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Institute sind anerkannt und geschätzt
Neujahrsempfang der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin-Adlershof-------------------------------------------------------------------------------------------- Pressemitteilung (Sperrfrist 31.01.2002, 12.00 Uhr) Die Initiativgemeinschaft der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA) veranstaltet heute ihren Neujahrsempfang. Aus diesem Anlass erklärte der Sprecher der IGAFA, Prof. Dr. Ingolf V. Hertel: Als Beispiele für herausragende Zukunftsprojekte, bei denen Adlershof eine zentrale Rolle spiele, verwies Prof. Hertel auf den vom Zukunftsfond des Landes Berlin durch eine Pilotstudie geförderten Freien Elektronenlaser bei BESSY, sowie auf die jüngst entstandenen Netzwerkstrukturen ZEMI, Zentrum für Mikrosystemtechnik Berlin und das Netzwerk der Optischen Technologien aus Berlin und Brandenburg, OptecBB. Dass die erzielten Ergebnisse nicht nur für die Grundlagenforschung von Interesse sind, zeigen zunehmend erfolgreiche Kooperationen und Ausgründungen. Eine dieser erfolgreichen Kooperationen ist der Adlershofer Kleinsatellit BIRD, der in Kooperation des Instituts für Planetenerkundung und Weltraumsensorik des DLR und des Fraunhoferinstituts für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST sowie der Firma Astro- und Feinwerktechnik GmbH in Berlin-Adlershof entwickelt, gebaut und getestet wurde. Weitere Beiträge leisteten u. a. die TU Berlin, das Hahn-Meitner-Institut, das DLR Raumflugkontrollzentrum und andere DLR-Einrichtungen. Der Kleinsatellit BIRD startete am 22. Oktober mit einer indischen Trägerrakete in einen 568km hohen Erdorbit. Der High-Tech-Würfel mit 50cm Kantenlänge und 94kg Gesamtmasse erprobt neuartige Infrarot-Sensorik zur Feuerfernerkundung aus dem Weltall und neue Kleinsatellitentechnologien. Seine "Feuertaufe" bestand BIRD mit den Aufnahmen der Buschbrände in Australien am Anfang des Jahres, erstmals wurden die Temperaturen von Vegetationsbränden aus dem Weltall bestimmt. Das Modell des Satelliten sowie neue Bilder aus dem All sind während des Neujahrsempfangs zu bestaunen. Der Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Herr Dr. Thomas Flierl stellte in seinem Grußwort ausdrücklich fest, dass die Weiterentwicklung Adlershofs als innovationsträchtigstes Projekt Berlins in der Koalitionsvereinbarung fest verankert sei. Die außeruniversitäre Forschung sei heute standortprägend. Der sukzessive Umzug der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten der Humboldt-Universität mit insgesamt 7 Instituten von Berlin Mitte nach Adlershof werde das schon jetzt bedeutende FuE-Potenzial des Standortes noch verstärken. Der Staatsekretär für Wirtschaft, Herr Volkmar Strauch erklärte, dass der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof weiterhin mit einem umfassenden Zuspruch seines Hauses und des Berliner Senates rechnen könne. Nicht ohne Grund seien in der Koalitionsvereinbarung Adlershof und Buch als weiter zu entwickelnde Technologiestandorte namentlich aufgeführt.
Weitere Informationen durch Text wurde uns erst jetzt zugestellt
Phoenix aus märkischem Sand Berlinews, 1. 4. 2002 WN-1522aAutor: Manfred Ronzheimer |
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