| |||||
|
Wachstumsmotor Adlershof
Budgetkürzungen können Gesamtprojekt gefährden--------------------------------------------------------------------------------------------
Presseinformation Nr. 10/02 Berlin Adlershof, 15. April 2002 Erste gemeinsame Jahrespressekonferenz der Standortpartner/ 26,4 % Wachstum der Wirtschaftskraft/ "Region of Excellence" / Finanzielles Fundament muss erhalten bleiben / Planungssicherheit gefordert / Berlin Adlershof, die Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien, hat auch im Jahr 2001 ein insgesamt erfreuliches Wachstum erreicht, auch wenn sich in der zweiten Jahreshälfte die Folgen der schwachen Konjunktur bemerkbar machten. Die Umsätze der Unternehmen (einschließlich Fördermittel) und die Budgets der wissenschaftlichen Einrichtungen (einschließlich Drittmittel) stiegen von 385,5 Millionen Euro im Jahr 2000 auf 487,7 Millionen Euro im Jahr 2001. Damit wuchs die Wirtschaftskraft des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin Adlershof gegenüber dem Vorjahr um 26,4 Prozent. Adlershof verdankt diesen beachtlichen Zuwachs in erster Linie der Ansiedlung umsatzstarker Unternehmen; die außeruniversitären Forschungsinstitute konnten ihre Drittmittelein--werbung weiter erhöhen. Zehn Jahre nach dem Beschluss der Berliner Landesregierung zum Aufbau eines Wissenschafts- und
Wirtschaftsstandortes gilt Adlershof als eines der gelungensten Projekte zum Wieder- bzw. Neuaufbau von
Wirtschaftsstrukturen in Berlin und im Osten Deutschlands. Planungssicherheit gefordert Partner für Berlin-Geschäftsführer von Stechow sah in seinem ersten Auftritt in Adlershof mehr als nur ein Bekenntnis. Vielmehr gehe es darum, Berlins bedeutendstes wirtschaftliches und wissenschaftliches Aufbauprojekt künftig verstärkt in die Arbeit von Partner für Berlin einzubeziehen: "Der Name Adlershof steht für Qualität, jetzt muss er noch mehr Klang bekommen. Wir wollen helfen, die Marke Adlershof als Qualitätsmarke auszubauen und sie in alle Welt tragen." Eine positive Bilanz für das Jahr zogen die Vertreter der Wissenschaft, verlangten aber auch eine gesicherte Zukunftsperspektive. "Die Außeruniversitären Einrichtungen sind international anerkannt, das beweisen schon fast 900 Publikationen, über 450 Vorträge auf internationalen Konferenzen und 50 Patente im Jahr 2001. Die Kooperation mit der Wirtschaft ist lebendig, besonders auf den Gebieten Optik, Materialforschung, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Ressourcen und Nachhaltigkeit. OpTec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e. V. und das Zentrum für Mikrosystemtechnik Berlin (ZEMI) stellen das eindrucksvoll unter Beweis", so Professor Ingolf Hertel, Sprecher der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e. V. (IGAFA). Professor Jürgen Mlynek, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin (HU): "Das Jahr 2001 war ein sehr aktives
für den Campus und den Standort Adlershof. Es hat gezeigt, dass das politische Projekt Adlershof Eigendynamik
gewonnen hat, wie es auch von der Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gedacht war. Viele der in Adlershof
ansässigen Technologieunternehmen setzten große Erwartungen in den HU-Campus und warten auf den Zuzug der
noch fehlenden Institute. Das neue Mensa- und Verwaltungsgebäude hat keinen Eingang in die Investitionsplanung
des Landes 2002/03 gefunden und stellt die Universität vor große Probleme, da die vorhandenen Kapazitäten
bereits jetzt schon nicht ausreichen. Nach Übergangslösungen wird gesucht." "Sparpolitik an falscher Stelle"
Kontakt:
Der Tagesspiegel, 23.4.2002 Berliner Morgenpost, 23.4.2002
Berliner Zeitung, 23.4.2002
ND vom 23.04.02 * BerliNews, 16. 4. 2002
BerliNews, 14. 4. 2002
BerliNews, 10. 4. 2002
WN-1532Autor: Manfred Ronzheimer |
© |
||||
|
Zu den auf dieser Seite enthaltenen Links auf fremde Internetseiten |