referent(inn)en:
Herr Dr. Görtz, Deutscher Multimedia Verband e.V., Stuttgart
Hans Peter Cinka, IBM Deutschland Informationssysteme GmbH
Dr. Guntram Lemke, Siemens Business Services GmbH & Co. OHG, Berlin
Angela Heine, a&o research GmbH, Berlin
Pedro Schäffer, condat DV-Beratung, Berlin
Dr. Wolfgang Skroch, Landesarbeitsamt Berlin-Brandenburg, Berlin
Dr. Mathias Weber/Monika Kreisel, UVI Unternehmensverband Informationssysteme e.V., Berlin
Moderation: Prof. Dr. Brigitte Stieler-Lorenz, Geschäftsführerin a&o research GmbH, Berlin
Qualifizierungsnetze von Arbeitnehmer(inne)n und Neuen Selbständigen
Forum 13 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Für den erfolgreichen Einsatz neuer Technologien ist die ständige Weiterbildung eine unabdingbare Voraussetzung. Dabei treten neben die klassische Präsenzqualifizierung zunehmend neue Formen. Arbeiten und Lernen sind kaum noch voneinander zu trennen, virtuelle Netzwerke gewinnen an Bedeutung.
Im Forum werden zwei erfolgreiche Modellprojekte für Arbeitnehmerinnen aus kleinen und mittleren Unternehmen sowie Vernetzungs- und Weiterbildungsmšglichkeiten im Existenzgründungsprozeß bzw. für Selbständige vorgestellt.Referent(inn)en:
Brigitte Lüdecke, Weiterbildung und Information für Existenzgründerinnen im Netz, Berlin
Katrin Schwahlen, Selbständige Multimediaproduzentin, Berlin
Petra Tesch, Modellprojekt "journalistinnen online", Berlin
Birgitt Wählisch, Modellprojekt Teleservice "Projekt 2000plus", Berlin
Thorsten Wichmann, Berlecon Research, Berlin
Moderation: Dr. Carmen Giese, Berlin
Prozeßmanagement für e-commerce
Forum 14 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Dem e-commerce werden für die nächsten Jahre beachtliche Wachstumsraten prophezeit, die technischen Möglichkeiten des Verkaufs von Waren und Diensleistungen auf dem elektronischen Weg werden immer facettenreicher. Dadurch müssen gleichsam aber auch neue und bestehende Geschäftsprozesse auf den Prüfstand gestellt werden, um ein Maximum an Effizienz und Kundenfreundlichkeit zu gewährleisten. Das Forum geht dieser Herausforderung nach und beleuchtet organisatorische und technische Fragestellungen.
Referent(inn)en:
Prof. Dr. Volker Gruhn, Universität Dortmund
Dr. Christoph Heinemann, Intershop Communications GmbH, Hamburg (angefragt)
Dr. E. Ulrich Kriegel, Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik, Berlin (angefragt)
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ragnar Nilsson, Karstadt AG, Essen (angefragt)
Dr. Wolfgang Richter, Siemens AG, Berlin
Kerstin Schilling, Intershop Communication GmbH, Jena
Moderation: Dr. Rüdiger Striemer, Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik, Dortmund
Vernetztes Arbeiten und Lernen im Gesundheitswesen - Nutzen für Patienten (2)
Forum 15 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Berichterstattung der Ergebnisse des 1. Tages - Zusammenfassende Podiumsdiskussion
Referent(inn)en :
Dr. Dr. Christian Dierks, Berlin (angefragt)
Dr. Heike Eggers, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Köln
Dr. Lutz Fritsche, Charité, Berlin (angefragt)
Dr. Ulrike Götting, VdAK, Siegburg
Dr. Bertram Häussler, IGES Berlin
Dr. Gerhard Schmidt, Hüttenburg
Dr. Michael Silbermann, Medinetberlin 2000
Karin Stötzner, SEKIS, BerlinModeration:
Dr. Joachim Wunderlich, Berlin,
Bernd Seguin, Hamburg (angefragt)
Telearbeit in der Verwaltung
Forum 16 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Im Rahmen des Senatsbeschlusses Nr. 2061/99 wurden u.a. Grundsätze und Rahmenregelungen zum Thema Telearbeit beschlossen, um diese für die Berliner Verwaltung neue Formen Form der Aufgabenerledigung zu ermöglichen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Freizeit zu fördern. Gesetzliche sowie tarifvertragliche Regelungen, der besondere Umgang mit personenbezogenen Daten, Datenschutz, Versicherungs- und Gesundheitsschutz, psychosoziale Faktoren sowie die Einrichtung und Organisation von Telearbeitsplätzen sind dabei im Einzelfall zu bedenken. erste Erfahrungen liegen vor und sollen im Forum kritisch und zukunftsorientiert diskutiert werden.
Referent(inn)en:
Dr. Thomas Allner, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträger DATEL, Köln
Gudrun Dohse, Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen, Berlin, Referatsleiterin "Betriebliche Arbeitsförderung"
Herr Süssner-Job, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik, Potsdam (angefragt)
Herr Andreas Walther, Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen
Moderation: Petra Wagner, Senatsverwaltung für Inneres, Berlin
Multimediale Lehr- und Lernmittel/ Telelearning - Teleberatung
Forum 17 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Zu den wichtigsten Anwendungsfeldern von Multimedia und Telematik gehört der Bildungssektor. Für private Bildungsinteressen, schulische, universitäre und berufliche Lehr-/Lernprozesse bietet der schnell wachsende Markt unterschiedliche Medienformate an. In diesem Forum werden exemplarisch ausgewählte Konzepte und Produkte, auch unter besonderer Berücksichtigung praktischer Erfahrungen zur Diskussion gestellt.
Referent(inn)en:
Dr. Nicos Apostolopoulos, Freie Universität Berlin
Martin Hüppe, Cornelsen Verlag, Berlin
Thomas Flum, Medialine GmbH, Berlin
Nicolai Neufert, CidS! - Berlins Schulen in der Informationsgesellschaft
Wolfram Zunzer, IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft e.V., Berlin
Moderation: Prof. Dr. Wilfried Hendricks, Technische Universität Berlin
Netzwerke im Netz: Ausbildung - Arbeit - Weiterbildung
Forum 18 - Dienstag 6. Juli 1999, 9.00 Uhr
Die Frage der Schaffung und Pflege von Netzwerken im Netz für einzelne Zielgruppen (behinderte und nicht behinderte Auszubildende, Menschen in der Familienphase) mit individuellem Service für verschiedene Akteure ist das Kernthema, das im Forum anhand praktischer Beispiele behandelt werden wird.
Referent(inn)en:
Hildegard Jander, Berufsbildungswerk im Oberlinhaus GmbH, Potsdam
Frau Krüger, Deutsche Telekom AG, DL Zentrum Personal, Berlin
Monika Kislinger, EDVFrau Cottbus
Dr. Imke Troltenier, Telehaus Wetter, Marburg
N.N., Deutsche Postgewerkschaft, Frankfurt am Main
Moderation: Angelika Puhlmann, Bundesanstalt für Berufsbildung (BIBB), Berlin
Dienstag 6. Juli 1999, 13.00 Uhr
Vom "Lernen und Arbeiten im Netz" zur Wissensgesellschaft
Praktiker(innen) und Wissenschaftler(innen) diskutieren die Möglichkeiten, Risiken und Handlungserfordernisse bei der Gestaltung der WissensgesellschaftPodiumsteilnehmer(innen):
Prof. Dr. Tanja Diezmann, Hochschule Anhalt, Fachbereich Design, Dessau
Joachim Döring, Vizepräsident der Abteilung Business Transformation Partners, Siemens ICN, München
Bernd Kolb, Vorstandsvorsitzender I-D Media AG, Hamburg (angefragt)
Paulus Neef, Geschäftsführer Pixelpark GmbH und Präsident des Deutschen Multimedia Verbandes, Berlin
Birgit van Rickelen, Personalconsultant, Unternehmensbereich Dienstleistungen, Hewlett Packard Holding GmbH, Böblingen
Dr. Peter Schütt, Manager Knowledge Management Solutions, IBM Global Services, Stuttgart
Betty Zucker, Mitglied der Geschäftsleitung, Gottlieb Duttweiler Institut, Rüschlikon/Schweiz
Moderation: Georgia Tornow, Berlin (angefragt)IP-3218
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