Adlershof aktuell

Zehn Jahre Röntec

Wissenschaftliches Kolloquium in Adlershof

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie teilt mit:

Am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof (WISTA) feiert die Firma RÖNTEC im Rahmen eines wissenschaftlichen Festkolloquiums ihr zehnjähriges Bestehen. Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie, gratulierte: "Die Firmengeschichte von RÖNTEC ist ein Paradebeispiel für erfolgreiches Unternehmertum. Pioniergeist und technisches Know-how haben sich ausgezahlt und festigen den Ruf der Region als Spitzenstandort für neue Technologien."

1991 gründeten 13 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR die Firma RÖNTEC. Mittlerweile sind 60 Mitarbeiter bei der weltweit agierenden RÖNTEC-Gruppe beschäftigt. Dazu gehören im Jahr 2001 die RÖNTEC GmbH, die RÖNTEC Holding AG und die INTAX GmbH, die alle ihren Sitz in Berlin-Adlershof haben. Tochtergesellschaften existieren in Großbritannien, Frankreich und den USA.

Der Firmenverbund ist Marktführer auf dem Gebiet der Röntgenspektronomie für die Materialanalyse. Eine Weltneuheit kam im Jahr 2000 auf den Markt: Mit dem Mapping-System MultiMax lassen sich in wenigen Minuten hochwertige Röntgenbilder erstellen. Diese Technologie kann in der Automobil- und Baustoffindustrie, der Weltraumforschung oder im kunsthistorischen Bereich zum Einsatz kommen.

Das Land Berlin wendet für Wissenschaft und Forschung über 3,5 Milliarden DM jährlich auf. Über 50.000 Beschäftigte arbeiten im öffentlich finanzierten Wissenschaftssystem. Dabei haben die Unternehmen und Einrichtungen der WISTA für die Stadt eine Schlüsselrolle im Erneuerungsprozess der regionalen Technologielandschaft. Denn hier werden neue Modelle für die schnelle Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in marktfähige Produkte erprobt. Des Weiteren ermöglicht die räumliche Nähe zwischen Wirtschaft, Hochschule und Forschung weit gehende Synergieeffekte.

"Die Berliner Innovationspolitik versteht sich als Bindeglied zwischen Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik. Folglich ist eine ihrer Hauptaufgaben, den Technologietransfer durch Information und Kommunikation zu erleichtern sowie Netzwerke und Kooperationsstrukturen zu schaffen", unterstrich die Staatssekretärin abschließend.

Mitteilung vom 28.05.2001
Landespressedienst von Berlin


PE Röntec 27.04.2001

10 Jahre RÖNTEC: Festkolloquium am 28. Mai 2001

Mit einem wissenschaftlichen Festkolloquium auf dem Gelände des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Berlin-Adlershof (WISTA) begeht RÖNTEC am 28. Mai 2001 den 10. Jahrestag der Firmengründung. Zu dieser Veranstaltung erwarten wir zahlreiche Ehrengäste, darunter viele unserer langjährigen Geschäftspartner und Kunden.
Nach Grußworten der Staatsekretärin für Technologie und Wirtschaft des Landes Berlin, Frau Dr. Gisela Meister-Scheufelen, und des Generalbevollmächtigten der WISTA, Herrn Prof. Dr. Rolf Scharwächter freuen wir uns auf interessante Fachbeiträge international rennommierter Referenten. Herr Dr. Lothar Strüder vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Herr Dr. Mathias Procop von der Bundesanstalt für Materialprüfung und Herr Prof. Dr. Norbert Langhoff vom Institut für Gerätebau werden zu ausgewählten Aspekten der Entwicklung und der Tendenzen in der Röntgenspektrometrie vortragen.
Neben einer Rückschau auf die Entwicklung der 1991 gegründeten Firma zum führenden High-Tech-Unternehmen mit Vertretungen in über 20 Ländern weltweit wird in weiteren Beiträgen ein Überblick über innovative Produkte und Applikationen gegeben.
Bei einem abschließenden Rundgang durch das Firmengebäude gewähren wir den Gästen Einblick in die Labore und Fertigungsstätten und geben ihnen Gelegenheit, sich von der Leistungsfähigkeit und dem Potential unserer neuen Produkte zu überzeugen.


12.03.2001
RÖNTEC Homepage als TOP BUSINESS SITE Deutschlands ausgezeichnet

10.08.2000
Marcus Theviot in Vorstand berufen

PE Röntec 26.02.2001

Ulrich Waldschläger zum Geschäftsführer bestellt

Die Gesellschafterversammlung hat den bisherigen Produktmanager Herrn Dipl.-Phys. Ulrich Waldschläger zum Geschäftsführer berufen. Herr Waldschläger hat Erfahrungen in der Entwicklung, Konstruktion und Anwendung von Röntgenanalysegeräten. Seine Aufgabe wird neben der Übernahme der erweiterten Verantwortung für alle Geschäftsfelder der Intax GmbH weiterhin die Produktentwicklung sein.
Der bisherige Geschäftsführer, Herr Prof. Dr.-Ing. Norbert Langhoff, gab diese Aufgabe aus persönlichen Gründen ab. Wir danken ihm für seine Hilfe und Unterstützung in der Startphase unseres jungen Unternehmens. Herr Professor Langhoff wird uns in beratender Funktion auch künftig zur Seite stehen.
Herr Dipl.-Phys. Hans-Eberhard Gorny wurde mit der Leitung des Marketings und Vertriebs beauftragt. Er war nach langjähriger Tätigkeit am Institut für Gerätebau GmbH (IfG) bisher als Produktmanager für die Mikro-RFA bei der Intax GmbH verantwortlich.

PE 22.11.2000
Marketing personell verstärkt
Frau Gabriele Mäurer unterstützt die Marketing Abteilung der RÖNTEC GmbH. Ihr Aufgabengebiet umfaßt neben der Betreuung der weltweiten Vertriebspartner die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens.
Frau Mäurer studierte Kommunikationswissenschaften in Leipzig und den USA. Es folgten Arbeits- und Studienaufenthalte in Österreich und Taiwan. Neben ihrer langjährigen Tätigkeit als freiberufliche Journalistin war sie im PR-Bereich verschiedener internationaler Organisationen, u.a. bei den Vereinten Nationen tätig. Vor ihrem Wechsel zu RÖNTEC koordinierte sie die Vertriebs- und Marketingaktivitäten eines Berliner mittelständischen Unternehmens.


Historie von Röntec

1981
Die energiedispersive Röntgenspektrometrie mit dem Schwerpunkt Elektronenstrahl-Mikroanalyse (ESMA) ist das Arbeitsgebiet einer neuen Abteilung, die im Zentrum für wissenschaftlichen Gerätebau (ZWG) der Akademie der Wissenschaften in Berlin-Ost ins Leben gerufen wird. In dieser Abteilung wird das know how zusammengeführt, das an der Sektion Angewandte Kernphysik der Technischen Universität Dresden und im Kernforschungszentrum Rossendorf in mehreren Jahren intensiver Forschung und Entwicklung gewonnen worden war.

1984
Unter dem Namen EDR184 wird die erste Generation von Röntgenspektrometern für die Elektronenstrahl-Mikroanalyse aus eigener Entwicklung in die Produktion überführt. Dieses System wird in den folgenden Jahren an mehr als 120 Kunden in Ostdeutschland und Osteuropa geliefert.

1988
Mit dem EDR 288 stellt das ZWG das weltweit erste Mikroanalyse-System auf Basis eines IBM-PC vor. Die Software für die quantitative Analyse (RÖNTEC-Tools) basiert auf einem innovativen, standardfreien Verfahren und zeichnet sich besonders durch zuverlässige Ergebnisse bei der Analyse von rauhen Oberflächen, Partikeln und dünnen Schichten aus.

1991
Im Zuge der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten wird die Akademie der Wissenschaften der DDR aufgelöst. Dreizehn ehemalige Mitarbeiter des ZWG gründen die RÖNTEC GmbH und setzen ihre Arbeit unter marktwirtschaftlichen Bedingungen fort.

1993
Die Analysensoftware RÖNTEC-Tools wird um das Modul "OLEQ" erweitert. Damit steht dem Anwender ein sehr leistungsfähiges Verfahren zur standardfreien Analyse leichter Elemente (B, C, N, O) zur Verfügung.

1994
Mit einer weiteren Innovation, dem UHV Dewar Detektor, setzt RÖNTEC neue Maßstäbe in der Detektortechnologie. Das UHV-Konzept garantiert höchste Stabilität der spektrometrischen Parameter. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Detektion leichter Elemente.

1995
RÖNTEC stellt die M-Serie vor, ein modulares EDX-System auf Basis des schnellen und sicheren 32-bit-Betriebssystems OS/2 Warp.

1996
Die Produktpalette im Bereich Mikroanalyse wird um das Windows-EDX-System EDWIN erweitert. RÖNTEC verlegt seine Zentrale auf den "Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Berlin-Adlershof". Der WISTA, eines der größten High-Tech Zentren Europas, bietet RÖNTEC ein hervorragendes Arbeitsumfeld.

1997
Mit der Markteinführung des XFlash-Detektors stellt RÖNTEC erneut seine führende Position auf dem Gebiet der Detektortechnologie unter Beweis. Dieser neuartige, stickstofffreie Detektor erreicht bereits bei Raumtemperatur ausgezeichnete spektrometrische Eigenschaften.

1998
Im Juli erfolgt die Gründung von RÖNTEC UK Ltd., der ersten RÖNTEC-Tochtergesellschaft für Vertrieb und Service im Ausland. Im Dezember wird unter Beteiligung der Berliner Venture Capital Gesellschaft bmp AG die RÖNTEC Holding GmbH gegründet. RÖNTEC erhält zusätzliches Kapital zur Finanzierung des weiteren Wachstums.

1999
Die Gründung der INTAX GmbH im Februar ist der Ausgangspunkt für die Schaffung eines zweiten Standbeines innerhalb der RÖNTEC Gruppe. INTAX konzentriert sich auf die Umsetzung neuartiger Gerätekonzepte und Lösungen auf dem Gebiet der Röntgenfluoreszenz-Analyse (RFA). Im April wird RÖNTEC France s.a.r.l. gegründet. Die zweite Auslandstochter der RÖNTEC GmbH hat ihren Sitz in Evry bei Paris.
Im Mai erfolgt die Umwandlung der RÖNTEC Holding GmbH in eine Aktiengesellschaft, die RÖNTEC Holding AG. Die Gründung von RÖNTEC USA, Inc. mit Sitz in Acton, Massachusetts, im Juni ist ein weiterer, wichtiger Meilenstein in der globalen Expansionsstrategie von RÖNTEC.

Homepage Röntec

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