Innovative Region Berlin-Südost
Die Bezirke Treptow und Köpenick und ihre drei Technologiezentren beteiligen sich am InnoRegio-Wettbewerb des BMBF
Mit einem eigenen Beitrag unter dem Titel "Wirtschaftsraum Berlin Südost - Raum für Allianzen" haben sich die drei Technologiezentren Adlershof, Wuhlheide und Spreeknie (Oberschöneweide), die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, die Humboldt-Universität Berlin sowie die beiden Bezirke Köpenick und Treptow am Wettbewerb "InnoRegio" des Bundesforschungsministeriums beteiligt. Die Federführung für die Teilnahme liegt bei der WISTA-Management-Gesellschaft mbH.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs-Beitrags steht die Vernetzung der drei Technologieparks, der Hochschulen und der beiden Bezirke mit der konzentrierten Ausrichtung auf sechs Handlungsfelder, die für den Südosten von innovativem Belang sind: Regional- und Technologiemarketing, Landschaftsraum und Tourismus, Qualifikation und Integration, Wirtschaftsnahe Verwaltung, Dienstleistung für Wissenschaft und Unternehmen sowie Kompetenzbildung und Vernetzung. Die Handlungsfeler umfassen jeweils mehrere Initiativen, in denen die Innovationstärken der Region mit Maßnahme-Bereichen des größten Innovationsbedarfs verknüpft werden. In der Regel sind mehrere Träger aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung an der Konzeption und Abwicklung der Projekte beteiligt.
In einer Schwerpunktbildung haben sich die drei Technologiezentren im Handlungsfeld Kompetenzbildung und Vernetzung darauf verständigt, jeweils als Leiteinrichtungen für den Aufbau internationaler Netzwerke (Adlershof), das Management vernetzter KMU (IPW) und die Förderung technologieorientierter Gründungen (TGS) zu fungieren. Darüberhinaus sind eine Reihe von technologiebezogenen Netzwerken ins Auge gefaßt worden, so im Bereich der Werkstoffentwicklung, der Biotechnologie, der Meßtechnik und der innovativen Wasserbewirtschaftung.
Der Beitrag wurde zum Stichtag 15. August für die erste Runde des InnoRegio-Wettbewerbs abgegeben. Insgesamt gab es 440 Bewerbungen aus den neuen Bundesländern, auf deren Gebiet die Ausschreibung beschränkt ist. 35 Beteiligungen kamen aus Berlin. Am 5. Oktober 1999 wird eine Jury die 25 Regionen nominieren, die in die Auswahlrunde kommen. Insgesamt stehen für InnoRegio 500 Millionen DM seitens des BMBF zur Verfügung. Auf jede Sieger-Region sollen letztlich bis zu 20 Mio DM entfallen.
Weitere Informationen:
PE BMBF, Bonn, den 17.08.1999
440 Bewerbungen für den Förderwettbewerb InnoRegio eingegangen
Bulmahn: "Die Resonanz auf InnoRegio ist überwältigend"BerliNews, 9. 7. 99
Aufholen, einholen, überholen
Der "InnoRegio"-Wettbewerb des BMBF gibt ostdeutschen Regionen innovative Impulse
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